Scalable Capital

Scalable Capital im Test 2026: Ordergebühren je Handelsplatz vor und nach dem 1.9.2026, 2,50 % Tagesgeld, Einlagensicherung und PRIME+ im Check.

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Scalable Capital führt seine Depots seit Dezember 2025 selbst, und zum 1. September 2026 ändert sich der Orderpreis an genau einem Handelsplatz: gettex. Dort kostet ein Trade ab diesem Datum 1,99 € statt 0,99 € (FREE) beziehungsweise statt 0 € ab 250 € Ordervolumen (PRIME+). Die European Investor Exchange bleibt unverändert der günstige Platz, Xetra wird im selben Zug billiger. Wir stellen beide Preisstände nach Handelsplatz getrennt nebeneinander und rechnen durch, was das für Kleinorders, Sparpläne und das PRIME+-Abo bedeutet. So testen wir.

Stand: 31.08.2026. Die Scalable-Konditionen — Ordergebühren je Handelsplatz und Tagesgeld — wurden am 31.08.2026 auf den offiziellen Anbieterseiten geprüft.

1. Scalable Capital auf einen Blick

Scalable Capital aus München ist seit September 2025 im Besitz einer Vollbanklizenz der Europäischen Zentralbank und führt Depots und Verrechnungskonten seit Dezember 2025 über die eigene Scalable Capital Bank GmbH. Wer noch liest, Scalable sei ein Vermittler und die Baader Bank führe das Depot, liest einen veralteten Text. Für Neukunden gibt es genau zwei Tarife — FREE ohne Grundgebühr und PRIME+ für 4,99 € im Monat. Der frühere PRIME-Tarif für 2,99 € ist für Neukunden nicht mehr buchbar.

Anbieter und DepotbankScalable Capital Bank GmbH, München — eigene Depotführung seit Dezember 2025
RegulierungVollbanklizenz der EZB seit September 2025, deutsche Bankenaufsicht
Tarife für NeukundenFREE (0,00 €/Monat), PRIME+ (4,99 €/Monat)
Ordergebühr bis 31.08.2026EIX und gettex: FREE 0,99 €; PRIME+ 0 € ab 250 €, darunter 0,99 €. Xetra: 3,99 € plus Börsengebühr
Ordergebühr ab 01.09.2026EIX unverändert: FREE 0,99 €; PRIME+ 0 € ab 250 €, darunter 0,99 €. gettex und Xetra: 1,99 € pauschal in beiden Tarifen
Handelsplätzegettex, Xetra und EIX (European Investor Exchange, Hannover) — alle drei bleiben auch nach dem 01.09.2026 wählbar
Sparpläne0 € pro Ausführung ab 1 € Sparrate, in beiden Tarifen
Guthabenzins2,50 % p.a. auf das separate Scalable Tagesgeld; Broker-Verrechnungskonto 0 % p.a.
Einlagensicherunggesetzlich 100.000 € je Bank; mit PRIME+ bis 5 × 100.000 € durch Verteilung

2. Die Preisänderung zum 1. September 2026 — beide Stände im Vergleich

Die Umstellung betrifft nur einen von drei Handelsplätzen. Deshalb zeigen wir beide Preisstände nebeneinander und trennen sie nach Handelsplatz — die Preisliste des Anbieters ist nach Preiskategorie sortiert, nicht nach Börse, und genau daran lesen sich die Änderungen leicht falsch. Die folgenden Angaben gelten für Aktien und ETFs.

Bis einschließlich 31.08.2026

Bis zu diesem Tag stehen die European Investor Exchange und gettex gemeinsam in einer Tabelle, weil beide Plätze dasselbe kosten:

OrderFREEPRIME+ (4,99 €/Monat)
Kauf von PRIME ETFs (Amundi, iShares, Vanguard, Xtrackers) ab 250 €0 €0 €
Trade ab 250 €0,99 €0 €
Trade unter 250 €0,99 €0,99 €
Sparplanausführung ab 1 € Sparrate0 €0 €

Ab 01.09.2026

Ab diesem Datum wandert gettex aus der günstigen Kategorie zu Xetra. Die European Investor Exchange steht danach allein in der günstigen Tabelle — sie fällt nicht weg, sie ist nur der einzige Platz, der dort noch übrig bleibt. Nach Handelsplatz sortiert sieht der neue Stand so aus:

HandelsplatzFREEPRIME+ (4,99 €/Monat)
European Investor Exchange (EIX) — unverändert0,99 €; Kauf von PRIME ETFs ab 250 € 0 €0 € ab 250 € Ordervolumen, darunter 0,99 €
gettex — geändert zum 01.09.20261,99 € (bis 31.08.2026: 0,99 €)1,99 € (bis 31.08.2026: 0 € ab 250 €)
Xetra — günstiger zum 01.09.20261,99 € pauschal (bis 31.08.2026: 3,99 € plus Börsengebühr)1,99 € pauschal (bis 31.08.2026: 3,99 € plus Börsengebühr)
Sparplanausführung ab 1 € Sparrate0 €0 €

Der wichtigste Handgriff steht nicht in der Preistabelle: Wer PRIME+ nutzt und weiter kostenlos handeln will, muss bei der Order den Handelsplatz von gettex auf die European Investor Exchange umstellen. Dort kostet der Trade ab 250 € Ordervolumen auch nach dem 1. September 2026 nichts. Wer gettex aus Gewohnheit stehen lässt, zahlt ab dem 1. September 2026 für dieselbe Order 1,99 € statt 0 €. Das ist eine Umgewöhnung bei der Ordereingabe, kein Wegfall des Ordervorteils.

Was sich für dich konkret ändert

  • Kleinorders unter 250 € über gettex: aus 0,99 € werden 1,99 € — eine Verdopplung. Bei einer 100-€-Order sind das rund 2 % des Ordervolumens, allein an Ordergebühr. Über die EIX bleibt dieselbe Order bei 0,99 €, also rund 1 % — in beiden Tarifen.
  • Orders ab 250 € über gettex: im FREE-Tarif steigen sie von 0,99 € auf 1,99 €, im PRIME+-Tarif von 0 € auf 1,99 €. Über die EIX ändert sich nichts: FREE zahlt weiter 0,99 €, PRIME+ weiter 0 €.
  • Käufer von PRIME ETFs: ab 250 € Ordervolumen bleibt der Kauf über die EIX in beiden Tarifen bei 0 €. Nur über gettex kostet er ab dem 1. September 2026 1,99 €. Für diese Anleger entscheidet also allein die Wahl des Handelsplatzes.
  • Xetra-Nutzer zahlen weniger: statt 3,99 € zuzüglich Börsengebühr (0,01 %, mindestens 1,50 €) kostet die Xetra-Order ab dem 1. September 2026 pauschal 1,99 €. Das ist die einzige Preissenkung in dieser Umstellung.
  • ETF-Sparplan-Anleger: für sie ändert sich nichts. Sparplanausführungen bleiben ab 1 € Sparrate in beiden Tarifen kostenlos. Wer ausschließlich per Sparplan investiert, zahlt bei Scalable auch nach dem 1. September 2026 0 € Ordergebühr.

3. Lohnt sich PRIME+ für 4,99 € im Monat noch?

Die Rechnung dazu bleibt über den Stichtag hinweg gültig, sie hängt nur am Handelsplatz. Für Orders über die European Investor Exchange gilt vor und nach dem 1. September 2026 gleichermaßen: 4,99 € Monatsgebühr geteilt durch 0,99 € gesparte Ordergebühr ergibt 5,04. Das Abo trägt sich also ab dem sechsten Trade ab 250 € im Monat — nicht bereits ab dem fünften, denn fünf Trades zu 0,99 € kosten 4,95 € und damit weniger als das Abo. Eine Einschränkung gilt schon immer: Wer ohnehin nur PRIME ETFs ab 250 € kauft, zahlt auch im FREE-Tarif 0 € und spart mit dem Abo bei der Ordergebühr nichts.

Ab dem 1. September 2026 gilt diese Rechnung nur noch für Orders über die EIX. Über gettex und über Xetra zahlen dann beide Tarife 1,99 €, dort gibt es keinen Abo-Vorteil mehr einzusparen. Der Ordervorteil von PRIME+ verschwindet also nicht — er hängt ab diesem Datum am Handelsplatz. Wer PRIME+ nutzt und weiter kostenlos handeln will, wählt bei der Order die EIX statt gettex. Wer gettex aus Gewohnheit stehen lässt, zahlt 4,99 € im Monat und obendrauf 1,99 € je Trade; das ist der teuerste Weg durch die neue Preisliste. Hinzu kommen unabhängig davon die erweiterte Einlagensicherung und die Zusatzfunktionen des Tarifs.

4. Zinsen: 2,50 % — aber nicht auf dem Verrechnungskonto

Scalable zahlt 2,50 % p.a. auf das Scalable Tagesgeld: ohne Obergrenze, ohne Mindesteinlage, taggenau berechnet und monatlich gutgeschrieben — und zwar für FREE- und PRIME+-Kunden gleichermaßen. Der Zinssatz ist also kein Argument für das Abo.

Entscheidend ist die Trennung, die in vielen Texten fehlt: Das Broker-Verrechnungskonto wird mit 0 % p.a. verzinst. Geld, das dort einfach liegen bleibt, bringt nichts. Wer die 2,50 % will, muss den Betrag aktiv auf das separate Tagesgeldkonto umbuchen. Zum Vergleich: Trade Republic zahlt 2,25 % p.a. direkt auf das Cash-Guthaben, ohne Umbuchung. Wer beide Modelle gegeneinander stellen will, findet die Details im direkten Vergleich Trade Republic gegen Scalable Capital.

5. Handelsplätze und Handelsangebot

Scalable bietet Zugang zu gettex, Xetra und der EIX (European Investor Exchange) in Hannover, die seit Dezember 2024 läuft. Alle drei Plätze bleiben auch nach dem 1. September 2026 wählbar; die Umstellung betrifft ausschließlich die Preise, nicht das Angebot. Die früher übliche Formulierung, der Zugang zu „zwei Handelsplätzen" sei ein Vorteil gegenüber Trade Republic, ist doppelt überholt: Es sind drei Plätze, und Trade Republic handelt seit dem 2. Juli 2026 per Bestpreis-Order über ein aggregiertes Orderbuch von 30 Börsen (1 € Abwicklungspauschale) oder per Direktpreis-Order mit freier Börsenwahl für 2 €. In der Breite des Börsenzugangs liegt Scalable seitdem hinten.

Handelbar sind Aktien, ETFs, Fonds, Anleihen, Derivate und Kryptowerte. Für Sparplan-Anleger zählt vor allem der Preis: Die offizielle Preisseite weist Sparpläne in beiden Tarifen mit 0 € je Ausführung aus, ab 1 € Sparrate. Eine belastbare Stückzahl sparplanfähiger ETFs nennt der Anbieter nicht — wir geben deshalb keine an. Wie sich das gegen die übrigen Anbieter einordnet, zeigt unser Neo-Broker-Vergleich.

6. Sicherheit, Regulierung und Einlagensicherung

Depot und Verrechnungskonto liegen bei der Scalable Capital Bank GmbH mit Sitz in München. Die Bank verfügt seit September 2025 über eine Vollbanklizenz der EZB und hat die Depotführung im Dezember 2025 übernommen — die Baader Bank ist in dieser Rolle nicht mehr beteiligt. Wertpapiere werden als Sondervermögen verwahrt und fallen damit nicht in die Insolvenzmasse.

Bei den Barguthaben unterscheiden sich die Tarife: Mit PRIME+ verteilt Scalable das Guthaben auf die eigene Bank und vier Partnerbanken, sodass die gesetzliche Einlagensicherung von 100.000 € je Institut bis zu fünfmal greift — in Summe also bis 500.000 €. Ohne PRIME+ erfolgt die Verteilung auf Banken mit 100.000 € je Bank oder auf qualifizierte Geldmarktfonds nach den OGAW-Schutzstandards. Neben dem Ordervorteil über die EIX ist das das zweite Sachargument für das Abo — relevant allerdings nur für Anleger mit dauerhaft sechsstelligen Barbeständen.

7. Steuern: was beim Depot in Deutschland anfällt

Auf Kursgewinne, Dividenden und Zinsen fällt in Deutschland Abgeltungsteuer in Höhe von 25 % an, zuzüglich Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer. Steuerfrei bleiben Kapitalerträge bis zum Sparer-Pauschbetrag von 1.000 € bei Einzelveranlagung und 2.000 € bei Zusammenveranlagung — dafür muss ein Freistellungsauftrag im Depot hinterlegt sein, sonst wird die Steuer trotzdem einbehalten. Da die Scalable Capital Bank GmbH ein deutsches Institut ist, wird die Steuer automatisch abgeführt; eine Anlage KAP in der Steuererklärung ist anders als bei ausländischen Depotstellen nicht zwingend nötig. Verluste landen in den Verlustverrechnungstöpfen (allgemein und Aktien). Wer Verluste aus einem Scalable-Depot mit Gewinnen bei einem anderen Broker verrechnen will, muss bis zum 15. Dezember eine Verlustbescheinigung beantragen. Das ist eine allgemeine Einordnung und keine Steuerberatung.

8. Für wen eignet sich Scalable Capital?

  • Passt gut zu: ETF-Sparplan-Anlegern, die von der Preisänderung nicht betroffen sind; Anlegern, die neben dem Depot ein verzinstes Tagesgeldkonto beim selben Anbieter wollen; Anlegern mit hohen Barbeständen, für die die verteilte Einlagensicherung mit PRIME+ zählt; allen, denen wichtig ist, dass Depot und Konto bei einer Bank mit eigener Lizenz liegen.
  • Passt weniger gut zu: Anlegern, die viele kleine Orders unter 250 € über gettex platzieren — dort kostet der Trade ab dem 1. September 2026 1,99 €, bei einer 100-€-Order rund 2 % des Volumens (über die EIX bleibt es bei 0,99 €); Anlegern, die Zinsen automatisch auf dem Verrechnungskonto erwarten, denn dieses wird mit 0 % verzinst; allen, die Zugang zu ausländischen Börsen oder einer breiten Börsenauswahl brauchen.

9. Fazit

Scalable Capital hat 2025 den Schritt zur eigenen Bank vollzogen und tritt seitdem nicht mehr als Vermittler auf — das stärkt den Anbieter beim Sicherheitskriterium Verwahrstelle. Preislich verschiebt sich zum 1. September 2026 genau ein Handelsplatz: gettex kostet ab diesem Datum 1,99 € je Trade und verteuert dort vor allem Kleinorders, während Xetra von 3,99 € plus Börsengebühr auf 1,99 € pauschal fällt. Der Ordervorteil von PRIME+ bleibt bestehen — er liegt ab diesem Datum auf der European Investor Exchange, wo Orders ab 250 € weiterhin 0 € kosten. Wer bei der Order gettex stehen lässt, zahlt dagegen 1,99 € statt nichts. Unbeschadet bleiben Sparplan-Anleger mit 0 € je Ausführung und Tagesgeld-Nutzer mit 2,50 % p.a.

Risiko- und Transparenzhinweis: Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen; Verluste bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals sind möglich. Frühere Wertentwicklungen sind kein Indikator für künftige Ergebnisse. Dieser Artikel ist ein Konditionsvergleich und ausdrücklich keine Anlageberatung und keine Anlageempfehlung. Konditionen, Gebühren und Zinssätze können sich jederzeit ändern — Prüfdatum dieses Beitrags: 31.08.2026.

Häufige Fragen zu Scalable Capital

Was kostet der Handel bei Scalable Capital ab dem 1. September 2026?

Das hängt ab dem 1.9.2026 vom Handelsplatz ab. Über die European Investor Exchange (EIX) bleibt alles unverändert: Im FREE-Tarif kostet ein Trade 0,99 €, im PRIME+-Tarif 0 € ab 250 € Ordervolumen und 0,99 € darunter; PRIME ETFs sind dort ab 250 € in beiden Tarifen gebührenfrei. Über gettex läuft die Sonderkondition am 31.8.2026 aus — dort kostet jeder Trade ab dem 1.9.2026 1,99 €, in beiden Tarifen. Xetra wird im selben Zug günstiger: statt 3,99 € plus Börsengebühr ebenfalls 1,99 € pauschal. Sparplanausführungen bleiben in beiden Tarifen bei 0 € ab 1 € Sparrate.

Lohnt sich das PRIME+-Abo für 4,99 € im Monat noch?

Ja, der Ordervorteil bleibt — er hängt ab dem 1.9.2026 aber am Handelsplatz. Für Orders über die EIX gilt die Rechnung unverändert: 4,99 € geteilt durch 0,99 € gesparte Ordergebühr ergibt 5,04, das Abo trägt sich also ab dem sechsten Trade ab 250 € im Monat (fünf Trades kosten mit 4,95 € noch weniger als das Abo). Über gettex zahlen ab dem 1.9.2026 beide Tarife 1,99 €, dort gibt es nichts mehr einzusparen. Wer PRIME+ hat, muss bei der Order also von gettex auf die EIX wechseln — sonst zahlt er 4,99 € im Monat plus 1,99 € je Trade. Dazu kommt die erweiterte Einlagensicherung von bis zu 5 × 100.000 €. Der frühere Tarif PRIME für 2,99 € steht noch im Preis- und Leistungsverzeichnis, ist für Neukunden aber nicht mehr buchbar.

Wer führt das Depot bei Scalable Capital?

Die Scalable Capital Bank GmbH mit Sitz in München. Sie hat im September 2025 eine Vollbanklizenz der EZB erhalten und führt die Depots seit Dezember 2025 selbst. Die Baader Bank ist nicht mehr Depotbank — ältere Angaben dazu sind überholt.

Wie viel Zinsen zahlt Scalable Capital auf Guthaben?

2,50 % p.a. auf das separate Scalable Tagesgeld, ohne Obergrenze und ohne Mindesteinlage, taggenau berechnet und monatlich gutgeschrieben — für FREE und PRIME+ gleichermaßen. Das Broker-Verrechnungskonto selbst wird mit 0 % p.a. verzinst. Wer Zinsen will, muss den Betrag also aktiv auf das Tagesgeldkonto umbuchen.

Wie ist mein Geld bei Scalable Capital abgesichert?

Wertpapiere werden als Sondervermögen verwahrt und fallen nicht in die Insolvenzmasse. Barguthaben unterliegen der gesetzlichen Einlagensicherung von 100.000 € je Bank. Mit PRIME+ verteilt Scalable das Guthaben auf die eigene Bank und vier Partnerbanken, sodass bis zu 5 × 100.000 € abgesichert sind; ohne PRIME+ erfolgt die Verteilung auf Banken mit 100.000 € je Bank oder auf qualifizierte Geldmarktfonds nach OGAW-Schutzstandards.

Führt Scalable Capital die Abgeltungsteuer automatisch ab?

Ja. Weil die Scalable Capital Bank GmbH ein deutsches Institut ist, behält sie die Abgeltungsteuer von 25 % zuzüglich Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer automatisch ein. Ein Freistellungsauftrag über den Sparer-Pauschbetrag von 1.000 € beziehungsweise 2.000 € muss selbst hinterlegt werden. Für die Verrechnung von Verlusten mit einem anderen Depot ist eine Verlustbescheinigung bis zum 15. Dezember nötig.

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