HubSpot Kosten 2026: Preise je Version, Pflicht-Onboarding und Rechenbeispiele
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HubSpot kostet laut deutscher Preisseite 0 € in der kostenlosen Version (bis zu 2 Benutzer), 20 € pro Lizenz und Monat in Starter, 100 € bei monatlicher bzw. 90 € bei jährlicher Abrechnung in Professional und 175 € pro Lizenz und Monat in Enterprise. Für Professional und Enterprise ist zusätzlich ein Onboarding vorgeschrieben – laut HubSpot-Produktkatalog für den Sales Hub 1.470 € (Professional) bzw. 3.420 € (Enterprise) einmalig. Eine einzelne Professional-Lizenz mit jährlicher Abrechnung kostet im ersten Jahr damit 2.550 € (12 × 90 € + 1.470 €).
Stand: 13. Oktober 2026 – Preise laut den deutschen Anbieterseiten; ob netto oder brutto, steht – soweit angegeben – beim jeweiligen Anbieter dabei.
Die Preisstaffel auf hubspot.de
HubSpot zeigt auf seiner öffentlichen Preisseite keine getrennten Preise je Hub, sondern eine gemeinsame Staffel unter der Überschrift „Vertrieb. Marketing. Service. Alles zusammen.“ Die Beträge gelten pro Lizenz und Monat. Ob sie netto oder brutto zu verstehen sind, haben wir auf der Preisseite nicht ausgewiesen gefunden – beim Vergleich mit Anbietern, die ausdrücklich netto auszeichnen, solltest du das im Hinterkopf behalten.
| Version | jährliche Abrechnung | monatliche Abrechnung | Benutzer | HubSpot-Guthaben | Onboarding |
|---|---|---|---|---|---|
| Kostenlose Version | 0 € | 0 € | bis zu 2 | – | – |
| Starter | 20 € | 20 € | bis zu 10 Lizenzen | 5.000 pro Monat | nicht erforderlich |
| Professional | 90 € | 100 € | mehr als 10 möglich | 10.000 pro Monat | Pflicht |
| Enterprise | 175 € | 175 € | mehr als 10 möglich | 15.000 pro Monat | Pflicht |
Das „HubSpot-Guthaben“ ist laut Preisseite ein monatliches Kontingent für verbrauchsabhängige KI-Agents und -Funktionen. Bei Professional spart die jährliche Abrechnung 10 € pro Lizenz und Monat, also 120 € pro Lizenz und Jahr (12 × 10 €). Enterprise kostet in beiden Abrechnungsarten 175 €.
Eine Mindestzahl an Lizenzen gibt es nicht: Für Neukunden nach dem 5. März 2024 gilt laut HubSpot keine zusätzliche Mindestanzahl von Benutzern. Nach oben ist Starter allerdings begrenzt. Die FAQ der Preisseite sagt: „Starter-Versionen können bis zu 10 Benutzerlizenzen hinzufügen. Professional- und Enterprise-Versionen können mehr als 10 Benutzerlizenzen hinzufügen.“ Ein Team mit elf Personen muss also mindestens Professional buchen.
Was die kostenlose Version kann – und wo sie endet
Die kostenlose Version ist dauerhaft gratis und kein befristeter Test. Laut HubSpot umfasst sie bis zu 2 Benutzer und 1.000 Kontakte. Dazu gehören unter anderem Kontaktmanagement, Deal-Pipelines, CRM-Import, ein Reporting-Dashboard, E-Mail-Tracking mit Benachrichtigungen, Meeting-Planung, Live-Chat, Angebote, der Breeze-Assistent, Formular- und Landingpage-Builder, E-Mail-Marketing, Ticketing und die mobile App. In der kostenlosen Version erscheint HubSpot-Branding; „No HubSpot branding“ führt HubSpot als Merkmal von Starter.
Zwei Grenzen wiegen schwerer als die Funktionsliste. Erstens der Datenstandort: „Customers who only use free services will be assigned a data center in the United States.“ Das EU-Rechenzentrum in Frankfurt steht nur zahlenden Kunden offen. Zweitens die Automatisierung: Workflows gibt es erst ab Professional, und für zusätzliche eigene Pipelines brauchst du mindestens Starter. In der kostenlosen Version arbeitest du mit der Standard-Pipeline.
Was Starter, Professional und Enterprise freischalten
Die HubSpot-Hilfe ordnet Funktionen den Stufen der einzelnen Hubs zu, etwa „Sales Hub Professional“. Für den Vertrieb sind diese Freischaltungen entscheidend:
- Starter: eigene zusätzliche Pipelines, Phasen-Automation in der Deal-Pipeline (Aufgabe anlegen, interne E-Mail-Benachrichtigung, Datensatz bearbeiten), mehrere Währungen, kein HubSpot-Branding. Kein Onboarding nötig.
- Professional: Workflows, Sequenzen, das Forecast-Tool und Lead-Scoring. Onboarding ist Pflicht.
- Enterprise: zusätzlich Custom Objects, also eigene Objekttypen neben Kontakten, Unternehmen und Deals. Onboarding ist Pflicht.
Der Schritt von Starter zu Professional ist damit vor allem ein Automatisierungs-Schritt. Wer nur Phasen-Aufgaben und interne Benachrichtigungen braucht, kommt mit Starter aus. Wer mehrstufige Abläufe, E-Mail-Sequenzen oder eine Umsatzprognose will, landet bei Professional – und beim Onboarding.
Pflicht-Onboarding: was HubSpot dazu sagt
In der FAQ der Preisseite heißt es wörtlich: „Für Professional- oder Enterprise-Versionen ist der Kauf eines Onboardings erforderlich … Für Starter-Versionen ist der Kauf eines Onboardings nicht erforderlich.“ Einen Betrag nennt die Preisseite nicht. Der deutsche Produkt- und Dienstleistungskatalog von HubSpot (abgerufen am 13. Oktober 2026) beziffert die einmalige Onboarding-Gebühr für den Sales Hub auf 1.470 € (Professional) bzw. 3.420 € (Enterprise).
Preisseite und Katalog decken sich nicht vollständig: Der Katalog führt seine Werte als Sales-Hub-Preise und nennt für Sales Hub Enterprise „ab 150 €“ pro Lizenz und Monat, die Preisseite für Enterprise 175 €. Wir rechnen mit den Lizenzpreisen der Preisseite und den Onboarding-Beträgen aus dem Katalog. Den verbindlichen Betrag nennt dir HubSpot im Angebot – frag dort ausdrücklich nach dem Onboarding.
Rechenbeispiele: 1, 5 und 10 Lizenzen im ersten Jahr
Gerechnet sind nur Lizenzen und Pflicht-Onboarding, ohne zusätzliches HubSpot-Guthaben oder Add-ons. Bei Professional setzen wir das Sales-Hub-Onboarding von 1.470 € aus dem Katalog an. Die Klammern zeigen den Rechenweg.
| Szenario | pro Monat | erstes Jahr |
|---|---|---|
| Starter, 1 Lizenz | 20 € (1 × 20 €) | 240 € (12 × 20 €) |
| Starter, 5 Lizenzen | 100 € (5 × 20 €) | 1.200 € (12 × 100 €) |
| Starter, 10 Lizenzen | 200 € (10 × 20 €) | 2.400 € (12 × 200 €) |
| Professional, 1 Lizenz, jährlich | 90 € | 2.550 € (12 × 90 € + 1.470 €) |
| Professional, 1 Lizenz, monatlich | 100 € | 2.670 € (12 × 100 € + 1.470 €) |
| Professional, 5 Lizenzen, jährlich | 450 € (5 × 90 €) | 6.870 € (12 × 450 € + 1.470 €) |
| Professional, 5 Lizenzen, monatlich | 500 € (5 × 100 €) | 7.470 € (12 × 500 € + 1.470 €) |
| Professional, 10 Lizenzen, jährlich | 900 € (10 × 90 €) | 12.270 € (12 × 900 € + 1.470 €) |
| Professional, 10 Lizenzen, monatlich | 1.000 € (10 × 100 €) | 13.470 € (12 × 1.000 € + 1.470 €) |
Ab dem zweiten Jahr entfällt das Onboarding: Zehn Professional-Lizenzen kosten dann 10.800 € (12 × 900 €) bei jährlicher bzw. 12.000 € (12 × 1.000 €) bei monatlicher Abrechnung. Eine einzelne Enterprise-Lizenz kommt im ersten Jahr auf 5.520 € (12 × 175 € + 3.420 €). Am deutlichsten ist der Abstand zwischen Starter und Professional: Fünf Lizenzen kosten im ersten Jahr 1.200 € in Starter (12 × 5 × 20 €) und 6.870 € in Professional mit jährlicher Abrechnung (12 × 5 × 90 € + 1.470 €).
Wann Starter, Professional oder eine Alternative passt
Starter passt für Teams bis zehn Personen, denen eigene Pipelines und einfache Phasen-Automation reichen. Professional lohnt sich erst, wenn du Workflows, Sequenzen oder den Forecast tatsächlich einsetzt – sonst bezahlst du Onboarding und den Sprung von 20 € auf 90 € bzw. 100 € pro Lizenz für Funktionen, die brachliegen. Die kostenlose Version eignet sich zum Kennenlernen, solange 2 Benutzer und 1.000 Kontakte reichen und der US-Standort für dich vertretbar ist.
Wer vor allem eine Vertriebspipeline mit Automationen sucht, sollte gegenrechnen: Pipedrive enthält Automationen ab dem Tarif Growth für 39 € pro Nutzerprofil und Monat bei jährlicher Abrechnung, ausdrücklich ohne Mehrwertsteuer. Zoho CRM nennt Workflows bereits in seiner kostenlosen Version für 3 Benutzer; die Bezahleditionen kosten 14 € bis 52 € pro Benutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung, zuzüglich lokaler Steuern. Wie sich die Systeme unterscheiden, zeigen unsere HubSpot-Alternativen; alle sechs bewerteten CRM-Systeme mit Rechenbeispielen findest du unter CRM Kosten.
Fazit: Starter ist günstig, Professional eine Budgetentscheidung
HubSpot ist bis Starter ein überschaubarer Posten: 20 € pro Lizenz und Monat, kein Onboarding, bis zu zehn Benutzer. Ab Professional ändert sich die Rechnung durch den Lizenzpreis von 90 € bzw. 100 € und die einmalige Onboarding-Gebühr. Prüfe vor dem Upgrade, ob du Workflows, Sequenzen und Forecast wirklich brauchst, und lass dir das Onboarding im Angebot beziffern. In unserer Gesamtwertung steht HubSpot mit einem BuddyScore von 7,5/10 auf Platz 4; Stärken und Schwächen im Detail stehen in unserer HubSpot-Bewertung.
* Affiliate-Link: Wir erhalten eine Provision, wenn du darüber bestellst. Auf die Bewertung hat das keinen Einfluss.
Häufige Fragen
Was kostet HubSpot im Monat?
Laut deutscher Preisseite pro Lizenz und Monat: kostenlose Version 0 € (bis zu 2 Benutzer), Starter 20 €, Professional 100 € bei monatlicher bzw. 90 € bei jährlicher Abrechnung, Enterprise 175 €. Ab Professional kommt ein Pflicht-Onboarding hinzu. Ob die Preise netto oder brutto sind, haben wir auf der Preisseite nicht ausgewiesen gefunden.
Ist HubSpot wirklich kostenlos?
Ja, die kostenlose Version ist dauerhaft gratis – für bis zu 2 Benutzer und 1.000 Kontakte. Reine Gratis-Accounts werden laut HubSpot einem Rechenzentrum in den USA zugeordnet; das EU-Rechenzentrum in Frankfurt gibt es nur für zahlende Kunden. Workflows und zusätzliche eigene Pipelines sind nicht enthalten.
Wie teuer ist das Pflicht-Onboarding bei HubSpot?
Für Professional und Enterprise ist der Kauf eines Onboardings laut Preisseite erforderlich, für Starter nicht. Die Preisseite nennt keinen Betrag. Der deutsche Produktkatalog von HubSpot beziffert das Onboarding für den Sales Hub auf 1.470 € (Professional) bzw. 3.420 € (Enterprise) einmalig. Den verbindlichen Betrag nennt HubSpot im Angebot.
Lohnt sich bei HubSpot die jährliche Abrechnung?
Bei Professional ja: 90 € statt 100 € pro Lizenz und Monat, also 120 € pro Lizenz und Jahr weniger (12 × 10 €). Enterprise kostet in beiden Abrechnungsarten 175 €. Bei Starter rechnen wir mit 20 € pro Lizenz und Monat.
Gibt es bei HubSpot eine Mindestzahl an Lizenzen?
Nein. Für Neukunden nach dem 5. März 2024 gilt laut HubSpot keine zusätzliche Mindestanzahl von Benutzern. Es gibt aber Obergrenzen: Die kostenlose Version erlaubt bis zu 2 Benutzer, Starter bis zu 10 Benutzerlizenzen. Professional und Enterprise erlauben mehr als 10.
Was kostet HubSpot für ein Team aus 5 Personen?
Mit Starter 100 € im Monat (5 × 20 €), im ersten Jahr 1.200 €. Mit Professional und jährlicher Abrechnung 450 € im Monat (5 × 90 €), im ersten Jahr 6.870 € inklusive 1.470 € Onboarding laut Produktkatalog; mit monatlicher Abrechnung 500 € im Monat (5 × 100 €) und 7.470 € im ersten Jahr (12 × 500 € + 1.470 €).



