HubSpot vs Pipedrive 2026: Preise, Automationen und Datenschutz im Vergleich
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Im BuddyScore liegt Pipedrive mit 7,6 (Platz 3) knapp vor HubSpot mit 7,5 (Platz 4). HubSpot hat den kostenlosen Einstieg für bis zu 2 Benutzer und 1.000 Kontakte – allerdings auf US-Servern – und die größere Funktionsbreite mit Marketing-Werkzeugen. Pipedrive hat keinen Gratis-Tarif, dafür eine klare Preisliste und Automationen schon ab dem Tarif Growth für 39 € pro Nutzerprofil und Monat (jährlich, exkl. MwSt.). Bei HubSpot gibt es Workflows erst ab Professional für 90 € bzw. 100 € pro Lizenz und Monat, plus Pflicht-Onboarding.
Stand: 13. Oktober 2026 – Preise laut den deutschen Anbieterseiten; ob netto oder brutto, steht – soweit angegeben – beim jeweiligen Anbieter dabei.
Die Teilnoten im Vergleich
Der BuddyScore setzt sich aus fünf Teilnoten zusammen; die Gewichtung beschreibt unsere Testmethodik.
| Kriterium | HubSpot | Pipedrive |
|---|---|---|
| Funktionsumfang | 9 | 7 |
| Preis & Transparenz | 5 | 8 |
| Bedienbarkeit & Sprache | 8 | 8 |
| DSGVO & Standort | 7 | 8 |
| API & Skalierbarkeit | 9 | 7 |
| BuddyScore | 7,5/10 (Platz 4) | 7,6/10 (Platz 3) |
HubSpot gewinnt bei Funktionsumfang und Schnittstellen, Pipedrive bei Preis und Datenschutz. Bei der Bedienbarkeit liegen beide gleichauf.
HubSpot und Pipedrive im Überblick
| Kriterium | HubSpot | Pipedrive |
|---|---|---|
| Gratis-Tarif | ja, bis zu 2 Benutzer und 1.000 Kontakte | nein |
| Test | – | 14 Tage, ohne Kreditkarte |
| Preise pro Monat | Starter 20 €, Professional 100 € (jährlich 90 €), Enterprise 175 € pro Lizenz | Lite 14 €, Growth 39 €, Premium 59 €, Ultimate 79 € pro Nutzerprofil (jährlich); monatlich 24 €, 49 €, 79 €, 99 € |
| Netto/brutto | auf der Preisseite nicht ausgewiesen gefunden | exklusive Mehrwertsteuer |
| Onboarding | Pflicht ab Professional; Sales Hub laut Produktkatalog 1.470 € bzw. 3.420 € (Enterprise) einmalig | auf der Preisseite kein Pflicht-Onboarding genannt |
| Automationen | Phasen-Automation ab Starter, Workflows ab Professional | ab Growth |
| E-Mail-Postfach | Verbinden in allen Versionen | E-Mail-Sync ab Growth |
| E-Mail-Marketing | in der kostenlosen Version enthalten | Add-on „Campaigns“, ab 13,33 € |
| Rechenzentrum | Frankfurt für zahlende Kunden, Gratis-Accounts in den USA | u. a. Frankfurt und Dublin; EU-Kunden der EU-Region zugeordnet (mit Vorbehalt) |
| AVV | öffentlich (legal.hubspot.com/dpa) | öffentlich, sieht USA-Transfer vor |
| Integrationen | 2.516 Apps und Agents im Marketplace (Stand 10.09.2026) | laut Pipedrive über 500 |
Beim Campaigns-Add-on erläutert die Preisseite die Abrechnungsbasis des „Schon ab“-Preises nicht. Pipedrive weist zudem in der FAQ darauf hin, dass die Implementierung bei einem Preisplan über 400 USD pro Jahr kostenlos sei.
Kosten: Einstieg und Wachstum
Für zwei Personen kostet HubSpot nichts, sofern 1.000 Kontakte und der US-Standort passen. Ab dem dritten Benutzer ist die kostenlose Version keine Option mehr. Für ein Team aus fünf Personen sieht die Rechnung so aus (Klammern zeigen den Rechenweg):
| Tarif, 5 Personen | pro Monat | erstes Jahr |
|---|---|---|
| Pipedrive Lite, jährlich | 70 € (5 × 14 €) | 840 € (12 × 70 €) |
| HubSpot Starter | 100 € (5 × 20 €) | 1.200 € (12 × 100 €) |
| Pipedrive Growth, jährlich | 195 € (5 × 39 €) | 2.340 € (12 × 195 €) |
| Pipedrive Growth, monatlich | 245 € (5 × 49 €) | 2.940 € (12 × 245 €) |
| HubSpot Professional, jährlich | 450 € (5 × 90 €) | 6.870 € (12 × 450 € + 1.470 €) |
| HubSpot Professional, monatlich | 500 € (5 × 100 €) | 7.470 € (12 × 500 € + 1.470 €) |
Der entscheidende Vergleich ist Growth gegen Professional, denn erst dort haben beide frei konfigurierbare Automationen (Pipedrive: Automations, HubSpot: Workflows); HubSpot Starter bietet nur die Phasen-Automation in der Pipeline. Im ersten Jahr liegen 2.340 € bei Pipedrive (12 × 5 × 39 €) gegen 6.870 € bei HubSpot (12 × 5 × 90 € + 1.470 €), jeweils mit jährlicher Abrechnung. Eine Einschränkung: Pipedrive nennt ausdrücklich Nettopreise, bei HubSpot haben wir keinen Hinweis gefunden, ob netto oder brutto gemeint ist. Alle HubSpot-Stufen mit Rechenbeispielen findest du unter HubSpot Kosten.
Funktionen und ihre Tarifbindung
HubSpot bringt schon in der kostenlosen Version viel mit: Deal-Pipelines, E-Mail-Tracking, Meeting-Planung, Live-Chat, Angebote, Formulare, Landingpages, E-Mail-Marketing und den Breeze-Assistenten. Starter ergänzt eigene Pipelines und Phasen-Automation (Aufgabe anlegen, interne Benachrichtigung, Datensatz bearbeiten). Workflows, Sequenzen, Forecast und Lead-Scoring kommen mit Professional, Custom Objects mit Enterprise. Dazu kommt die HubSpot Academy, deren Kurse laut HubSpot „100% free & online“ sind.
Pipedrive konzentriert sich auf die Vertriebspipeline. In allen vier Tarifen enthalten sind laut Hilfe unter anderem der KI-Importassistent, die KI-gestützte Berichterstellung und der Sales Assistant (Beta). Ab Growth kommen E-Mail-Sync mit Öffnungs- und Klickverfolgung und Automationen hinzu – mit Auslösern für Deals, Personen, Aktivitäten, Leads, Organisationen und Projekte und Aktionen wie „Create activity“ oder „Send email“ von der synchronisierten Adresse. Premium schaltet zusätzliche Dashboards und KI-gestützte E-Mail-Erstellung frei, Ultimate Telefonsupport (Mo–Fr 7–23 Uhr deutscher Zeit) und einen Sandbox-Account. Deals, die zu lange in einer Phase liegen, hebt Pipedrive über die „Rotting“-Funktion hervor.
Wer Marketing und Vertrieb in einem System führen will, findet bei HubSpot die breitere Basis. Wer eine Vertriebspipeline mit Automationen zu einem mittleren Preis sucht, bekommt sie bei Pipedrive in einem günstigeren Tarif.
Datenschutz und Standort
HubSpot ordnet reine Gratis-Accounts einem Rechenzentrum in den USA zu; zahlende Neukunden werden per IP-Geolokalisierung bei der Anmeldung zugeordnet, für die EU ist das Frankfurt. Den AVV stellt HubSpot öffentlich bereit, ob er auch Gratis-Accounts abdeckt, sagt die Seite nicht. Pipedrive betreibt unter anderem Rechenzentren in Frankfurt und Dublin, ordnet EU-Kunden der EU-Region zu, behält sich aber andere Rechenzentren vor. Der öffentliche AVV sieht einen Transfer in die USA vor. Pipedrive nennt die Zertifikate ISO 27001:2022, ISO 27701 und SOC 2 Type 2. Gegründet wurde Pipedrive 2010 in Estland, der Sitz ist New York. Daraus ergeben sich die Teilnoten 6 (HubSpot) und 8 (Pipedrive). Ein Pauschalurteil ist das nicht: Nach Art. 28 DSGVO brauchst du bei beiden einen Auftragsverarbeitungsvertrag, verantwortlich bleibst du selbst.
Wechsel zwischen HubSpot und Pipedrive
Von HubSpot zu Pipedrive ziehst du mit Tabellendateien um. Aus HubSpot exportierst du Datensätze in allen Versionen über die jeweilige Objektansicht und „Export“, das Format (etwa CSV, XLS oder XLSX) wählst du im Dropdown. Pipedrive importiert XLS-, XLSX- und CSV-Dateien über das Kontomenü unter Tools and apps > Import data > Import from spreadsheet. Die Spalten ordnet Pipedrive automatisch nach ihren Namen zu, nicht erkannte Spalten weist du von Hand zu. Stehen Person, Organisation und Deal-Wert in einer Zeile, legt Pipedrive alle drei an und verknüpft sie. Wer über 14 Tage testet, kann so mit echten Daten prüfen, ob die Pipeline zum eigenen Prozess passt.
Für wen was?
HubSpot passt, wenn du Marketing und Vertrieb zusammenführen willst, viele Integrationen brauchst oder als Zweierteam kostenlos starten möchtest und der US-Standort für diese Phase vertretbar ist. Rechne aber früh durch, ob du Workflows brauchst – dann wird es Professional mit Onboarding. Details stehen in der HubSpot-Bewertung.
Pipedrive passt, wenn du eine Vertriebspipeline mit Automationen zu kalkulierbaren Kosten suchst, Wert auf eine EU-Datenregion schon ab dem kleinsten Tarif legst (bei HubSpot gilt Frankfurt nur für zahlende Kunden) und keinen Gratis-Tarif brauchst. Mehr dazu in der Pipedrive-Bewertung. Der Unterschied im BuddyScore ist mit 0,1 Punkten klein – entscheide nach deinem Einsatzfall.
* Affiliate-Link: Wir erhalten eine Provision, wenn du darüber bestellst. Auf die Bewertung hat das keinen Einfluss.
Häufige Fragen
Ist HubSpot oder Pipedrive günstiger?
Für bis zu 2 Benutzer ist die kostenlose Version von HubSpot günstiger. Darüber kommt es auf die Funktionen an: Pipedrive Lite kostet 14 € pro Nutzerprofil und Monat (jährlich, exkl. MwSt.), HubSpot Starter 20 € pro Lizenz. Automationen gibt es bei Pipedrive ab Growth für 39 €, bei HubSpot als Workflows erst ab Professional für 90 € (jährlich) plus Pflicht-Onboarding.
Hat Pipedrive eine kostenlose Version?
Nein. Pipedrive bietet eine kostenlose Testversion über 14 Tage ohne Kreditkarte, danach ist ein bezahlter Tarif nötig. HubSpot hat eine dauerhaft kostenlose Version für bis zu 2 Benutzer und 1.000 Kontakte, die in den USA gehostet wird.
Ab welchem Tarif gibt es Automatisierungen?
Bei Pipedrive ab Growth (39 € jährlich bzw. 49 € monatlich pro Nutzerprofil, exkl. MwSt.). Bei HubSpot gibt es ab Starter eine Phasen-Automation in der Deal-Pipeline; Workflows und Sequenzen gibt es erst ab Professional.
Wo liegen die Daten bei HubSpot und Pipedrive?
HubSpot hostet reine Gratis-Accounts in den USA und ordnet zahlende Neukunden per IP-Geolokalisierung zu, für die EU ist das Frankfurt. Pipedrive ordnet EU-Kunden der EU-Region zu, unter anderem mit Rechenzentren in Frankfurt und Dublin, behält sich aber andere Standorte vor; der öffentliche AVV sieht einen USA-Transfer vor. Beide stellen ihren AVV öffentlich bereit.
Welches CRM hat den höheren BuddyScore?
Pipedrive mit 7,6 von 10 (Platz 3) vor HubSpot mit 7,5 (Platz 4). HubSpot führt bei Funktionsumfang (9 zu 7) sowie API und Skalierbarkeit (9 zu 7), Pipedrive bei Preis und Transparenz (8 zu 5) sowie DSGVO und Standort (8 zu 7). Bei der Bedienbarkeit steht es 8 zu 8.
Wie wechsle ich von HubSpot zu Pipedrive?
Exportiere deine Datensätze in HubSpot über die Objektansicht und „Export“ als CSV, XLS oder XLSX. In Pipedrive importierst du sie über das Kontomenü unter Tools and apps > Import data > Import from spreadsheet. Pipedrive ordnet Spalten automatisch nach ihren Namen zu; stehen Person, Organisation und Deal-Wert in einer Zeile, legt Pipedrive alle drei an und verknüpft sie.



