Trade Republic
Trade Republic im Test 2026: 1€ pro Trade, 3,25% Zinsen & 2.000+ Sparpläne. Erfahrungen, Gebühren & Sicherheit im Check.
Trade Republic ist unser Testsieger unter den Neo-Brokern 2026 – mit 1 € Ordergebühr, 3,25% Zinsen aufs Verrechnungskonto, über 2.000 kostenlosen Sparplänen und einer BaFin-regulierten Vollbanklizenz. Der beste Allround-Broker für Einsteiger und Sparplan-Anleger. So testen wir.
Stand: März 2026 – Konditionen werden monatlich überprüft.
Trade Republic im Test 2026 – Der App-Broker mit Vollbank-Status
1. Trade Republic auf einen Blick
Trade Republic hat sich seit der Gründung 2015 zum meistgenutzten Neo-Broker Deutschlands entwickelt — mit über 4 Millionen Kunden und einem verwalteten Vermögen von mehr als 35 Milliarden Euro. Seit 2023 besitzt Trade Republic eine Vollbanklizenz und bietet neben dem klassischen Wertpapierhandel auch ein Girokonto mit Debitkarte, Tagesgeld-Zinsen und weitere Bankdienstleistungen an. Die Kombination aus minimalen Kosten, einer intuitiven App und attraktiven Zinsen macht Trade Republic zur ersten Adresse für Einsteiger und mobile Anleger.
Quick-Facts
| Gründung | 2015 (Berlin) |
| Regulierung | BaFin (Vollbanklizenz seit 2023) |
| Orderkosten | 1,00 € Fremdkostenpauschale pro Trade |
| Handelsplatz | Lang & Schwarz Exchange |
| Sparpläne | Über 4.000 Aktien- und ETF-Sparpläne, kostenlos |
| Guthabenzins | 2,00 % p.a. (variabel, orientiert am EZB-Leitzins) |
| Einlagensicherung | Bis 100.000 € (gesetzlich, deutsche Einlagensicherung) |
2. Kosten und Gebühren
Das Kostenmodell von Trade Republic ist denkbar einfach: Pro Trade fällt eine Fremdkostenpauschale von 1,00 € an — unabhängig vom Ordervolumen. Es gibt keine Depotgebühren, keine Orderprovisionen und keine versteckten Kosten. Sparpläne werden komplett kostenlos ausgeführt, was Trade Republic besonders für langfristige Anleger attraktiv macht. Das Geschäftsmodell basiert auf Payment for Order Flow (PFOF), wobei Trade Republic für die Weiterleitung von Orders an Lang & Schwarz eine Vergütung erhält. Wichtig: Ab Juli 2026 wird PFOF EU-weit verboten — Trade Republic hat bereits angekündigt, das Kostenmodell entsprechend anzupassen.
3. Handelsangebot
Trade Republic bietet Zugang zu über 10.000 Aktien und ETFs, mehr als 500 Anleihen sowie einer wachsenden Auswahl an Kryptowährungen (über 50 Coins). Derivate von namhaften Emittenten wie HSBC, Société Générale und Citi ergänzen das Angebot. Der Handel erfolgt ausschließlich über Lang & Schwarz Exchange — die Einschränkung auf einen einzigen Handelsplatz ist der größte Nachteil. Für Privatanleger, die während der Kernhandelszeiten (9:00–17:30 Uhr) handeln, sind die Spreads jedoch in der Regel marktgerecht.
4. Guthabenzins und Bankfunktionen
Dank der Vollbanklizenz bietet Trade Republic aktuell 2,00 % p.a. Zinsen auf nicht investiertes Guthaben — ohne Obergrenze und ohne Mindesteinlage. Die Zinsen orientieren sich am EZB-Leitzins und werden monatlich gutgeschrieben. Zusätzlich gibt es eine kostenlose Visa-Debitkarte mit Saveback-Funktion: Bei jedem Karteneinsatz wird ein Prozentsatz des Umsatzes automatisch in einen Sparplan investiert. Damit positioniert sich Trade Republic zunehmend als vollwertiges Girokonto-Ersatz für digital affine Nutzer.
5. App und Bedienung
Die Trade Republic App gehört zu den besten im Fintech-Bereich: Aufgeräumt, intuitiv und schnell. Alle Funktionen — vom Aktienhandel über Sparpläne bis zu Überweisungen — sind in wenigen Taps erreichbar. Seit 2024 gibt es zusätzlich eine Web-Version, die den Desktop-Zugang ermöglicht. Die App bietet Echtzeit-Kursdarstellung, Push-Benachrichtigungen bei Kursalarmen und eine übersichtliche Portfolio-Ansicht mit Performance-Tracking. Für fortgeschrittene Anleger fehlen allerdings erweiterte Charttools und Ordermöglichkeiten wie Trailing-Stops.
6. Sicherheit und Regulierung
Als vollregulierte Bank unterliegt Trade Republic der Aufsicht der BaFin und der Bundesbank. Einlagen sind bis 100.000 € durch die gesetzliche Einlagensicherung geschützt. Wertpapiere werden als Sondervermögen bei der Depotbank verwahrt und sind im Insolvenzfall des Brokers geschützt. Trade Republic nutzt die HSBC als Verwahrstelle für Wertpapiere. Die Zwei-Faktor-Authentifizierung und biometrische Entsperrung sorgen für zusätzliche Sicherheit im Alltag.
7. Für wen eignet sich Trade Republic?
- Ideal für: Einsteiger, mobile Anleger, Sparplan-Nutzer, Tagesgeld-Suchende
- Weniger geeignet für: Vieltrader mit Bedarf an mehreren Handelsplätzen, professionelle Anleger mit erweiterten Ordertypen
8. Fazit
Trade Republic hat sich vom reinen App-Broker zur Vollbank gewandelt und bietet das wohl überzeugendste Gesamtpaket unter den deutschen Neo-Brokern. Die Kombination aus 1 € Orderkosten, kostenlosen Sparplänen, 2,00 % Guthabenzinsen und der integrierten Debitkarte macht Trade Republic zur All-in-One-Lösung für moderne Anleger. Der einzige spürbare Nachteil bleibt die Beschränkung auf einen Handelsplatz. Wer damit leben kann, findet in Trade Republic den besten Einstieg in die Welt der Geldanlage.
Unsere Bewertung: 9,0 / 10
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Häufige Fragen zu Trade Republic
Ist Trade Republic sicher?
Ja, Trade Republic besitzt eine deutsche Vollbanklizenz (BaFin-reguliert) und bietet Einlagensicherung bis 100.000 €. Wertpapiere gelten als Sondervermögen und sind bei einer Insolvenz geschützt.
Was kostet Trade Republic?
Jeder Trade kostet 1 € Fremdkostenpauschale. Sparpläne sind komplett kostenlos. Es gibt keine Depotgebühren. Zusätzlich erhalten Sie aktuell 3,25% Zinsen auf nicht investiertes Guthaben.
Trade Republic vs Scalable Capital – was ist besser?
Trade Republic bietet die besseren Zinsen und einfachere Bedienung. Scalable Capital hat mehr ETF-Sparpläne und eine Flatrate-Option für Vieltrader. Für Einsteiger empfehlen wir Trade Republic.
Welche Wertpapiere kann ich bei Trade Republic handeln?
Trade Republic bietet Zugang zu Aktien, ETFs und meist auch Anleihen, Fonds und Derivaten – teils auch Krypto-Werte. ETF-Sparpläne sind bei den meisten Neo-Brokern besonders günstig oder sogar kostenlos.
Ist mein Geld bei Trade Republic geschützt?
Ja. Wertpapiere werden im Sondervermögen verwahrt und sind im Insolvenzfall geschützt. Bargeld auf dem Verrechnungskonto unterliegt der gesetzlichen Einlagensicherung bis 100.000 € pro Kunde.