Proton VPN
Proton VPN im Test 2026: VPN Plus ab 3,49 € im Monat (83,76 € für 24 Monate) – danach 83,88 € pro Jahr, das sind 6,99 € im Monat. Dazu ein Free-Tarif ohne Kreditkarte und der einzige Anbieter in unserem Vergleich ohne Konzernmutter.
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Pro
- Einziger Anbieter im Vergleich ohne Konzernmutter: Proton AG, Genf, Schweiz – ExpressVPN und CyberGhost gehören zu Kape, NordVPN und Surfshark zu einer gemeinsamen Holding
- No-Logs-Richtlinie von Securitum geprüft, fünftes Jahresaudit 2026 – jünger als Deloitte bei NordVPN und CyberGhost (12/2025) und KPMG bei ExpressVPN (06/2025); Apps quelloffen
- Größtes Servernetz im Vergleich: über 20.000 Server in 148 Ländern laut Anbieter, davon rund 17.900 Plus-Server und 125 Secure-Core-Server (CyberGhost rund 9.800, NordVPN 8.000+)
- Alle drei Laufzeiten samt Verlängerungspreis auf der Preisseite – 83,88 €/Jahr für Plus ist vor dem Kauf beziffert; NordVPN zeigt Monats- und Jahrespreis nicht, Surfshark keinen Verlängerungspreis
- Free-Tarif für 0 € ohne Kreditkarte, einziger im Vergleich – 1 Gerät, Server in 10 Ländern; 30 Tage Geld-zurück-Garantie für alle bezahlten Tarife
- Günstigstes beziffertes Monatsabo im Vergleich: 9,99 € (CyberGhost 11,99 €, ExpressVPN 12,99 €, Surfshark 16,45 €); keine bekannte Sammelklage zur Verlängerungspraxis
Contra
- Höchster Einstiegspreis im Vergleich: 3,49 € im Monat (83,76 € für 24 Monate), gleichauf mit NordVPN – CyberGhost 2,19 €, Surfshark und ExpressVPN 2,49 €
- Verlängerung zum exakt Doppelten: 83,88 €/Jahr = 6,99 €/Monat (Faktor 2,00) – CyberGhost 4,75 € und ExpressVPN 6,66 € verlängern günstiger
- 24 Monate ohne Gratismonate – CyberGhost rechnet 26, NordVPN und Surfshark 27, ExpressVPN 28 Monate zum Einstiegspreis ab
- Free-Tarif mit klaren Grenzen: 1 Gerät, Server in 10 Ländern zufällig zugewiesen, vom Anbieter als „mittlere VPN-Geschwindigkeit“ eingestuft, kein Streaming und kein Secure Core
- 10 Geräte im Plus-Abo – Surfshark erlaubt unbegrenzt viele, ExpressVPN je nach Tarif bis zu 14
Proton VPN ist der einzige Anbieter in unserem VPN-Vergleich ohne Konzernmutter: Betreiber ist die Proton AG in Genf, die Apps sind quelloffen, und die No-Logs-Richtlinie hat Securitum 2026 zum fünften Mal in Folge geprüft. Dazu kommen das größte Servernetz im Vergleich (über 20.000 Server in 148 Ländern, Anbieterangabe), eine Preisseite mit allen drei Laufzeiten samt Verlängerungspreis und ein Free-Tarif ohne Kreditkarte. Der Haken: 3,49 € im Monat sind gleichauf mit NordVPN der höchste Einstieg im Feld, und nach 24 Monaten kostet VPN Plus 83,88 € pro Jahr, also 6,99 € im Monat – das Doppelte. Das ergibt Platz 1 in unserem Vergleich mit 8,3 von 10 Punkten. So testen wir.
Stand: 4. September 2026 – Preise laut deutscher Anbieterseite in Euro; der Anbieter weist darauf hin, dass je nach Land Mehrwertsteuer anfallen kann.
Proton VPN im Überblick
Proton VPN wird von der Proton AG mit Sitz in Genf betrieben – demselben Unternehmen, das auch Proton Mail anbietet. Das ist im Vergleichsfeld die Ausnahme: ExpressVPN und CyberGhost gehören zu Kape Technologies, NordVPN und Surfshark seit 2022 zu einer gemeinsamen Holding. Die No-Logs-Richtlinie prüft Securitum jährlich; das fünfte Jahresaudit datiert von 2026 und ist damit das jüngste im Vergleich (NordVPN und CyberGhost: Deloitte, Dezember 2025; ExpressVPN: KPMG, Juni 2025). Alle Proton-VPN-Apps sind quelloffen.
Zum Servernetz nennt die Preisseite „mehr als 20.000 Server in über 140 Ländern“, die Serverseite am 4. September 2026 17.916 Plus-Server in 148 Ländern plus 125 Secure-Core-Server – Anbieterangaben, die wir nicht nachgezählt haben. Wir schreiben deshalb: über 20.000 Server in 148 Ländern, davon rund 17.900 Plus-Server. Im Vergleichsfeld ist das das größte Netz: CyberGhost kommt laut offizieller Serverliste auf rund 9.800 Server, NordVPN nennt mehr als 8.000, Surfshark über 4.500, ExpressVPN weist keine Gesamtzahl aus. Ein Plus-Abo schützt 10 Geräte gleichzeitig, der Free-Tarif 1 Gerät.
Tarife und Preise 2026
Die deutsche Preisseite zeigt drei Tarife in drei Laufzeiten, jeweils mit Monatspreis, Gesamtbetrag und Verlängerungspreis, wörtlich etwa: „Zum Preis von 83,76 € für die ersten 24 Monate, verlängert sich dann für 83,88 € alle 12 Monate.“ Gratismonate gibt es nicht: 24 Monate sind 24 Monate, während CyberGhost 26, NordVPN und Surfshark 27 und ExpressVPN 28 Monate abrechnen.
| Tarif | Laufzeit | Preis/Monat | Gesamtbetrag | Verlängerungspreis |
|---|---|---|---|---|
| Proton Free | unbegrenzt | 0 € | 0 € | – |
| VPN Plus | 24 Monate | 3,49 € | 83,76 € | 83,88 €/Jahr (6,99 €/Mon.) |
| VPN Plus | 12 Monate | 4,49 € | 53,88 € | 83,88 €/Jahr (6,99 €/Mon.) |
| VPN Plus | 1 Monat | 9,99 € | 9,99 € | 9,99 €/Monat |
| Proton Unlimited | 24 Monate | 7,99 € | 191,76 € | 119,88 €/Jahr (9,99 €/Mon.) |
| Proton Unlimited | 12 Monate | 9,99 € | 119,88 € | 119,88 €/Jahr (9,99 €/Mon.) |
| Proton Unlimited | 1 Monat | 12,99 € | 12,99 € | 12,99 €/Monat |
Der Verlängerungspreis ist der eigentliche Preis. Nach den ersten 24 Monaten kostet VPN Plus 83,88 € pro Jahr, das sind 6,99 € im Monat und damit exakt das 2,00-fache des Einstiegspreises von 3,49 €. Auffällig: Ein Verlängerungsjahr (83,88 €) kostet praktisch so viel wie die ersten 24 Monate (83,76 €). Das 1-Jahres-Abo springt von 4,49 € auf dieselben 6,99 €. Proton Unlimited verlängert sich zu 119,88 € pro Jahr (9,99 € im Monat), das 1,25-fache der 7,99 € aus dem 2-Jahres-Angebot; im 1-Jahres-Abo gibt es keinen Sprung. Im Vergleichsfeld liegt die Plus-Verlängerung im Mittelfeld: CyberGhost verlängert zu 4,75 € im Monat (2,17-fach), ExpressVPN Basic zu 6,66 € (2,67-fach), NordVPN Basis zu 11,59 € (3,32-fach); Surfshark nennt vor dem Kauf keine Zahl. Das Monatsabo ist mit 9,99 € das günstigste bezifferte im Vergleich (CyberGhost 11,99 €, ExpressVPN 12,99 €, Surfshark 16,45 €). Unser Rat: Kündigungstermin vor Ablauf der 24 Monate notieren.
Was inklusive ist – und was extra kostet
VPN Plus enthält laut Preisseite 10 Geräte gleichzeitig, Streaming, die Blockierung von Werbung, Trackern und Malware (NetShield, auf DNS-Ebene) sowie vorrangigen Support mit Live-Chat. Dazu kommen Secure Core mit 125 Servern – dein Datenverkehr läuft erst über einen Proton-eigenen Server, bevor er den Zielserver erreicht – und Tor-über-VPN-Server. Proton VPN verwendet AES-256-Verschlüsselung und unterstützt WireGuard, OpenVPN und IKEv2; Kill-Switch und DNS-Leak-Schutz sind auf allen Plattformen verfügbar. Apps gibt es für Windows, macOS, Linux, Android, iOS und Smart-TVs, dazu Browser-Erweiterungen für Chrome und Firefox und eine Router-Einrichtung.
- Proton Free (0 €): 1 Gerät, „mittlere VPN-Geschwindigkeit“ (Anbieterwortlaut), Server in 10 Ländern, die der Dienst zufällig zuweist, keine Kreditkarte erforderlich – Streaming und Secure Core führt der Anbieter nur bei den Bezahltarifen auf
- VPN Plus (ab 3,49 €): 10 Geräte, alle Server in 148 Ländern, Secure Core, NetShield, Streaming, Tor über VPN, vorrangiger Support und Live-Chat
- Proton Unlimited (ab 7,99 €): alles aus VPN Plus plus Proton Mail, Proton Pass, Proton Calendar und Proton Drive
- Geld-zurück-Garantie: 30 Tage für alle bezahlten Tarife
Was in älteren Vergleichen kursiert – ein Free-Tarif „ohne Drosselung“, Server in Militärbunkern, eine NetShield-Blockierrate von über 90 % – ließ sich am 4. September 2026 nicht belegen; wir führen es nicht auf. Geschwindigkeit messen wir nicht.
Wem Proton VPN gehört – und warum das zählt
Proton VPN gehört der Proton AG mit Sitz in Genf, Schweiz, die auch Proton Mail betreibt – ohne Muttergesellschaft, Konzern oder Holding. Vier der fünf Anbieter in unserem Vergleich gehören zu zwei Konzernen: ExpressVPN und CyberGhost zu Kape Technologies (London, privat), NordVPN und Surfshark seit 2022 zu einer gemeinsamen Holding. Nur Proton VPN steht allein.
Gegen ExpressVPN (Kalifornien, eingereicht am 13. Juni 2025), Surfshark (Kalifornien, 17. Juli 2025) und NordVPN (Virginia, 10. April 2026) sind US-Sammelklagen wegen der Verlängerungspraxis anhängig, ohne Entscheidung. Gegen Proton VPN ist uns zum 4. September 2026 keine Sammelklage bekannt. Zusammen mit Securitum-Audit, quelloffenen Apps und bezifferten Verlängerungspreisen ergibt das 9 von 10 Punkten im Kriterium Sicherheit und Datenschutz und 9 von 10 im Kriterium Transparenz. Abzug gibt es bei Preis-Leistung: 7 von 10, weil der Einstiegspreis über CyberGhost, Surfshark und ExpressVPN liegt und die Verlängerung über CyberGhost und ExpressVPN.
Stärken und Schwächen
Die Stärke ist die Unabhängigkeit – belegt, nicht behauptet. Proton AG in Genf ohne Konzernmutter, Securitum-Audit 2026 als fünftes in Folge, quelloffene Apps, keine bekannte Sammelklage. Dazu alle drei Laufzeiten mit Verlängerungspreis vor dem Kauf – das bieten NordVPN (Monats- und Jahrespreis fehlen) und Surfshark (Verlängerungspreis fehlt) nicht –, das größte Servernetz im Feld und der einzige Free-Tarif im Vergleich.
Die Schwächen liegen beim Preis und beim Free-Tarif. Erstens der Einstieg: 3,49 € im Monat sind zusammen mit NordVPN der höchste Wert im Vergleich – CyberGhost verlangt 2,19 €, Surfshark und ExpressVPN 2,49 €. Zweitens die Verlängerung: 6,99 € im Monat sind das Doppelte des Einstiegs; CyberGhost (4,75 €) und ExpressVPN (6,66 €) verlängern günstiger. Drittens die Laufzeit: 24 Monate ohne Gratismonate, während die vier anderen 26 bis 28 Monate für den Einstiegspreis liefern. Viertens der Free-Tarif: 1 Gerät, 10 Länder ohne Serverwahl, vom Anbieter als „mittlere“ Geschwindigkeit eingestuft – ein Einstieg, kein Abo-Ersatz. Fünftens die Gerätezahl: 10, während Surfshark unbegrenzt viele und ExpressVPN bis zu 14 erlaubt.
Für wen sich Proton VPN lohnt
Passt, wenn dir wichtig ist, wem dein VPN-Anbieter gehört, und du dafür 3,49 € statt 2,19 € oder 2,49 € im Monat zahlst. Passt auch, wenn du ein VPN erst ohne Kreditkarte ausprobieren willst (Free: 1 Gerät, 10 Länder), wenn du Secure Core oder Tor über VPN brauchst, oder wenn du ohnehin Proton Mail bezahlen willst und mit Proton Unlimited (7,99 € im 2-Jahres-Abo) bündelst.
Passt nicht, wenn du auf den niedrigsten Preis optimierst – dann ist CyberGhost mit 2,19 € Einstieg und 4,75 € Verlängerung in beiden Werten günstiger, gehört aber zu Kape und schützt nur 7 Geräte. Surfshark kostet 2,49 € und erlaubt unbegrenzt viele Geräte, nennt den Verlängerungspreis vor dem Kauf aber nicht. ExpressVPN beziffert die Verlängerung bei allen Laufzeiten (6,66 € im Monat), bietet 10 bis 14 Geräte und gehört ebenfalls zu Kape. NordVPN kostet im Einstieg dieselben 3,49 €, verlängert aber zu 11,59 € im Monat. Alle fünf Anbieter nebeneinander findest du in unserem VPN Vergleich und in der Liste der Top VPN-Anbieter 2026.
Häufige Fragen zu Proton VPN
Häufige Fragen zu Proton VPN
Was kostet Proton VPN im Monat?
VPN Plus kostet im 2-Jahres-Abo 3,49 € im Monat, abgerechnet als 83,76 € für die ersten 24 Monate; im 1-Jahres-Abo sind es 4,49 € (53,88 €), im Monatsabo 9,99 €. Nach der ersten Laufzeit verlängert sich Plus in beiden Langzeit-Abos zu 83,88 € pro Jahr, das sind 6,99 € im Monat. Proton Unlimited mit Proton Mail, Pass, Calendar und Drive kostet 7,99 € im 2-Jahres-Abo (191,76 €), 9,99 € im Jahresabo und 12,99 € monatlich; der Free-Tarif kostet 0 €.
Gibt es bei Proton VPN versteckte Kosten?
Versteckt ist nichts – die Preisseite nennt für jede Laufzeit den Verlängerungspreis –, aber er liegt beim Doppelten des Einstiegs: VPN Plus verlängert sich nach 24 Monaten zu 83,88 € pro Jahr, also 6,99 € statt 3,49 € im Monat. Ein einzelnes Verlängerungsjahr kostet damit praktisch so viel wie die kompletten ersten 24 Monate (83,76 €). Proton Unlimited verlängert sich zu 119,88 € pro Jahr (9,99 € im Monat) gegenüber 7,99 € im 2-Jahres-Angebot. Notiere dir den Kündigungstermin vor Ablauf der Erstlaufzeit.
Was bietet der kostenlose Tarif von Proton VPN – und wo sind die Grenzen?
Proton Free kostet 0 € und verlangt keine Kreditkarte; er schützt 1 Gerät und verbindet dich mit Servern in 10 Ländern, die der Dienst zufällig auswählt. Der Anbieter selbst stuft die Geschwindigkeit als „mittlere VPN-Geschwindigkeit“ ein, Streaming und Secure Core führt er nur bei den Bezahltarifen auf. Im Vergleichsfeld ist Proton VPN der einzige Anbieter mit einem dauerhaft kostenlosen Tarif; wer 10 Geräte, freie Serverwahl aus 148 Ländern und Secure Core will, braucht VPN Plus ab 3,49 € im Monat.
Wem gehört Proton VPN und wer hat die No-Logs-Richtlinie geprüft?
Proton VPN gehört der Proton AG mit Sitz in Genf, Schweiz, die auch Proton Mail betreibt – ohne Konzernmutter oder Holding, als einziger der fünf Anbieter in unserem Vergleich. Die No-Logs-Richtlinie prüft Securitum jährlich, das fünfte Jahresaudit datiert von 2026; die Apps sind quelloffen. Eine Sammelklage wegen der Verlängerungspraxis, wie sie gegen ExpressVPN, Surfshark und NordVPN anhängig ist, ist uns gegen Proton VPN zum 4. September 2026 nicht bekannt.
Wie viele Server und Geräte bietet Proton VPN?
Der Anbieter nennt über 20.000 Server in 148 Ländern, davon rund 17.900 Plus-Server und 125 Secure-Core-Server – Anbieterangaben, die wir nicht nachgezählt haben. Das ist das größte Netz in unserem Vergleich: CyberGhost kommt auf rund 9.800 Server, NordVPN auf mehr als 8.000, Surfshark auf über 4.500. VPN Plus schützt 10 Geräte gleichzeitig, der Free-Tarif 1 Gerät; Apps gibt es für Windows, macOS, Linux, Android, iOS und Smart-TVs, dazu Browser-Erweiterungen für Chrome und Firefox sowie eine Router-Einrichtung.