Monday Sales

Board-basiertes CRM aus der monday.com-Plattform, buchbar erst ab drei Benutzern: 36 €/Monat bei jährlicher, 54 €/Monat bei monatlicher Abrechnung.

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monday CRM lässt sich erst ab drei Benutzern buchen. Der kleinste buchbare Preis liegt deshalb nicht bei 12 €, sondern bei 36 € pro Monat (3 × 12 € pro Benutzer und Monat, jährliche Abrechnung) beziehungsweise bei 54 € pro Monat (3 × 18 €) bei monatlicher Abrechnung. So testen wir.

monday CRM gehört zur monday.com-Plattform und verwaltet Kontakte, Deals sowie Angebote und Rechnungen in Boards mit frei belegbaren Spalten. Die Preisseite bewirbt den Einstieg mit einem Pro-Kopf-Preis, den niemand allein buchen kann — und genau daran scheitert monday CRM in unserer Bewertung beim Kriterium Preis & Transparenz. Der Funktionsumfang der oberen Pakete gehört dagegen zu den breitesten im Feld. Wie sich daraus Platz 6 mit 6,8 von 10 ergibt, rechnen wir weiter unten auf.

Was monday CRM mindestens kostet

Über der Tarifübersicht der deutschen Preisseite steht ein Auswahlfeld Teamgröße wählen. Die kleinste wählbare Option sind 3 Benutzer; darüber folgen 5, 10 und weitere Stufen bis 40. Für mehr als 40 Benutzer verweist monday auf ein individuelles Angebot. Ein einzelner Platz ist damit nicht bestellbar: Die Angabe „ab 12 €“ ist ein Rechenwert pro Benutzer, kein Rechnungsbetrag. Was in älteren Übersichten als Einstiegspreis kursiert, liegt deshalb systematisch zu niedrig — um den Faktor drei.

Die Beträge, die bei der kleinsten Teamgröße tatsächlich fällig werden, sehen so aus: Basic 36 € pro Monat (3 × 12 €, jährliche Abrechnung) beziehungsweise 54 € pro Monat (3 × 18 €) bei monatlicher Abrechnung, Standard 51 € pro Monat (3 × 17 €, jährlich) und Pro 84 € pro Monat (3 × 28 €, jährlich). Auf ein Jahr gerechnet sind das beim Basic-Paket 432 € für das Dreierteam. Laut Fußnote der Preisseite verstehen sich die Beträge zuzüglich Steuern (Stand 13. Oktober 2026).

Vier Tarife — und „Enterprise“ heißt jetzt Ultimate

monday CRM hat vier kostenpflichtige Pakete: Basic, Standard, Pro und Ultimate. Bei jährlicher Abrechnung kosten sie 12 €, 17 € und 28 € pro Benutzer und Monat; für Ultimate nennt der Anbieter keinen Listenpreis, sondern nur einen individuellen Preis. Bei monatlicher Abrechnung sind es 18 €, 25 € und 41 € pro Benutzer und Monat. Eine Fußnote auf der Preisseite hält ausdrücklich fest: „Ultimate ist der neue Name unserer Enterprise-Stufe“. Einen Tarif namens Enterprise gibt es bei monday CRM also nicht mehr — wer ihn in einer Übersicht findet, liest eine veraltete Tarifliste.

Was der Basic-Tarif nicht kann

Die Preistabelle beziffert die Grenzen des günstigsten Pakets sehr genau: 1 Arbeitsbereich, 1 benutzerdefiniertes Dashboard, 1.000 aktive Kontakte und Deals, maximal 5 Spalten pro Board sowie 20 Angebote und Rechnungen pro Monat. Entscheidend ist dabei eine Zeile, die leicht übersehen wird: Basic enthält keine Automatisierungen. Erst Standard bringt 250 Automatisierungen pro Monat, Pro dann 25.000 pro Monat.

Für die Kaufentscheidung heißt das: Wer monday CRM wegen der Automatisierung anschafft, kalkuliert nicht mit 36 €, sondern mit mindestens 51 € pro Monat für drei Benutzer — und wer mehr als 1.000 aktive Kontakte und Deals führt, ohnehin. Fünf Spalten pro Board sind zudem die harte Grenze dessen, was sich im Basic-Paket überhaupt an Vertriebsdaten abbilden lässt.

Einen kostenlosen CRM-Tarif gibt es nicht

Die Testversion von monday CRM läuft 14 Tage und verlangt keine Kreditkarte. Danach ist der Kauf eines Pakets nötig: Einen dauerhaft kostenlosen CRM-Tarif führt monday nicht. Die einzige belegte Ausnahme ist ein kostenloser Zugang für gemeinnützige Organisationen, der eigens beantragt werden muss. Wer einen wirklich dauerhaft kostenlosen Einstieg sucht, ist in unserem Vergleich kostenloser CRM-Systeme besser aufgehoben.

Datenschutz, Standort und Vertragspartner

monday betreibt eine eigene Datenregion in der EU. Laut monday-Hilfe steht sie Enterprise-Accounts offen sowie Standard- und Pro-Accounts, die ab dem 23. Januar 2023 angelegt wurden; Basic wird dort nicht genannt. Die Region wird automatisch nach dem Standort der Person gesetzt, die den Account eröffnet, und lässt sich nicht mehr verlegen, sobald Daten gespeichert sind (Stand 13. Oktober 2026). Ob die EU-Region einen Aufpreis kostet, nennt monday nicht — wir behaupten es deshalb auch nicht. Ein Addendum zur Auftragsverarbeitung stellt der Anbieter öffentlich bereit. Vertragspartner ist die monday.com Ltd. mit Sitz in Tel Aviv, Israel, also kein Unternehmen mit Sitz in der EU. Ob monday einen deutschsprachigen Support anbietet, weisen die offiziellen Seiten nicht aus. Aus dieser Mischung — EU-Region nur in bestimmten Tarifen und ohne Angabe zum Aufpreis, Anbietersitz außerhalb der EU — ergibt sich der Teilwert 6 von 10 bei DSGVO & Standort.

Integrationen und Skalierbarkeit

monday nennt mehr als 200 Integrationen. Diese Zahl gilt für die Gesamtplattform und nicht speziell für das CRM — wir führen sie deshalb nur mit diesem Vorbehalt. Nach oben skaliert das Produkt über die Teamgrößen-Stufen bis 40 Benutzer; darüber läuft der Abschluss ausschließlich über ein individuelles Angebot, der Preis ist dann nicht mehr aus einer Liste ablesbar. Das ist der Grund für die 7 von 10 bei API & Skalierbarkeit: viel Spielraum nach oben, aber ab einer bestimmten Größe keine öffentliche Preisbildung mehr.

Platz 6 mit 6,8 von 10 — die Einordnung

Unsere fünf gewichteten Teilwerte für monday CRM lauten: Funktionsumfang 8, Preis & Transparenz 5, Bedienbarkeit & Sprache 8, DSGVO & Standort 6 sowie API & Skalierbarkeit 7. Daraus wird ein BuddyScore von 68, also 6,8 von 10. Die 8 bei Bedienbarkeit & Sprache stützt sich auf die durchgehend deutschsprachigen Produkt- und Preisseiten und auf die 14-tägige Testphase ohne Kreditkarte. Der Einbruch bei Preis & Transparenz ist der teuerste Posten: kein kostenloser Tarif, ein beworbener Einstiegspreis, der nie allein buchbar ist, und ein Ultimate-Paket ganz ohne Listenpreis.

In unserem CRM-Vergleich steht damit Zoho auf Platz 1 mit 7,9 von 10, Salesforce auf Platz 2 mit 7,9 von 10, Pipedrive auf Platz 3 mit 7,6 von 10, HubSpot auf Platz 4 mit 7,5 von 10, CentralStationCRM auf Platz 5 mit 7,0 von 10 und monday CRM auf Platz 6 mit 6,8 von 10.

Der Abstand zum direkten Nachbarn ist aufschlussreich: CentralStationCRM liegt mit 7,0 von 10 zwei Zehntel davor, kommt aber aus der Gegenrichtung. Der Kölner Anbieter punktet bei Sprache, Support-Nähe und Standort (Bedienbarkeit & Sprache 9, DSGVO & Standort 8) und fällt bei Funktionsumfang (5) und API & Skalierbarkeit (4) deutlich ab. Bei monday ist es umgekehrt: mehr Funktionen (8) und mehr Luft nach oben (7), dafür die schwächere Preistransparenz (5) und ein Anbietersitz außerhalb der EU.

Für wen sich monday CRM lohnt

monday CRM passt zu Teams ab drei Personen, die ohnehin mindestens den Standard-Tarif brauchen — also Automatisierungen, mehr als ein Dashboard und mehr als fünf Spalten pro Board. Für Solo-Selbstständige und Zweierteams ist das Produkt keine Option, weil die Mindestteamgröße drei Plätze verlangt, auch wenn nur eine oder zwei Personen damit arbeiten. Wer vor allem ein deutschsprachiges, schlankes Kontaktmanagement mit deutschem Anbietersitz sucht, findet in unserer Übersicht bestes CRM für kleine Unternehmen passendere Kandidaten.

Fazit

monday CRM ist ein funktionsstarkes, breit ausgebautes System, dessen Preiskommunikation die eigene Stärke untergräbt. Wer die Mindestteamgröße von drei Benutzern einrechnet, landet bei 36 € pro Monat im günstigsten Fall und bei 51 € pro Monat, sobald Automatisierungen gebraucht werden — beides deutlich über dem, was die Zahl auf der Preisseite suggeriert. Zusammen mit dem fehlenden kostenlosen Tarif, dem preislosen Ultimate-Paket und dem Anbietersitz in Israel reicht das im Feld von sechs CRM-Systemen für Platz 6 mit 6,8 von 10.

Alle Angaben zuletzt geprüft am 10. September 2026.

Alle Anbieter im Vergleich: CRM Vergleich | CRM-Software

Weitere Testberichte: HubSpot CRM, Salesforce, Pipedrive, Zoho CRM, CentralStationCRM

Passend dazu: Webhosting und Neo-Broker

Häufige Fragen zu Monday Sales

Was kostet monday CRM mindestens?

36 € pro Monat. Der Tarif Basic kostet 12 € pro Benutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung, buchbar ist er aber erst ab drei Benutzern — im Auswahlfeld „Teamgröße wählen“ ist 3 die kleinste Option, danach folgen 5, 10 und weitere Stufen bis 40. Bei monatlicher Abrechnung sind es 18 € pro Benutzer und Monat, also 54 € pro Monat für das Dreierteam. Die häufig zitierte Angabe „ab 12 €“ ist nie allein buchbar.

Gibt es monday CRM kostenlos?

Nein. monday CRM hat keinen dauerhaft kostenlosen Tarif. Es gibt eine 14-tägige Testversion ohne Kreditkarte; danach ist der Kauf eines Pakets nötig. Die einzige belegte Ausnahme ist ein kostenloser Zugang für gemeinnützige Organisationen, der eigens beantragt werden muss.

Welche Tarife hat monday CRM und was kosten sie?

Vier kostenpflichtige Pakete: Basic, Standard, Pro und Ultimate. Bei jährlicher Abrechnung kosten sie 12 €, 17 € und 28 € pro Benutzer und Monat; für Ultimate nennt monday nur einen individuellen Preis. Bei monatlicher Abrechnung sind es 18 €, 25 € und 41 € pro Benutzer und Monat. Eine Fußnote auf der Preisseite hält fest: „Ultimate ist der neue Name unserer Enterprise-Stufe“ — einen Tarif namens Enterprise gibt es nicht mehr.

Was fehlt im Basic-Tarif von monday CRM?

Vor allem die Automatisierungen: Basic hat keine. Dazu kommen 1 Arbeitsbereich, 1 benutzerdefiniertes Dashboard, 1.000 aktive Kontakte und Deals, maximal 5 Spalten pro Board sowie 20 Angebote und Rechnungen pro Monat. Automatisierungen gibt es erst ab Standard (250 pro Monat), Pro bietet 25.000 pro Monat. Wer automatisieren will, zahlt also mindestens 51 € pro Monat für drei Benutzer bei jährlicher Abrechnung.

Wo liegen die Daten und wer ist Vertragspartner?

monday betreibt eine eigene Datenregion in der EU und stellt ein Addendum zur Auftragsverarbeitung öffentlich bereit. Laut monday-Hilfe gilt die EU-Region für Enterprise-Accounts sowie für Standard- und Pro-Accounts, die ab dem 23. Januar 2023 angelegt wurden; sie wird automatisch nach dem Standort der Person gesetzt, die den Account eröffnet, und ist danach nicht mehr verlegbar. Einen Aufpreis nennt monday nicht. Vertragspartner ist die monday.com Ltd. mit Sitz in Tel Aviv, Israel. Ob ein deutschsprachiger Support angeboten wird, ist ebenfalls nicht ausgewiesen.

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