HubSpot CRM einrichten 2026: Anleitung in 7 Schritten mit Menüpfaden

Inhalt geprüft am 13. Oktober 2026 von der Benchmark-Buddy-Redaktion

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HubSpot CRM einrichten 2026: Anleitung in 7 Schritten mit Menüpfaden

Du richtest HubSpot CRM in sieben Schritten ein: Konto anlegen und Datenstandort klären, Zeitzone und Währung festlegen, Datenschutz-Einstellungen einschalten, Kontakte importieren, die Deal-Pipeline anpassen, dein Postfach verbinden und ein Dashboard anlegen. Für Zeitzone, Währung, Datenschutz, Import, Postfach und Dashboard nennt die HubSpot-Hilfe ausdrücklich alle Versionen; in der kostenlosen Version arbeitest du dabei mit der Standard-Pipeline. Was die kostenlose Version nicht kann: Workflows gibt es erst ab Professional, zusätzliche eigene Pipelines und Phasen-Automation ab Starter – und reine Gratis-Accounts werden in den USA gehostet.

Stand: 13. Oktober 2026 – Preise laut den deutschen Anbieterseiten; ob netto oder brutto, steht – soweit angegeben – beim jeweiligen Anbieter dabei.

Die Menüpfade stammen aus der englischsprachigen HubSpot-Hilfe (knowledge.hubspot.com). In der deutschen Oberfläche können die Bezeichnungen abweichen; wir nennen sie deshalb englisch.

Vorab: Was die kostenlose Version kann

Die kostenlose Version ist dauerhaft gratis und laut HubSpot auf bis zu 2 Benutzer und 1.000 Kontakte begrenzt. Enthalten sind unter anderem Kontaktmanagement, Deal-Pipelines, CRM-Import, ein Reporting-Dashboard, E-Mail-Tracking, Meeting-Planung, Live-Chat, Angebote, Formulare und die mobile App. Bezahlte Versionen beginnen mit Starter für 20 € pro Lizenz und Monat; ab Professional ist ein Onboarding Pflicht. Alle Preise und Rechenbeispiele stehen unter HubSpot Kosten.

Schritt 1: Konto anlegen und Datenstandort klären

Für die kostenlose Version brauchst du laut HubSpot keine Kreditkarte. Bevor du echte Kundendaten einträgst, solltest du den Datenstandort kennen. HubSpot schreibt: „Customers who only use free services will be assigned a data center in the United States.“ Neue zahlende Kunden werden dagegen anhand der Geolokalisierung ihrer IP-Adresse bei der Anmeldung einem Standort zugeordnet; für die EU ist das Frankfurt. Für die Migration bestehender zahlender Kunden nennt HubSpot keine Gebühr („There is no charge for this“). Wenn dir ein EU-Standort wichtig ist, kläre vor dem Start mit HubSpot, wie der Wechsel vom Gratis- in einen Bezahl-Account abläuft.

Schritt 2: Zeitzone und Unternehmenswährung festlegen

Die Zeitzone stellst du unter Settings > Account Defaults > General > Time zone ein, bestätigst mit „Yes, change time zone“ und speicherst. Die Unternehmenswährung findest du unter Settings > Account defaults > Currency > Actions > Edit company currency. Das geht in allen Accounts.

Mach das, bevor du Deals anlegst: In der kostenlosen Version rechnet HubSpot bestehende Deal-Beträge beim Währungswechsel nicht um. Mehrere Währungen parallel sind erst ab Starter möglich.

Schritt 3: Datenschutz-Einstellungen einschalten

Unter Settings > Privacy & Consent schaltest du den Schalter „Data privacy settings“ ein und bestätigst mit „Yes, turn on data privacy settings“. Das geht in allen Versionen; du brauchst Super-Admin-Rechte oder das Recht „Edit account defaults“.

Was der Schalter bewirkt, beschreibt HubSpot genau: Das Cookie-Banner wird eingeschaltet, und neu erstellte Formulare bekommen im Fußbereich einen Datenschutz-Abschnitt. Bestehende Formulare musst du einzeln von Hand anpassen. Den Auftragsverarbeitungsvertrag stellt HubSpot öffentlich als „HubSpot Data Processing Agreement“ unter legal.hubspot.com/dpa bereit; er ist Teil der HubSpot Customer Terms of Service. Ob er auch reine Gratis-Accounts abdeckt, sagt die Seite nicht. Verantwortlich für den datenschutzgerechten Einsatz bleibst du als nutzendes Unternehmen.

Schritt 4: Kontakte importieren

Den Import startest du über Data Management > Data Integration > Import data (in der Navigation unter „More“) und wählst „Advanced imports (all objects)“. Alternativ nutzt du den Import-Button oben in der jeweiligen Objektliste, etwa bei den Kontakten. Der Import steht in allen Versionen zur Verfügung.

Im Zuordnungsschritt verknüpfst du die Spalten deiner Datei mit den HubSpot-Eigenschaften. Wichtig für Dubletten: „Email is the unique identifier for contacts“ – die E-Mail-Adresse erkennt bestehende Kontakte wieder; eine mitgelieferte Record ID hat Vorrang. Für Umsteiger aus anderen CRM-Systemen bietet HubSpot zusätzlich ein Self-Service-Transfer-Tool an. Prüfe vorher die Größe deiner Liste: Die kostenlose Version endet bei 1.000 Kontakten.

Schritt 5: Deal-Pipeline anpassen

Die Pipeline-Einstellungen liegen unter Settings > Data Management > Objects > Deals, Reiter „Pipelines“. Dort benennst du die Phasen der Standard-Pipeline nach deinem Vertriebsprozess und legst für jede Phase eine Wahrscheinlichkeit fest. HubSpot nutzt sie für den gewichteten Betrag in der Board-Ansicht („Stage probability is used to determine the weighted amount shown in board view“). Voreingestellt reichen die Werte von 20 % (Appointment scheduled) bis 100 % (Closed won).

Mit der kostenlosen Version bleibt es bei dieser einen Pipeline: „A Starter, Professional or Enterprise subscription is required to create a custom pipeline.“ Das eigentliche Forecast-Tool gibt es erst ab Sales Hub bzw. Service Hub Professional.

Schritt 6: Postfach verbinden

Dein E-Mail-Konto verbindest du unter Settings > General > Email mit „Connect email account“. HubSpot unterstützt Gmail, Microsoft Outlook, Microsoft Exchange und andere Anbieter über IMAP („Other mail provider (IMAP)“). Das Verbinden ist in allen Versionen möglich. E-Mail-Tracking mit Benachrichtigungen gehört laut HubSpot zum Umfang der kostenlosen Version.

Schritt 7: Dashboard anlegen

Berichte findest du unter Reporting > Dashboards. Beim Anlegen kannst du mit einer Vorlage starten; HubSpot kennzeichnet die Dashboard-Vorlagen derzeit als „(BETA)“. Ein Reporting-Dashboard ist in der kostenlosen Version enthalten. Wie viele Dashboards du insgesamt anlegen darfst, hängt laut HubSpot von deiner Version ab.

Was erst mit einer bezahlten Version geht

Laut HubSpot-Hilfe sind diese Funktionen an bezahlte Versionen gebunden:

Funktionab VersionPfad bzw. Hinweis
Zusätzliche eigene PipelinesStarterSettings > Data Management > Objects > Deals > Pipelines
Phasen-Automation (Aufgabe anlegen, interne E-Mail-Benachrichtigung, Datensatz bearbeiten)Sales Hub / Service Hub StarterCRM > Deals > Board-Ansicht > Phase > „Automate“
Mehrere WährungenStarterSettings > Account defaults > Currency
WorkflowsProfessionalAutomation > Workflows > Create workflow
SequenzenSales Hub / Service Hub Professional–
Forecast-ToolSales Hub / Service Hub Professional–
Lead-ScoringMarketing Hub / Sales Hub Professional–
Custom ObjectsEnterprise–

Phasen-Automation in Starter ist bewusst schmal: Sie legt Aufgaben an, benachrichtigt intern oder ändert Felder. Eine automatische, zeitversetzte E-Mail an einen Kontakt ist damit nicht vorgesehen – dafür brauchst du Workflows oder Sequenzen ab Professional, und dort kommt das Pflicht-Onboarding hinzu.

Typische Stolperfallen

  • Währung zu spät gesetzt: In der kostenlosen Version werden bestehende Deal-Beträge beim Wechsel nicht umgerechnet.
  • Alte Formulare vergessen: Der Datenschutz-Schalter ergänzt nur neue Formulare.
  • Kontaktlimit übersehen: Mehr als 1.000 Kontakte passen nicht in die kostenlose Version.
  • Standort nicht geklärt: Reine Gratis-Accounts liegen in den USA.
  • Automatisierung falsch eingeplant: Workflows gibt es weder in der kostenlosen Version noch in Starter.

Fazit

Die Grundeinrichtung von HubSpot gelingt mit der kostenlosen Version und ihrer Standard-Pipeline – solange zwei Benutzer und 1.000 Kontakte reichen und der US-Standort für dich vertretbar ist. Wer Automatisierung plant, sollte vorher wissen, dass Workflows erst mit Professional kommen. In unserer HubSpot-Bewertung steht HubSpot mit einem BuddyScore von 7,5/10 auf Platz 4. Wenn dir nach der Einrichtung Grenzen auffallen, findest du passende Systeme unter HubSpot-Alternativen.

* Affiliate-Link: Wir erhalten eine Provision, wenn du darüber bestellst. Auf die Bewertung hat das keinen Einfluss.

Häufige Fragen

Kann ich HubSpot CRM kostenlos einrichten?

Ja. Zeitzone, Währung, Datenschutz-Einstellungen, Import, Postfach und ein Dashboard stehen auch in der kostenlosen Version zur Verfügung; die Phasen der Standard-Pipeline passt du in den Pipeline-Einstellungen an. Die kostenlose Version ist auf bis zu 2 Benutzer und 1.000 Kontakte begrenzt, zusätzliche eigene Pipelines brauchen mindestens Starter.

Wo speichert HubSpot die Daten der kostenlosen Version?

In den USA. HubSpot schreibt, dass Kunden, die nur kostenlose Dienste nutzen, einem Rechenzentrum in den USA zugeordnet werden. Zahlende Neukunden werden anhand ihrer IP-Adresse bei der Anmeldung zugeordnet; für die EU ist das Frankfurt.

Wie importiere ich Kontakte in HubSpot?

Über Data Management > Data Integration > Import data oder über den Import-Button in der Kontaktliste. Im Zuordnungsschritt verknüpfst du die Spalten mit HubSpot-Eigenschaften. Die E-Mail-Adresse dient als eindeutiges Merkmal für Kontakte, eine mitgelieferte Record ID hat Vorrang.

Ab welcher Version gibt es Automatisierungen in HubSpot?

Phasen-Automation in der Deal-Pipeline (Aufgabe anlegen, interne Benachrichtigung, Datensatz bearbeiten) gibt es ab Sales Hub bzw. Service Hub Starter. Workflows, Sequenzen und das Forecast-Tool gibt es erst ab Professional. In der kostenlosen Version ist keine dieser Automatisierungen enthalten.

Wie schalte ich die Datenschutz-Funktionen in HubSpot ein?

Unter Settings > Privacy & Consent mit dem Schalter „Data privacy settings“. Das schaltet das Cookie-Banner ein und ergänzt neu erstellte Formulare um einen Datenschutz-Abschnitt; bestehende Formulare passt du einzeln an. Den Auftragsverarbeitungsvertrag stellt HubSpot unter legal.hubspot.com/dpa bereit. Ob er reine Gratis-Accounts abdeckt, sagt die Seite nicht.

Kann ich in HubSpot mehrere Pipelines anlegen?

Ja, aber erst ab Starter. HubSpot schreibt, dass für eine eigene Pipeline ein Starter-, Professional- oder Enterprise-Abo erforderlich ist. In der kostenlosen Version arbeitest du mit der Standard-Pipeline.

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