Zoho CRM vs HubSpot 2026: Welches CRM ist besser?

Zoho CRM und HubSpot CRM sind zwei der meistgenutzten CRM-Systeme weltweit. HubSpot überzeugt mit einem großzügigen kostenlosen Einstieg und nahtloser Marketing-Integration. Zoho CRM punktet mit einem unschlagbaren Preis-Leistungs-Verhältnis und umfangreichen Anpassungsmöglichkeiten. In diesem Vergleich zeigen wir euch, welches CRM besser zu eurem Unternehmen passt.

Zoho CRM vs HubSpot im Überblick

KriteriumZoho CRMHubSpot CRM
Kostenlose VersionJa (bis 3 Nutzer)Ja (unbegrenzt Nutzer, eingeschränkte Features)
Günstigster Paid-PlanStandard: 14 €/Nutzer/MonatStarter: 15 €/Monat (inkl. 2 Nutzer)
Enterprise-Plan52 €/Nutzer/Monat150 €/Monat (inkl. 10 Nutzer)
DSGVO-konformJa (EU-Rechenzentren verfügbar)Ja (EU-Rechenzentren verfügbar)
KontakteUnbegrenzt (ab Standard)Bis 15 Mio. (Free), unbegrenzt (Paid)
E-Mail-IntegrationGmail, Outlook, IMAPGmail, Outlook, IMAP
AutomatisierungAb Standard (Workflows)Ab Professional (Workflows)
KI-FeaturesZia AI (ab Enterprise)Breeze AI (verschiedene Stufen)
AnpassbarkeitSehr hoch (Custom Modules, Layouts)Mittel (Custom Properties, begrenzte Module)
BesonderheitTeil des Zoho-Ökosystems (50+ Apps)Beste Marketing-Integration am Markt

Preise und Tarife

Beim Pricing verfolgen Zoho und HubSpot grundlegend verschiedene Ansätze:

Zoho CRM rechnet pro Nutzer und Monat ab. Der Standard-Plan kostet 14 €/Nutzer, Professional 23 €, Enterprise 40 € und Ultimate 52 €. Das ist transparent und skaliert linear mit eurem Team. Für ein 10-Personen-Team zahlt ihr im Standard-Plan 140 €/Monat.

HubSpot CRM hat eine großzügige kostenlose Version mit unbegrenzten Nutzern – perfekt für den Einstieg. Die Paid-Pläne starten bei 15 €/Monat (Starter, 2 Nutzer inklusive), werden aber im Professional-Tier (ab 90 €/Monat für 5 Nutzer) und Enterprise-Tier (ab 150 €/Monat für 10 Nutzer) deutlich teurer. Zusätzliche Nutzer kosten extra.

Fazit Kosten: Für kleine Teams ist HubSpot Free unschlagbar. Ab 5-10 Nutzern wird Zoho CRM deutlich günstiger, besonders wenn ihr Automatisierungs-Features braucht (die bei HubSpot erst ab Professional verfügbar sind). Details findet ihr in unseren Testberichten zu Zoho CRM und HubSpot.

Funktionsumfang

Beide CRMs decken die Kernfunktionen ab: Kontaktmanagement, Deal-Pipeline, E-Mail-Tracking, Aufgabenverwaltung und Reporting. Die Unterschiede liegen im Detail:

Zoho CRM bietet bereits im Standard-Plan Workflow-Automatisierungen, Scoring-Regeln und benutzerdefinierte Module. Die Anpassbarkeit ist enorm: Custom Fields, Layouts, Blueprints für Prozesse und sogar ein eigener App-Builder (Zoho Creator). Dazu kommt Zia, die KI-Assistentin, die Vorhersagen und Empfehlungen liefert.

HubSpot CRM glänzt bei der Marketing-Integration: Landing Pages, Formulare, E-Mail-Marketing, Social Media und Blogging sind nativ eingebaut. Der Sales Hub bietet Sequenzen (automatisierte E-Mail-Ketten), Meeting-Scheduling und eine umfangreiche Reporting-Engine. HubSpot’s Breeze AI hilft bei Content-Erstellung, Lead-Scoring und E-Mail-Optimierung.

Einen vollständigen CRM-Überblick findet ihr auf unserer CRM-Vergleichsseite.

Benutzerfreundlichkeit

HubSpot ist bekannt für sein intuitives Design. Die Oberfläche ist clean, die Navigation logisch und die Lernkurve für neue Nutzer flach. HubSpot Academy bietet kostenlose Kurse und Zertifizierungen – ein echter Pluspunkt für Teams, die schnell produktiv werden müssen.

Zoho CRM hat in den letzten Jahren massiv an der UX gearbeitet, ist aber immer noch funktionaler als hübsch. Die vielen Anpassungsmöglichkeiten machen das Setup anfangs komplexer. Dafür könnt ihr das System exakt auf eure Prozesse zuschneiden – was langfristig produktiver ist.

Integrationen und Ökosystem

HubSpot hat einen riesigen Marketplace mit über 1.500 Integrationen: Slack, Zoom, Shopify, WordPress, Zapier und viele mehr. Das HubSpot-Ökosystem (Marketing Hub, Sales Hub, Service Hub, CMS Hub) ist perfekt aufeinander abgestimmt.

Zoho CRM ist Teil des Zoho-Universums mit über 50 eigenen Apps: Zoho Books (Buchhaltung), Zoho Desk (Support), Zoho Campaigns (E-Mail-Marketing), Zoho Projects und mehr. Wer im Zoho-Ökosystem bleibt, bekommt eine nahtlose All-in-One-Lösung zu einem Bruchteil der Kosten vergleichbarer Stacks.

DSGVO und Datenschutz

Für deutsche Unternehmen ein wichtiges Thema: Beide CRMs bieten EU-Rechenzentren und DSGVO-konforme Datenverarbeitung. Zoho hat Rechenzentren in Deutschland und den Niederlanden. HubSpot hostet EU-Daten in Frankfurt. Beide bieten Auftragsverarbeitungsverträge (AVV) und Datenschutz-Tools wie Consent-Management und Löschautomatiken.

Für wen ist welches CRM ideal?

Zoho CRM ist die bessere Wahl für euch, wenn ihr …

  • Ein günstiges CRM mit vollem Funktionsumfang sucht
  • Hohe Anpassbarkeit und Custom Modules braucht
  • Bereits andere Zoho-Apps nutzt oder ein komplettes Ökosystem wollt
  • Ein wachsendes Team habt und pro-Nutzer-Kosten im Griff behalten wollt

HubSpot CRM ist die bessere Wahl für euch, wenn ihr …

  • Einen kostenlosen, sofort nutzbaren Einstieg braucht
  • Marketing und Vertrieb eng verzahnen wollt
  • Wert auf einfache Bedienung und schnelles Onboarding legt
  • Content-Marketing, Landing Pages und E-Mail-Marketing aus einem Tool heraus steuern möchtet

Vorteile und Nachteile im Vergleich

Zoho CRM

Vorteile:

  • Deutlich günstiger bei wachsenden Teams
  • Höchste Anpassbarkeit (Custom Modules, Blueprints)
  • 50+ eigene Apps im Zoho-Ökosystem
  • Automatisierungen bereits ab Standard-Plan
  • Zia AI für Vorhersagen und Scoring

Nachteile:

  • Steilere Lernkurve als HubSpot
  • UI nicht so poliert wie bei HubSpot
  • Weniger native Marketing-Automatisierungen im CRM selbst

HubSpot CRM

Vorteile:

  • Großzügige kostenlose Version
  • Beste Marketing-Integration am Markt
  • Intuitive Bedienung, schnelles Onboarding
  • HubSpot Academy mit kostenlosen Zertifizierungen
  • 1.500+ Integrationen im Marketplace

Nachteile:

  • Wird bei wachsenden Teams schnell teuer
  • Automatisierungen erst ab Professional-Plan
  • Geringere Anpassbarkeit als Zoho CRM

Fazit: Zoho CRM oder HubSpot?

HubSpot ist die ideale Wahl für Teams, die schnell loslegen wollen und Marketing-Automation eng mit dem CRM verknüpfen möchten. Die kostenlose Version macht den Einstieg risikofrei. Zoho CRM ist der Preis-Leistungs-Champion für wachsende Unternehmen, die ein hochgradig anpassbares System zu fairen Preisen brauchen.

Unser Tipp: Startet mit der kostenlosen Version beider CRMs und testet, welches besser zu euren Workflows passt. Langfristig wird Zoho CRM für die meisten KMU günstiger sein – wer aber primär Inbound-Marketing betreibt, profitiert von HubSpots einzigartigem Marketing-Stack.

Weitere CRM-Vergleiche findet ihr auf unserer CRM-Vergleichsseite oder im Artikel HubSpot vs Pipedrive und Bestes CRM für kleine Unternehmen.


Häufig gestellte Fragen

Was ist günstiger – Zoho CRM oder HubSpot?

Für kleine Teams (1-2 Personen) ist HubSpot Free unschlagbar. Ab 5+ Nutzern wird Zoho CRM deutlich günstiger: Der Standard-Plan kostet nur 14 €/Nutzer/Monat mit Automatisierungen inklusive. Bei HubSpot sind vergleichbare Features erst ab dem Professional-Plan verfügbar (ab 90 €/Monat).

Sind Zoho CRM und HubSpot DSGVO-konform?

Ja, beide CRMs bieten EU-Rechenzentren, Auftragsverarbeitungsverträge (AVV) und DSGVO-konforme Datenverarbeitung. Zoho hostet in Deutschland und den Niederlanden, HubSpot in Frankfurt. Beide bieten Consent-Management und automatische Datenlöschung.

Kann ich von HubSpot zu Zoho CRM wechseln (oder umgekehrt)?

Ja, beide CRMs bieten Import-/Export-Funktionen für Kontakte, Deals und Aktivitäten. Zoho bietet sogar einen dedizierten HubSpot-Migrationswizard. Bei komplexeren Setups mit vielen Automatisierungen und Integrationen empfehlen wir einen schrittweisen Umstieg.

Letzte Aktualisierung: April 2026. Wie wir testen, erfahrt ihr auf unserer Methodik-Seite.

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