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HubSpot CRM: kostenlose Tools für bis zu 2 Benutzer und 1.000 Kontakte, Sales Hub ab 20 € pro Lizenz und Monat, Pflicht-Onboarding ab Professional.

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HubSpot CRM lässt sich dauerhaft kostenlos nutzen – für bis zu 2 Benutzer und bis zu 1.000 Kontakte. Der Sales Hub beginnt bei 20 € pro Lizenz und Monat, ab dem Professional-Tarif kommt ein einmaliges Pflicht-Onboarding hinzu. Im BuddyScore steht HubSpot auf Platz 4 mit 7,4 von 10. So testen wir.

HubSpot ist mehr als ein reines Vertriebswerkzeug: Die Plattform bündelt Marketing, Vertrieb, Kundenservice, Inhalte und Daten in einer Oberfläche. Für Teams, die Marketing und Vertrieb eng verzahnen wollen, ist das der entscheidende Vorteil – und der Grund für 9 von 10 Punkten beim Funktionsumfang. Beim Preis und bei der Transparenz reicht es dagegen nur für 5 von 10, denn der zweite Schritt ist teuer und an eine Einmalgebühr gekoppelt.

Der kostenlose Tarif: 2 Benutzer, 1.000 Kontakte, US-Serverstandort

HubSpot bietet kostenlose Tools für 0 € pro Monat an. Die offizielle Bedingung lautet wörtlich: „Kostenlos für bis zu 2 Benutzer. Keine Kreditkarte erforderlich.“ Der deutsche Produktkatalog nennt zusätzlich eine Mengengrenze: „Bis zu 1.000 Kontakte in kostenlosen Accounts.“ Was in älteren Vergleichen kursiert – ein Gratis-Tarif für fünf Nutzer oder gar für unbegrenzt viele Kontakte – deckt sich nicht mit diesen Angaben.

Für deutsche Leser ist ein zweiter Punkt mindestens genauso wichtig: Kostenlose Accounts werden zwingend in den USA gehostet. HubSpot formuliert das unmissverständlich: „Customers who only use free services will be assigned a data center in the United States.“ Ein EU-Rechenzentrum in Frankfurt gibt es, es steht aber nur zahlenden Kundinnen und Kunden offen. Die Zuordnung erfolgt per IP-Geolocation, eine spätere Migration ist laut Anbieter kostenlos. Wer den Gratis-Tarif also als datenschutzfreundlichen Einstieg plant, sollte diesen Punkt vorher klären – und einen Blick in unseren Vergleich kostenloser CRM-Systeme werfen.

Preise und Tarife des Sales Hub

Die regulären Preise des Sales Hub bei HubSpot lauten pro Lizenz und Monat: Starter 20 €, Professional 100 € und Enterprise 150 €. Ob diese Beträge netto oder brutto ausgewiesen sind, geht aus den geprüften Seiten nicht hervor – wir tragen die Angabe deshalb nicht nach.

Zu den Lizenzkosten kommt eine Position, die leicht übersehen wird: das Pflicht-Onboarding. Der deutsche Produktkatalog beziffert es mit 1.470 € einmalig für Professional und 3.420 € einmalig für Enterprise. Wer mit einer einzelnen Professional-Lizenz startet, zahlt im ersten Jahr also nicht 1.200 € Lizenzkosten, sondern 2.670 € inklusive Onboarding. Genau diese Kombination aus Preissprung und Einmalgebühr drückt die Teilnote für Preis und Transparenz auf 5 von 10.

Positiv: Eine Mindestlizenzzahl gibt es nicht. HubSpot hält ausdrücklich fest, dass für Neukunden nach dem 5. März 2024 keine zusätzliche Mindestanzahl von Benutzern gilt. Wer nur eine einzelne Lizenz braucht, kann also auch nur eine buchen – das ist nicht bei jedem Anbieter in diesem Vergleich so.

Wie die HubSpot-Hubs heute heißen

Die Produktstruktur hat sich verändert, und viele Vergleichstexte hinken hinterher. Stand 10. September 2026 führt HubSpot sechs Hubs: Marketing Hub, Sales Hub, Service Hub, Content Hub, Data Hub und Revenue Hub. Dazu kommen das Smart CRM als gemeinsame Datenbasis und der Agent Hub. Die Bezeichnungen „CMS Hub“ und „Operations Hub“ existieren nicht mehr – gemeint sind heute Content Hub beziehungsweise Data Hub. Auch „Commerce Hub“ ist im heutigen Programm als Revenue Hub geführt, belegt über die Formulierung „Revenue Seat (Previously Commerce Seat)“.

Jeder Hub lässt sich einzeln buchen oder mit anderen kombinieren. Das ist der eigentliche Charakter der Plattform: Man beginnt mit einem Baustein und ergänzt weitere, statt eine große Suite auf einmal einzukaufen.

Schnittstellen und Ökosystem

Der App-Marketplace von HubSpot listete am 10. September 2026 genau 2.516 Apps und Agents. Zusammen mit der offenen API ist das der Grund für 9 von 10 Punkten bei API und Skalierbarkeit – in diesem Testfeld einer der höchsten Werte. Für die Praxis heißt das: Die Wahrscheinlichkeit, dass ein bereits genutztes Tool eine fertige Anbindung mitbringt, ist hoch.

DSGVO, Serverstandort und Vertragspartner

Das Bild ist zweigeteilt und genau deshalb bekommt HubSpot bei DSGVO und Standort nur 6 von 10 Punkten. Auf der Habenseite: Es gibt ein EU-Rechenzentrum in Frankfurt, die Zuordnung erfolgt per IP-Geolocation und eine Migration ist laut Anbieter kostenlos. Vertragspartner für den deutschsprachigen Raum ist die HubSpot Germany GmbH. Auf der Sollseite: Der kostenlose Tarif ist von der EU-Option ausdrücklich ausgenommen, seine Daten liegen zwingend in den USA. Für ein CRM, das viele Interessenten gerade wegen des Gratis-Einstiegs testen, ist das ein echter Entscheidungsfaktor.

Für wen eignet sich HubSpot?

HubSpot passt zu Teams, die Marketing und Vertrieb in einem System führen wollen und den Gratis-Einstieg als Kennenlernphase nutzen – solange die 2 Benutzer und 1.000 Kontakte reichen und der US-Serverstandort für diese Phase vertretbar ist. Sobald es ernst wird, ist der Sprung deutlich: Starter für 20 € pro Lizenz und Monat ist noch moderat, Professional für 100 € plus 1.470 € Onboarding ist eine Budgetentscheidung. Wer vor allem eine schlanke Vertriebspipeline sucht, findet in unserer Übersicht zum besten CRM für kleine Unternehmen günstigere Alternativen.

Platzierung im Vergleich und Fazit

In unserer CRM-Wertung steht HubSpot auf Platz 4 mit 7,4 von 10. Vor HubSpot liegen Zoho CRM auf Platz 1 mit 7,9 von 10, Salesforce auf Platz 2 mit 7,9 von 10 und Pipedrive auf Platz 3 mit 7,6 von 10; dahinter folgen CentralStationCRM auf Platz 5 mit 6,9 von 10 und monday CRM auf Platz 6 mit 6,8 von 10. Den Gleichstand an der Spitze lösen wir nach unserer veröffentlichten Methodik über das Preis-Leistungs-Verhältnis auf, weshalb Zoho vor Salesforce steht. Die Gewichtung der Teilnoten steht in unserer Testmethodik.

Unterm Strich: Der kostenlose Tarif von HubSpot ist ein bequemer Einstieg, aber er ist enger begrenzt und anders verortet, als es viele Vergleichstexte darstellen – 2 Benutzer, 1.000 Kontakte, Serverstandort USA. Ab dem Professional-Tarif wird HubSpot zu einer Investition mit Einmalgebühr. Wer die Verzahnung von Marketing und Vertrieb wirklich braucht, bekommt dafür viel Substanz; wer sie nicht braucht, zahlt für Reichweite, die er nicht nutzt. Alle Angaben zuletzt geprüft am 10. September 2026.

Alle Anbieter im Vergleich: CRM Vergleich | Alle CRM-Testberichte

Weitere Testberichte: Salesforce, Pipedrive, Zoho CRM, Monday Sales CRM, CentralStationCRM

Passend dazu: Webhosting und Neo-Broker

Häufige Fragen zu HubSpot

Ist HubSpot CRM wirklich kostenlos?

Ja, HubSpot bietet kostenlose Tools für 0 € pro Monat an. Die Bedingung lautet wörtlich „Kostenlos für bis zu 2 Benutzer. Keine Kreditkarte erforderlich“, der deutsche Produktkatalog nennt zusätzlich „Bis zu 1.000 Kontakte in kostenlosen Accounts“. Angaben wie fünf Nutzer oder unbegrenzt viele Kontakte decken sich nicht damit. Wichtig: Kostenlose Accounts werden zwingend in den USA gehostet.

Was kostet HubSpot Sales Hub?

Die regulären Preise lauten pro Lizenz und Monat: Starter 20 €, Professional 100 € und Enterprise 150 €. Bei Professional und Enterprise kommt ein verpflichtendes Onboarding hinzu, das der deutsche Produktkatalog mit 1.470 € beziehungsweise 3.420 € einmalig beziffert. Eine Mindestlizenzzahl gibt es nicht: Für Neukunden nach dem 5. März 2024 gilt keine zusätzliche Mindestanzahl von Benutzern. Ob die Preise netto oder brutto ausgewiesen sind, geht aus den geprüften Seiten nicht hervor.

Wo liegen die Daten von HubSpot-Kunden?

Das hängt vom Tarif ab. Kostenlose Accounts werden zwingend in den USA gehostet – HubSpot schreibt: „Customers who only use free services will be assigned a data center in the United States.“ Ein EU-Rechenzentrum in Frankfurt existiert, steht aber nur zahlenden Kundinnen und Kunden offen; die Zuordnung erfolgt per IP-Geolocation, eine Migration ist laut Anbieter kostenlos. Vertragspartner für den deutschsprachigen Raum ist die HubSpot Germany GmbH.

Wie heißen die HubSpot-Hubs heute?

Stand 10. September 2026 führt HubSpot sechs Hubs: Marketing Hub, Sales Hub, Service Hub, Content Hub, Data Hub und Revenue Hub, dazu das Smart CRM und den Agent Hub. Die Bezeichnungen „CMS Hub“ und „Operations Hub“ existieren nicht mehr; gemeint sind heute Content Hub und Data Hub. Aus „Commerce Hub“ ist der Revenue Hub geworden, belegt über die Formulierung „Revenue Seat (Previously Commerce Seat)“.

Für welche Unternehmensgröße eignet sich HubSpot?

Der kostenlose Tarif deckt bis zu 2 Benutzer und 1.000 Kontakte ab und eignet sich damit für sehr kleine Teams oder eine Testphase. Darüber beginnt der Sales Hub Starter bei 20 € pro Lizenz und Monat; eine Mindestlizenzzahl schreibt HubSpot nicht vor. Der wirtschaftlich entscheidende Schritt ist der Wechsel auf Professional für 100 € pro Lizenz und Monat plus 1.470 € einmaliges Onboarding – ab dieser Größenordnung lohnt sich HubSpot vor allem für Teams, die Marketing und Vertrieb tatsächlich gemeinsam steuern.

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