ExpressVPN

ExpressVPN im Test 2026: VPN ab 2,49 € im Monat (69,72 € für 28 Monate) – der Verlängerungspreis von 79,95 € pro Jahr steht bei jeder Laufzeit schon vor dem Kauf auf der Preisseite.

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Pro

  • Verlängerungspreis bei allen drei Laufzeiten und allen drei Tarifen vor dem Kauf beziffert – 79,95 €/Jahr für Basic steht direkt unter dem Angebotspreis
  • 2,49 € im Monat bzw. 69,72 € für die ersten 28 Monate – zusammen mit Surfshark zweitgünstigster Einstieg im Vergleich nach CyberGhost (2,19 €), längste Erstlaufzeit im Feld (24 + 4 Monate)
  • Datenschutzverpflichtungen von KPMG geprüft, drittes Audit im Juni 2025; No-Logs-Audit von KPMG im September 2022; Lightway-Protokoll von Cure53 geprüft (Oktober 2024, viertes Audit)
  • 10, 12 oder 14 Geräte gleichzeitig je nach Tarif – im Vergleichsfeld bietet nur Surfshark (unbegrenzt) mehr
  • Server in 113 Ländern laut Anbieter; alle neun Tarif-Laufzeit-Kombinationen auf der Preisseite sichtbar
  • Monatsabo Basic 12,99 € – günstiger als Surfshark (16,45 €), 30 Tage Geld-zurück-Garantie für Neukunden

Contra

  • Seit 2021 Teil von Kape Technologies (Übernahme für 936 Mio. USD) – derselbe Konzern wie CyberGhost, also keine unabhängige Alternative
  • US-Sammelklage wegen der Verlängerungspraxis, eingereicht am 13. Juni 2025 in Kalifornien, anhängig
  • Verlängerung 79,95 €/Jahr = 6,66 €/Monat, das 2,67-fache des Einstiegs – ein Verlängerungsjahr kostet mehr als die kompletten ersten 28 Monate (69,72 €)
  • Keine Gesamt-Serverzahl ausgewiesen – die anderen vier Anbieter im Vergleich nennen eine
  • Express Pro verlängert zu 179,95 €/Jahr (15,00 €/Monat) – mehr als das Monatsabo von Basic (12,99 €)

ExpressVPN beziffert den Verlängerungspreis bei allen drei Laufzeiten und allen drei Tarifen direkt unter dem Angebotspreis – 2,49 € im Monat für Basic, abgerechnet als 69,72 € für die ersten 28 Monate, danach 79,95 € pro Jahr. Dazu kommen ein KPMG-Audit der Datenschutzverpflichtungen vom Juni 2025 und 10 bis 14 Geräte je nach Tarif. Zwei Dinge solltest du wissen, bevor du bestellst: ExpressVPN gehört seit 2021 zu Kape Technologies, demselben Konzern wie CyberGhost, und in Kalifornien läuft seit dem 13. Juni 2025 eine Sammelklage zur Verlängerungspraxis. Das ergibt Platz 3 in unserem Vergleich mit 7,2 von 10 Punkten. So testen wir.

Stand: 4. September 2026 – Preise laut deutscher Anbieterseite in Euro; der Anbieter weist darauf hin, dass je nach Land Mehrwertsteuer anfallen kann.

ExpressVPN im Überblick

ExpressVPN hat seinen Sitz auf den Britischen Jungferninseln und gehört seit 2021 zu Kape Technologies, einem privat gehaltenen Unternehmen mit Sitz in London, das für die Übernahme 936 Millionen US-Dollar zahlte. Kape besitzt auch CyberGhost (seit 2017), Zenmate (2018) und Private Internet Access (2019). Die Datenschutzverpflichtungen hat KPMG geprüft – laut Anbieter „das dritte KPMG-Sicherheitsaudit unserer Datenschutzverpflichtungen“ vom Juni 2025; ein KPMG-Audit speziell der No-Logs-Richtlinie datiert vom September 2022. Das eigene Protokoll Lightway wurde im Oktober 2024 zum vierten Mal von Cure53 und im September 2024 von Praetorian geprüft.

Das Servernetz erstreckt sich laut Anbieter über 113 Länder. Eine Gesamtzahl der Server nennt ExpressVPN nicht – anders als die vier anderen Anbieter in unserem Vergleich. Je nach Tarif schützt ein Abo 10 (Basic), 12 (Erweitert) oder 14 Geräte (Express Pro) gleichzeitig. Für Neukunden gilt eine 30-tägige Geld-zurück-Garantie.

Tarife und Preise 2026

Die deutsche Preisseite zeigt über ein Dropdown drei Laufzeiten: 2 Jahre plus 4 Gratismonate (28 Monate), 12 Monate plus 3 Gratismonate (15 Monate) und ein Monatspaket. Zu jeder der neun Kombinationen steht der Preis für die erste Laufzeit und der Preis danach – wörtlich etwa „69.72 für die ersten 28 Monate. Verlängert sich dann automatisch zu €79.95 jährlich.“ Das ist mehr, als NordVPN (nur der 2-Jahres-Tab) und Surfshark (keine Verlängerungszahl) zeigen:

TarifLaufzeitPreis/MonatGesamtbetragVerlängerungspreis
Basic28 Monate (24 + 4)2,49 €69,72 €79,95 €/Jahr (6,66 €/Mon.)
Erweitert28 Monate (24 + 4)3,99 €111,72 €109,95 €/Jahr (9,16 €/Mon.)
Express Pro28 Monate (24 + 4)6,49 €181,72 €179,95 €/Jahr (15,00 €/Mon.)
Basic15 Monate (12 + 3)4,49 €67,35 €79,95 €/Jahr (6,66 €/Mon.)
Erweitert15 Monate (12 + 3)5,49 €82,35 €109,95 €/Jahr (9,16 €/Mon.)
Express Pro15 Monate (12 + 3)7,99 €119,85 €179,95 €/Jahr (15,00 €/Mon.)
Basic1 Monat12,99 €12,99 €12,99 €/Monat
Erweitert1 Monat14,99 €14,99 €14,99 €/Monat
Express Pro1 Monat19,99 €19,99 €19,99 €/Monat

Der Verlängerungspreis ist der eigentliche Preis. Nach den ersten 28 Monaten kostet Basic 79,95 € pro Jahr, das sind 6,66 € im Monat und damit das 2,67-fache des Einstiegspreises von 2,49 €. Anders gesagt: Ein einziges Verlängerungsjahr (79,95 €) kostet mehr als die kompletten ersten 28 Monate (69,72 €). Bei Erweitert steigt der Monatspreis von 3,99 € auf 9,16 €, bei Express Pro von 6,49 € auf 15,00 €. Im Vergleichsfeld liegt ExpressVPN damit in der Mitte: CyberGhost verlängert zu 4,75 € im Monat (2,17-fach), Proton VPN zu 6,99 € (2,0-fach), NordVPN zu 11,59 € (3,32-fach); Surfshark nennt vor dem Kauf keine Zahl. Das 15-Monats-Abo (67,35 € für Basic) liegt nur 2,37 € unter dem 28-Monats-Preis. Unser Rat: Kündigungstermin vor Ablauf der 28 Monate notieren.

Was inklusive ist – und was extra kostet

Schon Basic für 2,49 € im Monat enthält den vollen VPN-Dienst: Apps für Windows, macOS, Linux, Android und iOS, Browser-Erweiterungen für Chrome, Firefox und Edge sowie eine Router-Einrichtung. ExpressVPN setzt auf AES-256-Verschlüsselung und bietet neben dem eigenen Lightway-Protokoll auch OpenVPN und IKEv2 an. Der Kill-Switch trennt die Verbindung bei einem VPN-Ausfall, Split-Tunneling ist auf den meisten Plattformen verfügbar. Nach Anbieterangabe laufen alle Server (TrustedServer) ausschließlich im Arbeitsspeicher, sodass bei jedem Neustart sämtliche Daten gelöscht werden. Der Support ist per Live-Chat rund um die Uhr erreichbar.

  • Basic (2,49 €/Monat, 69,72 € für 28 Monate): VPN mit allen Apps, Kill-Switch, Split-Tunneling, 10 Geräte gleichzeitig – Verlängerung 79,95 €/Jahr
  • Erweitert (3,99 €/Monat, 111,72 € für 28 Monate): 12 Geräte gleichzeitig – 1,50 € Aufpreis im Monat, Verlängerung 109,95 €/Jahr
  • Express Pro (6,49 €/Monat, 181,72 € für 28 Monate): 14 Geräte gleichzeitig – 4,00 € Aufpreis im Monat gegenüber Basic, Verlängerung 179,95 €/Jahr
  • Nicht ausgewiesen: eine Gesamtzahl der Server; ein kostenloser Tarif fehlt – den gibt es im Vergleichsfeld nur bei Proton VPN

Welche Zusatzdienste Erweitert und Express Pro über die Gerätezahl hinaus bündeln, ließ sich am 4. September 2026 nicht aus der deutschen Preisseite ablesen – wir führen es deshalb nicht auf; prüfe es vor der Bestellung beim Anbieter. Wer nur ein VPN braucht, ist mit Basic vollständig bedient.

Wem ExpressVPN gehört – und warum das zählt

ExpressVPN und CyberGhost sind keine unabhängigen Alternativen zueinander. Beide gehören Kape Technologies (London, privat, Eigentümer Teddy Sagi); ExpressVPN kam 2021 für 936 Millionen US-Dollar dazu, CyberGhost schon 2017. Vier der fünf Anbieter in unserem Vergleich gehören zu zwei Konzernen: ExpressVPN und CyberGhost zu Kape Technologies (London, privat), NordVPN und Surfshark seit 2022 zu einer gemeinsamen Holding. Nur Proton VPN steht allein.

Dazu kommt ein Verfahren in den USA: Am 13. Juni 2025 wurde in Kalifornien eine Sammelklage gegen ExpressVPN eingereicht (Kläger Timothy Millar). Der Vorwurf lautet auf Verstöße gegen Kaliforniens Automatic Renewal Law und False Advertising Law. Das Verfahren ist anhängig, eine Entscheidung gibt es nicht. ExpressVPN hat angekündigt, sich zu verteidigen: Preis- und Verlängerungsinformationen seien „clear and highly visible at each step of the checkout process“ (Quelle: TechRadar, 4. Juli 2025). Für die deutsche Preisseite trifft das zu. Das KPMG-Audit vom Juni 2025 ändert an Konzernstruktur und Verfahren nichts, deshalb 7 von 10 Punkten im Kriterium Sicherheit und Datenschutz.

Stärken und Schwächen

Die Stärke ist die Preistransparenz. ExpressVPN beziffert den Verlängerungspreis bei allen neun Kombinationen aus Tarif und Laufzeit, bevor du bezahlst – 79,95 €, 109,95 € oder 179,95 € pro Jahr, im Monatspaket 12,99 €, 14,99 € oder 19,99 €. Das bringt 8 von 10 Punkten im Kriterium Transparenz. Dazu kommen 2,49 € als Einstieg (mit Surfshark der zweitgünstigste im Vergleich nach CyberGhost mit 2,19 €), die längste Erstlaufzeit im Feld mit 28 Monaten, bis zu 14 Geräte, 113 Länder und ein Monatsabo für 12,99 €, das unter Surfsharks 16,45 € liegt.

Die Schwächen liegen bei Konzern und Verfahren. Erstens Kape Technologies: Seit 2021 gehört ExpressVPN zum selben Konzern wie CyberGhost. Zweitens die Sammelklage vom 13. Juni 2025 in Kalifornien, anhängig. Drittens der Verlängerungspreis: 6,66 € im Monat sind das 2,67-fache des Einstiegs, und Express Pro verlängert mit 15,00 € im Monat teurer als das Monatsabo von Basic (12,99 €). Viertens die fehlende Serverzahl. Fünftens gilt die 30-Tage-Geld-zurück-Garantie ausdrücklich für Neukunden – CyberGhost gibt im Langzeitabo 45 Tage.

Für wen sich ExpressVPN lohnt

Passt, wenn du vor dem Kauf wissen willst, was das Abo danach kostet, und 69,72 € für 28 Monate einplanst. Passt auch, wenn du 12 oder 14 Geräte gleichzeitig absichern willst und dir ein geprüftes eigenes Protokoll (Lightway, Cure53 Oktober 2024) wichtiger ist als eine Serverzahl.

Passt nicht, wenn du einen Anbieter ohne Konzernmutter suchst – dann bleibt in unserem Vergleich nur Proton VPN mit Sitz in der Schweiz, Verlängerung 6,99 € im Monat und einem Free-Tarif. CyberGhost ist mit 2,19 € Einstieg und 4,75 € Verlängerung günstiger, erlaubt aber nur 7 Geräte und gehört ebenfalls zu Kape. Surfshark kostet im Einstieg dieselben 2,49 € und bietet unbegrenzt viele Geräte, nennt den Verlängerungspreis aber nicht. NordVPN ist mit 3,49 € Einstieg und 11,59 € Verlängerung in beiden Werten teurer. Alle fünf Anbieter nebeneinander findest du in unserem VPN Vergleich und in der Liste der Top VPN-Anbieter 2026.

Häufige Fragen zu ExpressVPN

Häufige Fragen zu ExpressVPN

Was kostet ExpressVPN im Monat?

Basic kostet 2,49 € im Monat, abgerechnet als 69,72 € für die ersten 28 Monate (24 + 4 Gratismonate); Erweitert kostet 3,99 € (111,72 €) und Express Pro 6,49 € (181,72 €). Im 15-Monats-Abo zahlst du 67,35 €, 82,35 € bzw. 119,85 €, im Monatspaket 12,99 €, 14,99 € bzw. 19,99 €. Nach der ersten Laufzeit verlängert sich Basic automatisch zu 79,95 € pro Jahr (6,66 € im Monat), Erweitert zu 109,95 € und Express Pro zu 179,95 € pro Jahr.

Gibt es bei ExpressVPN versteckte Kosten?

Versteckt ist der Verlängerungspreis nicht – er steht bei jeder Laufzeit auf der Preisseite –, aber er ist deutlich höher als der Einstieg: 79,95 € pro Jahr für Basic sind 6,66 € im Monat und damit das 2,67-fache der 2,49 € aus dem 28-Monats-Angebot. Ein einzelnes Verlängerungsjahr kostet damit mehr als die gesamten ersten 28 Monate (69,72 €). Zur Verlängerungspraxis in den USA läuft seit dem 13. Juni 2025 eine Sammelklage in Kalifornien, die anhängig ist; ExpressVPN nennt seine Preisangaben im Bestellprozess „clear and highly visible“. Notiere dir den Kündigungstermin vor Ablauf der 28 Monate.

Wem gehört ExpressVPN – und ist CyberGhost eine Alternative?

ExpressVPN gehört seit 2021 zu Kape Technologies, einem privat gehaltenen Unternehmen aus London, das 936 Millionen US-Dollar für die Übernahme zahlte. Kape besitzt seit 2017 auch CyberGhost, außerdem Zenmate und Private Internet Access – CyberGhost ist damit keine konzernunabhängige Alternative zu ExpressVPN. Wer einen Anbieter ohne Konzernmutter sucht, findet in unserem Vergleich nur Proton VPN mit Sitz in der Schweiz (Einstieg 3,49 €, Verlängerung 6,99 € im Monat).

Wurde die No-Logs-Richtlinie von ExpressVPN unabhängig geprüft?

Ja. KPMG hat laut Anbieter im Juni 2025 zum dritten Mal die Datenschutzverpflichtungen geprüft, ein KPMG-Audit speziell der No-Logs-Richtlinie stammt vom September 2022. Das eigene Protokoll Lightway wurde im Oktober 2024 zum vierten Mal von Cure53 und im September 2024 von Praetorian untersucht. Zusammen mit dem Sitz auf den Britischen Jungferninseln ergibt das 7 von 10 Punkten im Kriterium Sicherheit und Datenschutz; die Zugehörigkeit zu Kape Technologies kostet hier Punkte.

Wie viele Geräte kann ich mit ExpressVPN gleichzeitig nutzen?

Das hängt vom Tarif ab: Basic erlaubt 10 Geräte gleichzeitig, Erweitert 12 und Express Pro 14. Im Vergleichsfeld liegt ExpressVPN damit über CyberGhost (7) sowie NordVPN und Proton VPN (je 10); nur Surfshark bietet unbegrenzt viele Geräte. Apps gibt es für Windows, macOS, Linux, Android und iOS, dazu Browser-Erweiterungen für Chrome, Firefox und Edge sowie eine Router-Einrichtung. Für Neukunden gilt eine 30-tägige Geld-zurück-Garantie.

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