NordVPN

NordVPN im Test 2026: Basis ab 3,49 € im Monat (94,23 € für 27 Monate) – danach 139,08 € pro Jahr, das sind 11,59 € im Monat und die teuerste Verlängerung in unserem Vergleich. Dafür sechs externe No-Logs-Prüfungen, zuletzt Deloitte im Dezember 2025.

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Pro

  • Sechs externe No-Logs-Prüfungen: Deloitte nach ISAE 3000 vom 10. November bis 12. Dezember 2025, davor PwC 2018 und 2020 – die längste Audit-Historie im Vergleich
  • Mehr als 8.000 Server an über 224 Standorten laut Anbieter – nach Proton VPN (über 20.000) und CyberGhost (rund 9.800) das drittgrößte Netz im Feld, Surfshark nennt über 4.500
  • Verlängerungspreis vor dem Kauf beziffert: 139,08 €/Jahr für Basis steht auf der Preisseite – Surfshark nennt keine Zahl
  • 10 Geräte gleichzeitig in jedem Tarif, 30 Tage Geld-zurück-Garantie – CyberGhost schützt nur 7 Geräte
  • Double VPN und Onion over VPN bereits im Basistarif für 3,49 € im Monat; drei Tarifstufen bis Ultimativ Max (8,49 €) mit Werkzeugen über das VPN hinaus
  • 27 Monate zum Einstiegspreis (24 plus 3 Gratismonate) – Proton VPN rechnet 24 Monate ohne Gratismonate ab

Contra

  • Teuerste bezifferte Verlängerung im Vergleich: 139,08 €/Jahr = 11,59 €/Monat, das 3,32-fache von 3,49 € – CyberGhost 4,75 €, ExpressVPN 6,66 €, Proton VPN 6,99 €
  • Höchster Einstiegspreis im Feld: 3,49 € im Monat (94,23 € für 27 Monate), gleichauf mit Proton VPN – CyberGhost 2,19 €, Surfshark und ExpressVPN 2,49 €
  • Preisseite zeigt nur den 2-Jahres-Tab – Monats- und Jahrespreise erscheinen erst im Bestellprozess; die vier anderen Anbieter zeigen alle Laufzeiten
  • US-Sammelklage wegen der Verlängerungspraxis, eingereicht am 10. April 2026 in Virginia, anhängig; zwei frühere Klagen in North Carolina wurden 2025 abgewiesen
  • Seit 2022 unter einer gemeinsamen Holding mit Surfshark – ein Wechsel zwischen beiden ist kein Wechsel des Eigentümers

NordVPN hat mit sechs externen No-Logs-Prüfungen – zuletzt Deloitte nach ISAE 3000, 10. November bis 12. Dezember 2025 – die längste Prüfhistorie in unserem VPN-Vergleich und nennt mehr als 8.000 Server an über 224 Standorten. Der Einstieg kostet 3,49 € im Monat, abgerechnet als 94,23 € für 27 Monate; danach verlängert sich Basis zu 139,08 € pro Jahr, also 11,59 € im Monat – gut das Dreifache und die teuerste Verlängerung im Feld. Dazu kommen eine Preisseite, die nur den 2-Jahres-Tab zeigt, eine gemeinsame Holding mit Surfshark seit 2022 und eine US-Sammelklage wegen der Verlängerungspraxis, eingereicht am 10. April 2026. Das ergibt Platz 5 in unserem Vergleich mit 7,0 von 10 Punkten. So testen wir.

Stand: 4. September 2026 – Preise laut deutscher Anbieterseite in Euro; der Anbieter weist darauf hin, dass je nach Land Mehrwertsteuer anfallen kann.

NordVPN im Überblick

NordVPN ist in Panama registriert und wird von Nord Security entwickelt mit Hauptsitz in Litauen. Seit dem 2. Februar 2022 stehen Nord Security und Surfshark unter einer gemeinsamen Holding; Marken und Infrastruktur werden laut damaliger Ankündigung getrennt betrieben. Die No-Logs-Richtlinie hat Deloitte vom 10. November bis 12. Dezember 2025 nach ISAE 3000 geprüft – die sechste externe Prüfung; 2018 und 2020 prüfte PwC. Nur Securitum bei Proton VPN (2026) hat ein jüngeres Audit.

Zum Servernetz nennt die Startseite am 4. September 2026 „mehr als 8.000 VPN-Server an über 224 Standorten“ – eine Anbieterangabe, die wir nicht nachgezählt haben. Im Vergleichsfeld ist das das drittgrößte Netz: Proton VPN nennt über 20.000 Server in 148 Ländern, CyberGhost kommt laut offizieller Serverliste auf rund 9.800, Surfshark nennt über 4.500, ExpressVPN weist keine Gesamtzahl aus. Jedes NordVPN-Abo schützt 10 Geräte gleichzeitig, alle Tarife haben eine 30-Tage-Geld-zurück-Garantie.

Tarife und Preise 2026

Die deutsche Preisseite zeigt drei Tarife – Basis, Komplett und Ultimativ Max –, aber nur einen Tab: „2-Jahres-Abos“. Abgerechnet werden 27 Monate (24 plus 3 Gratismonate). Wörtlich steht dort für Basis: „94,23 € für die ersten 27 Monate. Ggf. fällt MwSt. an. Verlängerungspreis 139,08 €/Jahr.“ Preise für ein 1-Jahres-Abo oder ein Monatsabo erscheinen erst im Bestellprozess; wir nennen deshalb keine Zahl dafür. Der durchgestrichene Vergleichspreis (312,93 € bei Basis) entspricht dem Verlängerungspreis für 27 Monate.

TarifLaufzeitPreis/MonatGesamtbetragVerlängerungspreis
Basis27 Monate3,49 €94,23 €139,08 €/Jahr (11,59 €/Mon.)
Komplett27 Monate4,49 €121,23 €219,48 €/Jahr (18,29 €/Mon.)
Ultimativ Max27 Monate8,49 €229,23 €338,28 €/Jahr (28,19 €/Mon.)
1 Jahr / 1 Monatnicht auf der Preisseite ausgewiesen, erst im Bestellprozess

Der Verlängerungspreis ist der eigentliche Preis. Nach den ersten 27 Monaten kostet Basis 139,08 € pro Jahr, das sind 11,59 € im Monat und damit das 3,32-fache des Einstiegspreises von 3,49 € – gut das Dreifache. Ein einziges Verlängerungsjahr (139,08 €) kostet mehr als die kompletten ersten 27 Monate (94,23 €). Im Vergleichsfeld ist das die teuerste bezifferte Verlängerung: CyberGhost verlängert zu 4,75 € im Monat (2,17-fach), ExpressVPN Basic zu 6,66 € (2,67-fach), Proton VPN Plus zu 6,99 € (2,00-fach); Surfshark nennt vor dem Kauf keine Zahl. Unser Rat: Kündigungstermin vor Ablauf der 27 Monate notieren – oder den Regulärpreis von 11,59 € von Anfang an einplanen.

Was inklusive ist – und was extra kostet

Der Basistarif ist das reine VPN: AES-256-Verschlüsselung, das hauseigene NordLynx-Protokoll auf WireGuard-Basis, Kill-Switch, Split-Tunneling, Double VPN (zwei Server hintereinander) und Onion over VPN. Apps gibt es für Windows, macOS, Linux, Android und iOS, dazu Browser-Erweiterungen für Chrome und Firefox, eine Router-Einrichtung und SmartDNS für Smart-TVs oder Konsolen; Support per Live-Chat. Komplett und Ultimativ Max ergänzen laut Anbieter Werkzeuge außerhalb des VPN-Tunnels wie Passwort-Manager und Datenleck-Prüfung; welche Funktion in welcher Stufe steckt, listet die Preisseite je Tarif auf.

  • Basis (3,49 € im Monat, 94,23 € für 27 Monate): VPN mit 10 Geräten, Verlängerung 139,08 €/Jahr
  • Komplett (4,49 €, 121,23 €): Basis plus Zusatzwerkzeuge für Passwörter und Datenlecks, Verlängerung 219,48 €/Jahr
  • Ultimativ Max (8,49 €, 229,23 €): der größte Funktionsumfang, Verlängerung 338,28 €/Jahr
  • Geld-zurück-Garantie: 30 Tage in allen Tarifen; einen Free-Tarif gibt es nicht

Was in älteren Vergleichen kursiert – 250 Server in Berlin und Frankfurt, 79 virtuelle Standorte, Netflix in über 15 Ländern – ließ sich am 4. September 2026 nicht belegen; wir führen es nicht auf. Geschwindigkeit messen wir nicht.

Wem NordVPN gehört – und warum das zählt

NordVPN ist in Panama registriert; entwickelt wird der Dienst von Nord Security mit Hauptsitz in Litauen. Am 2. Februar 2022 gaben Nord Security und Surfshark den Zusammenschluss unter einer gemeinsamen Holding bekannt; Marken und Infrastruktur sollten getrennt bleiben. Vier der fünf Anbieter in unserem Vergleich gehören zu zwei Konzernen: ExpressVPN und CyberGhost zu Kape Technologies (London, privat), NordVPN und Surfshark seit 2022 zu einer gemeinsamen Holding. Nur Proton VPN steht allein.

Am 10. April 2026 wurde in Virginia eine US-Sammelklage gegen NordVPN eingereicht (Kläger Craig Schnappinger, Klasse: Kunden in Virginia und North Carolina). Der Vorwurf: eine „unlawful, unfair, and deceptive“ Verlängerungspraxis mit „dark patterns“. Das Verfahren ist anhängig, eine Entscheidung gibt es nicht. Weitere Klagen folgten zwischen 2024 und 2026; zwei in North Carolina wurden 2025 abgewiesen. NordVPN erklärte über Sprecherin Laura Tyrylyte, die Abo-Bedingungen einschließlich der automatischen Verlängerung würden beim Kauf klar dargestellt, und die Kündigung sei „straightforward“ (TechRadar, 28. April 2026). Vergleichbare Klagen sind gegen ExpressVPN (13. Juni 2025) und Surfshark (17. Juli 2025) anhängig; gegen CyberGhost und Proton VPN ist uns keine bekannt.

In unserem Kriterienmodell ergibt das 8 von 10 Punkten bei Sicherheit und Datenschutz (Audit stark, aber Konzernzugehörigkeit, kein offengelegter Code), 6 von 10 bei Transparenz (kurze Laufzeiten fehlen auf der Preisseite, Sammelklage zur Verlängerungspraxis) und 6 von 10 bei Preis-Leistung (3,49 € Einstieg, 11,59 € Verlängerung).

Stärken und Schwächen

Die Stärke ist die Prüfhistorie. Sechs No-Logs-Prüfungen, zuletzt Deloitte nach ISAE 3000 im Dezember 2025, davor PwC 2018 und 2020 – Proton VPN kommt auf fünf, die drei anderen auf zwei bis drei. Dazu mehr als 8.000 Server an über 224 Standorten (Anbieterangabe), 10 Geräte je Abo, Double VPN und Onion over VPN im Basistarif und ein Verlängerungspreis, der – anders als bei Surfshark – vor dem Kauf beziffert ist.

Die Schwächen liegen beim Preis und bei der Preisseite. Erstens die Verlängerung: 11,59 € im Monat sind das 3,32-fache des Einstiegs und die teuerste bezifferte Verlängerung im Feld – CyberGhost verlangt 4,75 €, ExpressVPN 6,66 €, Proton VPN 6,99 €. Zweitens der Einstieg: 3,49 € sind gleichauf mit Proton VPN der höchste Wert im Vergleich; CyberGhost kostet 2,19 €, Surfshark und ExpressVPN 2,49 €. Drittens die Preisseite: Sie zeigt nur den 2-Jahres-Tab, Monats- und Jahrespreise erscheinen erst im Bestellprozess – Proton VPN, CyberGhost, ExpressVPN und Surfshark zeigen alle Laufzeiten. Viertens die Sammelklage vom 10. April 2026 wegen genau dieser Verlängerungspraxis, anhängig.

Für wen sich NordVPN lohnt

Passt, wenn dir die Prüfhistorie wichtiger ist als der Preis und du die 27 Monate als abgeschlossenen Zeitraum planst: 94,23 € für Basis, Kündigung vor der Verlängerung notiert. Passt auch, wenn du Double VPN oder Onion over VPN im Basistarif willst oder ein Paket über das VPN hinaus suchst (Komplett 4,49 €, Ultimativ Max 8,49 €).

Passt nicht, wenn du den Dienst über die Erstlaufzeit hinaus behalten willst – dann ist CyberGhost mit 2,19 € Einstieg und 4,75 € Verlängerung in beiden Werten günstiger, gehört aber zu Kape und schützt nur 7 Geräte. Proton VPN kostet dieselben 3,49 €, verlängert aber zu 6,99 € statt 11,59 €, hat keine Konzernmutter und einen Free-Tarif. ExpressVPN beziffert die Verlängerung bei allen Laufzeiten (6,66 €) und bietet bis zu 14 Geräte, gehört aber zu Kape. Surfshark kostet 2,49 € mit unbegrenzt vielen Geräten, nennt den Verlängerungspreis vor dem Kauf aber nicht – und gehört zur selben Holding wie NordVPN, ist also keine unabhängige Alternative. Alle fünf Anbieter nebeneinander findest du in unserem VPN Vergleich und in der Liste der Top VPN-Anbieter 2026.

Häufige Fragen zu NordVPN

Häufige Fragen zu NordVPN

Was kostet NordVPN im Monat?

Der Basistarif kostet im 2-Jahres-Angebot 3,49 € im Monat, abgerechnet als 94,23 € für die ersten 27 Monate (24 plus 3 Gratismonate); Komplett kostet 4,49 € (121,23 €), Ultimativ Max 8,49 € (229,23 €). Nach der ersten Laufzeit verlängert sich Basis zu 139,08 € pro Jahr, das sind 11,59 € im Monat, Komplett zu 219,48 € und Ultimativ Max zu 338,28 € pro Jahr. Preise für ein 1-Jahres-Abo oder ein Monatsabo weist die Preisseite nicht aus; sie erscheinen erst im Bestellprozess. Alle Tarife haben 30 Tage Geld-zurück-Garantie.

Gibt es bei NordVPN versteckte Kosten?

Versteckt ist nichts – der Verlängerungspreis steht auf der Preisseite unter dem Angebot –, aber er liegt bei gut dem Dreifachen: Nach den ersten 27 Monaten kostet Basis 139,08 € pro Jahr, also 11,59 € statt 3,49 € im Monat (Faktor 3,32). Ein einziges Verlängerungsjahr kostet damit mehr als die gesamte Erstlaufzeit von 94,23 €. Genau diese Verlängerungspraxis ist Gegenstand einer US-Sammelklage, eingereicht am 10. April 2026 in Virginia, anhängig ohne Entscheidung; NordVPN erklärt, die Bedingungen würden beim Kauf klar dargestellt. Notiere dir den Kündigungstermin vor Ablauf der 27 Monate.

Wer hat die No-Logs-Richtlinie von NordVPN geprüft?

Deloitte hat die No-Logs-Richtlinie zwischen dem 10. November und dem 12. Dezember 2025 nach ISAE 3000 geprüft – die sechste externe Prüfung; 2018 und 2020 hatte PwC geprüft. Im Vergleichsfeld ist das gleich alt wie das Deloitte-Audit von CyberGhost (Dezember 2025) und jünger als KPMG bei ExpressVPN (Juni 2025); nur Proton VPN hat mit Securitum 2026 ein jüngeres Audit.

Wem gehört NordVPN – und ist Surfshark eine unabhängige Alternative?

NordVPN ist in Panama registriert und wird von Nord Security mit Hauptsitz in Litauen entwickelt. Seit dem 2. Februar 2022 stehen Nord Security und Surfshark unter einer gemeinsamen Holding; Marken und Infrastruktur werden laut Anbieter getrennt betrieben. Ein Wechsel von NordVPN zu Surfshark ist deshalb kein Wechsel des Eigentümers. Von den fünf Anbietern in unserem Vergleich hat nur Proton VPN (Proton AG, Genf) keine Konzernmutter.

Wie viele Server und Geräte bietet NordVPN?

Der Anbieter nennt am 4. September 2026 mehr als 8.000 Server an über 224 Standorten – eine Anbieterangabe, die wir nicht nachgezählt haben. Im Vergleichsfeld ist das das drittgrößte Netz: Proton VPN nennt über 20.000 Server in 148 Ländern, CyberGhost kommt auf rund 9.800, Surfshark auf über 4.500. Jedes Abo schützt 10 Geräte gleichzeitig; Apps gibt es für Windows, macOS, Linux, Android und iOS, dazu Browser-Erweiterungen für Chrome und Firefox, SmartDNS für Smart-TVs und Konsolen sowie eine Router-Einrichtung.

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