CentralStationCRM

Schlankes Kontaktmanagement der 42he GmbH aus Köln: alle Pakete mit identischem Funktionsumfang, Abrechnung je Paket ab 24 €/Monat für drei Nutzer:innen.

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CentralStationCRM rechnet je Paket ab, nicht pro Nutzer:in. Das Starter-Paket ist kostenlos (3 Nutzer:innen, 200 Kontakte), das günstigste bezahlte Paket heißt Team und kostet 24 € pro Monat, zzgl. MwSt. — für das gesamte Paket mit 3 Nutzer:innen. So testen wir.

CentralStationCRM kommt von der 42he GmbH in Köln und ist das schlankste System in unserem CRM-Feld. Der Anbieter macht daraus kein Geheimnis, sondern ein Prinzip: Alle Pakete enthalten denselben Funktionsumfang, unterschieden wird ausschließlich über Nutzer:innen, Kontakte und Datenspeicher. Das macht die Preisliste ungewöhnlich leicht lesbar — und ist zugleich der Grund, warum es beim Funktionsumfang nach oben schnell eng wird. In unserer Bewertung steht CentralStationCRM auf Platz 5 mit 6,9 von 10.

Preise und Pakete: eine einzige gültige Liste

Die offizielle Preistabelle nennt fünf Pakete, jeweils je Paket und Monat, ausdrücklich zzgl. MwSt. und ausdrücklich nicht pro Nutzer:in:

  • Starter — kostenlos: 3 Nutzer:innen, 200 Kontakte, 100 MB Datenspeicher
  • Team — 24 € pro Monat: 3 Nutzer:innen, 3.000 Kontakte, 1 GB Datenspeicher
  • Small Office — 75 € pro Monat: 10 Nutzer:innen, 10.000 Kontakte, 3 GB Datenspeicher
  • Business — 149 € pro Monat: 20 Nutzer:innen, 20.000 Kontakte, 6 GB Datenspeicher
  • Enterprise — 289 € pro Monat: 40 Nutzer:innen, 40.000 Kontakte, 15 GB Datenspeicher

Andere Einstiegspreise, die zu CentralStationCRM kursieren — etwa „ab 18 €“ oder eine Spanne von 25 bis 35 € pro Monat — stehen auf keiner offiziellen Seite des Anbieters. Es gilt genau eine Zahl für den bezahlten Einstieg: 24 € pro Monat, zzgl. MwSt., für drei Nutzer:innen. Kontakte und Datenspeicher lassen sich separat zubuchen; was diese Zubuchungen kosten, weist der Anbieter öffentlich nicht aus, und wir schätzen es nicht.

Der Sprung von 24 € auf 75 €

Die Staffelung der Nutzer:innen lautet 3, 10, 20, 40. Zwischen 3 und 10 Nutzer:innen gibt es keine Stufe. Das ist die wichtigste Zahl für die Kaufentscheidung: Wer als Viererteam startet, fällt vom Team-Paket (24 € pro Monat) direkt in das Small-Office-Paket (75 € pro Monat) — für eine einzige zusätzliche Person steigen die Kosten damit auf mehr als das Dreifache.

Rechnet man die Pakete auf den Kopf um, liegt das Team-Paket bei 8,00 € je Nutzer:in und Monat, das Small-Office-Paket bei 7,50 €, das Business-Paket bei 7,45 € und das Enterprise-Paket bei 7,23 €. Die Paketlogik ist also günstig, solange eine Stufe voll ausgeschöpft wird, und teuer, sobald sie um eine Person überschritten wird. Ein Pauschalvorteil gegenüber nutzerbasierten Modellen entsteht dadurch nicht automatisch — die Ersparnis hängt daran, wie gut die Teamgröße auf die Stufen passt.

Alle Pakete, derselbe Funktionsumfang

Der Anbieter formuliert es wörtlich so: „Unsere Pakete bieten alle den genau gleichen Funktionsumfang und unterscheiden sich nur hinsichtlich Nutzer:innen, Kontakten und Datenspeicher.“ Das ist unter den sechs CRM-Systemen unseres Vergleichs die einzige Preisliste, in der wir eine solche Zusage in den offiziellen Angaben gefunden haben — bei den übrigen fünf Systemen binden die Tarifmatrizen Funktionen an die Stufe. Praktisch bedeutet das: Ein Upgrade kauft Platz, keine Features. Und die Zusage gilt auch nach unten, für das kostenlose Starter-Paket. Entsprechend falsch ist die verbreitete Annahme, höhere Pakete brächten „erweiterte Funktionen“ — bei diesem Anbieter tun sie das nicht.

Getestet wird CentralStationCRM 30 Tage lang ohne Angabe von Zahlungsdaten. Das ist länger als die 14 Tage, die Pipedrive und monday CRM ausweisen; für Zoho CRM und Salesforce haben wir keine Angabe zur Testdauer gefunden. Die Länge passt zum Zuschnitt des Produkts: Wer in einem Monat nicht merkt, ob ein bewusst reduziertes Kontaktmanagement ausreicht, merkt es auch in dreien nicht.

Datenschutz und Serverstandort — belegt und unbelegt

Belegbar ist Folgendes: Der Anbieter gibt an, in Rechenzentren in Deutschland zu hosten, und die AGB halten für Dateianhänge ausdrücklich fest, dass sie ausschließlich in Deutschland gespeichert werden. Vertragspartner ist die 42he GmbH, Herderstraße 70, 50931 Köln, eingetragen beim Amtsgericht Köln. Anbietersitz und Speicherort liegen damit in Deutschland — der Hauptgrund für den Teilwert 8 von 10 bei DSGVO & Standort.

Ebenso wichtig ist, was nicht belegt ist und deshalb hier auch nicht behauptet wird: Welches Unternehmen die Rechenzentren betreibt, steht nirgends; eine Zertifizierung nach ISO 27001 oder einem vergleichbaren Standard wird nirgends genannt; ein Gründungsjahr des Anbieters ebenfalls nicht. Und der Auftragsverarbeitungsvertrag steht laut AGB erst nach Vertragsschluss zum Download bereit — einen öffentlichen Link darauf gibt es nicht. Wer den AVV vor der Entscheidung prüfen möchte, muss ihn anfragen. Genau dieser Punkt trennt die 8 von einer höheren Wertung. Was ein AVV leisten muss, erklären wir im Ratgeber DSGVO-konformes CRM.

Schnittstellen und Grenzen

CentralStationCRM bietet eine offene API, deren Dokumentation auf Englisch vorliegt, und listet 11 offizielle Integrationen. Das ist die kleinste der Zahlen, die die Anbieter in diesem Feld überhaupt nennen — Pipedrive nennt gar keine belastbare Zahl — und der Grund für den Teilwert 4 von 10 bei API & Skalierbarkeit. Auch nach oben ist die Fahnenstange kurz: Das größte Paket endet bei 40 Nutzer:innen und 40.000 Kontakten. Wer darüber hinauswächst, wächst aus dem Produkt heraus.

Platz 5 mit 6,9 von 10 — die Einordnung

Unsere fünf gewichteten Teilwerte für CentralStationCRM lauten: Funktionsumfang 5, Preis & Transparenz 8, Bedienbarkeit & Sprache 9, DSGVO & Standort 8 und API & Skalierbarkeit 4. Daraus wird ein BuddyScore von 69, also 6,9 von 10. Die 9 bei Bedienbarkeit & Sprache erklärt sich aus dem durchgehend deutschsprachigen Angebot eines Anbieters mit Sitz in Köln und aus der 30-tägigen Testphase ohne Zahlungsdaten; einzig die API-Dokumentation ist englisch. Die 4 bei API & Skalierbarkeit und die 5 beim Funktionsumfang sind die Kehrseite derselben Produktentscheidung.

In unserem CRM-Vergleich steht Zoho auf Platz 1 mit 7,9 von 10, Salesforce auf Platz 2 mit 7,9 von 10, Pipedrive auf Platz 3 mit 7,6 von 10, HubSpot auf Platz 4 mit 7,4 von 10, CentralStationCRM auf Platz 5 mit 6,9 von 10 und monday CRM auf Platz 6 mit 6,8 von 10.

Der Vergleich mit dem direkten Nachbarn zeigt, wie unterschiedlich zwei fast gleiche Gesamtwerte zustande kommen. monday CRM liegt mit 6,8 von 10 nur eine Zehntel dahinter, punktet aber genau dort, wo CentralStationCRM abfällt: Funktionsumfang 8 gegen 5 und API & Skalierbarkeit 7 gegen 4. Umgekehrt gewinnt CentralStationCRM bei Sprache und Nähe (9 gegen 8), beim Standort (8 gegen 6) und bei Preis & Transparenz (8 gegen 5) — dort bewirbt monday einen Einstiegspreis von 12 € pro Benutzer und Monat, der wegen der Mindestteamgröße von drei Benutzern nie allein buchbar ist.

Für wen sich CentralStationCRM eignet

Das Produkt passt zu kleinen Teams, deren Größe gut auf eine der Stufen fällt — drei, zehn, zwanzig oder vierzig Personen — und die ein Kontaktmanagement mit deutschem Anbietersitz und deutscher Datenhaltung suchen, ohne Marketing-Automation, Lead-Scoring oder tiefes Reporting zu brauchen. Wer solche Funktionen benötigt oder mehr als elf Integrationen anbinden will, ist hier falsch. Weitere Kandidaten für diese Größenordnung stehen in unserer Übersicht bestes CRM für kleine Unternehmen.

Fazit

CentralStationCRM verkauft Einfachheit — und zwar konsequent bis in die Preisliste hinein. Ein Paketpreis statt eines Pro-Kopf-Preises, derselbe Funktionsumfang in jedem Paket, ein kostenloses Starter-Paket für drei Nutzer:innen und 30 Tage Test ohne Zahlungsdaten: Das ist die nachvollziehbarste Preisstruktur in unserem CRM-Feld. Bezahlt wird das mit dem kleinsten Funktionsumfang, elf Integrationen, einer Obergrenze bei 40 Nutzer:innen — und mit einem AVV, den man erst nach Vertragsschluss zu sehen bekommt. Unter dem Strich: Platz 5 mit 6,9 von 10.

Alle Angaben zuletzt geprüft am 10. September 2026.

Alle Anbieter im Vergleich: CRM Vergleich | CRM-Software

Weitere Testberichte: HubSpot CRM, Salesforce, Pipedrive, Zoho CRM, monday CRM

Passend dazu: Webhosting und Neo-Broker

Häufige Fragen zu CentralStationCRM

Was kostet CentralStationCRM?

Die Preise gelten je Paket und Monat, zzgl. MwSt., und ausdrücklich nicht pro Nutzer:in: Starter kostenlos (3 Nutzer:innen, 200 Kontakte, 100 MB), Team 24 € (3 Nutzer:innen, 3.000 Kontakte, 1 GB), Small Office 75 € (10 Nutzer:innen, 10.000 Kontakte, 3 GB), Business 149 € (20 Nutzer:innen, 20.000 Kontakte, 6 GB) und Enterprise 289 € (40 Nutzer:innen, 40.000 Kontakte, 15 GB). Der günstigste bezahlte Einstieg kostet also 24 € pro Monat.

Ist CentralStationCRM kostenlos nutzbar?

Ja, über das Starter-Paket: kostenlos für 3 Nutzer:innen, 200 Kontakte und 100 MB Datenspeicher. Weil alle Pakete denselben Funktionsumfang haben, ist das keine abgespeckte Version, sondern dasselbe Produkt mit kleineren Grenzen. Unabhängig davon lässt sich das System 30 Tage lang ohne Angabe von Zahlungsdaten testen.

Unterscheiden sich die Pakete im Funktionsumfang?

Nein. Der Anbieter schreibt wörtlich: „Unsere Pakete bieten alle den genau gleichen Funktionsumfang und unterscheiden sich nur hinsichtlich Nutzer:innen, Kontakten und Datenspeicher.“ Ein Upgrade kauft also Platz, keine zusätzlichen Funktionen — anders als bei den übrigen CRM-Systemen unseres Vergleichs, deren Funktionen am Tarif hängen.

Was passiert, wenn das Team von drei auf vier Personen wächst?

Dann wird es deutlich teurer: Zwischen 3 und 10 Nutzer:innen gibt es keine Stufe. Die Staffelung lautet 3, 10, 20, 40. Ein Viererteam muss deshalb vom Team-Paket (24 € pro Monat) in das Small-Office-Paket (75 € pro Monat) wechseln — mehr als das Dreifache für eine einzige zusätzliche Person. Wer Wachstum plant, sollte diese Sprungstelle vorher einkalkulieren.

Wo liegen die Daten und gibt es einen AVV?

Der Anbieter gibt an, in Rechenzentren in Deutschland zu hosten; für Dateianhänge halten die AGB ausdrücklich eine Speicherung ausschließlich in Deutschland fest. Vertragspartner ist die 42he GmbH, Herderstraße 70, 50931 Köln. Den Auftragsverarbeitungsvertrag stellt der Anbieter laut AGB allerdings erst nach Vertragsschluss zum Download bereit — einen öffentlichen Link gibt es nicht. Welches Unternehmen die Rechenzentren betreibt und ob eine Zertifizierung etwa nach ISO 27001 vorliegt, wird nirgends ausgewiesen.

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