Rise of Cultures

Eine Hauptstadt durch die Zeitalter führen, Kulturstätten klug platzieren, Wunder kombinieren – Rise of Cultures kostenlos im Browser, auf iOS und Android.

Transparenz: Diese Seite enthält Affiliate-Links. Kaufst oder registrierst du dich darüber, erhalten wir eine Provision — der Preis für dich bleibt gleich. Wie wir testen und bewerten

Pro

  • Kulturstätten machen Stadtplanung zur eigentlichen Aufgabe: Reichweiten von 1 Feld (kleine, kompakte) über 2 (mittlere, luxuriöse) bis 3 Felder (große), Wirkung je nach Gebäudetyp.
  • Weltwunder-Synergien sind offiziell durchgerechnet – das Kolosseum gibt +4 % schweren Infanterieschaden je aktiver Statue, bei vier Statuen +16 % – und stehen ab Stufe 1 voll zur Verfügung.
  • PvP ist ausdrücklich freiwillig: Player Encounters ist laut Support ein Wettbewerbs-Feature „with optional participation“.
  • Edelsteine sind offiziell auch ohne Kauf erreichbar – sie können Questbelohnung sein, und alle Ressourcenarten lassen sich in Ereignissen rund um die Stadt finden.
  • Regelmäßige App-Pflege mit echten Inhalten: iOS-Update am 10. September 2026 (getrennte Zwischenlagerung von Land- und Hafengebäuden), Android-Update am 2. September 2026.
  • Offiziell für iOS, Android und Browser; der Browser-Einstieg über eu-play.riseofcultures.com war am Prüftag erreichbar.

Contra

  • Das kostenpflichtige Gold Ticket schaltet mit dem Prächtigen Garten und dem Befehlsturm zwei Gebäude frei, die laut Support „exklusiv für die Season Pass-Funktion“ sind – das Free Ticket gibt sie nicht.
  • Kein offizielles deutschsprachiges Forum auffindbar; der Support verweist als Community-Kanal auf Discord.
  • Die öffentliche Kommunikation steht still: Der jüngste Entwicklerblog zum Spiel datiert auf den 21. April 2026.
  • Das dort genannte Beta-Ziel für das nächste Zeitalter („gegen Ende Juli oder Anfang August“) hat InnoGames öffentlich nicht nachgehalten – wir haben keine spätere offizielle Meldung gefunden.
  • Baupläne hängen an einem Wahrscheinlichkeitssystem: Eine mit „100 % Chance“ markierte Anzeige sagt nur, welcher Bauplan käme, nicht dass überhaupt einer fällt.
  • Zentrale Eckdaten veröffentlicht InnoGames nicht: keine gezählte Zeitalter-Liste, keine Wunder-Slot-Zahl, keine maximale Allianzgröße, kein dokumentierter Anfängerschutz.

Rise of Cultures im Test: eine Hauptstadt durch die Zeitalter

1. Überblick

Rise of Cultures ist ein Aufbau-Strategiespiel der InnoGames GmbH, Friesenstraße 13, 20097 Hamburg (Amtsgericht Hamburg, HRB 108973) – also desselben Hauses, das auch Forge of Empires betreibt. Du führst eine einzige Hauptstadt durch eine Kette historischer Zeitalter, schaltest nach und nach verbündete Kulturen frei und entscheidest jeden Tag neu, welches Gebäude wo steht. InnoGames führt den Titel offiziell als Free-to-play-Spiel „for iOS, Android and Browser“; der Browser-Einstieg läuft über eu-play.riseofcultures.com und war bei unserem Abruf erreichbar. Einen eigenen Download-Client für Windows oder macOS dokumentiert InnoGames nicht; die offizielle Plattformangabe endet bei iOS, Android und Browser.

Wir haben Rise of Cultures am 17. September 2026 geprüft und dabei nur offizielle Quellen ausgewertet: die deutsche Support-Datenbank, den Entwicklerblog von InnoGames, die Pressemeldungen des Unternehmens und die Store-Datensätze. Wo es keine offizielle Angabe gibt, steht das hier ausdrücklich – bei diesem Spiel betrifft das mehr Punkte als üblich. Wer gerade erst anfängt, findet den geordneten Start in unserem Anfänger-Guide.

1.1 Quick-Facts

KategorieDetails
GenreAufbau-Strategie mit Kampagnenkarte
BetreiberInnoGames GmbH, Friesenstraße 13, 20097 Hamburg
PlattformBrowser (eu-play.riseofcultures.com), iOS, Android
iOS-Erscheinung25. März 2021 im App Store, mindestens iOS 15.0
AltersfreigabeApp Store 9+, Google Play ab 7 Jahren
Downloadstufe Android5 Mio.+ (Google Play, Abruf 17. September 2026)
KostenmodellFree-to-Play, Edelsteine als Premium-Ressource, Season Pass mit Free- und Gold-Ticket
Zeitalterkeine offizielle gezählte Liste; belegt sind u. a. Steinzeit, Minoische Ära, Byzantinische Ära, Fränkisches Zeitalter, Feudalzeitalter, Iberisches Zeitalter, Frühgotik, Spätgotik
Community-KanalDiscord – ein offizielles deutsches Forum ist nicht auffindbar
Geprüft am17. September 2026

Was die Stadt trägt: Häuser, Farmen, Manufakturen – und mehr

Eine abschließende Gebäudeliste veröffentlicht InnoGames nicht, und das sollte man wissen, bevor man irgendwo eine Zahl liest. Die Support-Datenbank formuliert ausdrücklich offen: „Unter anderem Häuser, Farmen, Manufakturen, Kasernen, Kulturstätten und Wunder. Ihr Rathaus ist auch eine eigene Kategorie.“ Das Wort „unter anderem“ schließt jede Vollständigkeitsaussage aus – und tatsächlich führt dieselbe Datenbank eigene Artikel zu Sammelgebäuden, zum Museum samt Artefakten und zum Hafen. Eine Angabe wie „genau sieben Bausteine“ deckt die offizielle Quelle also nicht. Der Client spricht außerdem von Manufakturen, nicht von Werkstätten.

Die Ressourcenseite ist übersichtlich: Grundressourcen sind Nahrung aus den Farmen und Münzen aus den Häusern, dazu kommen Waren aus den Manufakturen, Baupläne und die Premium-Ressource Edelsteine. Alle Ressourcenarten lassen sich zusätzlich in Ereignissen rund um die Stadt finden – das ist der kostenlose Nebenverdienst des Alltags.

Kulturstätten: der Radius ist die eigentliche Stadtplanung

Das strategisch interessanteste System steht mitten im Stadtbild. Kulturstätten produzieren nichts Greifbares, sondern verbessern die Produktivität anderer Gebäude um sie herum – sie wirken also über einen Umkreis. Die offiziellen Reichweiten: Kleine 1 Feld, Kompakte 1 Feld, Mittlere 2 Felder, Luxuriöse 2 Felder, Große 3 Felder. Wichtig für alle, die von einem verwandten Titel kommen: In Rise of Cultures wirkt dieser Radius auf die Produktivität, nicht auf einen Zufriedenheitswert.

Was dabei herauskommt, hängt am Gebäudetyp: Farmen erzeugen mehr Nahrung, Häuser mehr Münzen, Kasernen bilden Soldaten schneller aus. Und der Effekt ist keine Einbahnstraße – der Support weist ausdrücklich darauf hin, dass das Entfernen oder Verringern des Zugangs zur Kultur „die Leistung oder Geschwindigkeit aktueller Aktionen in betroffenen Gebäuden verringert“. Wer mitten in einer laufenden Produktion umbaut, verliert also Tempo. Welche Gebäude und Wunder sich zuerst lohnen, ordnet unser Ratgeber zu den besten Gebäuden und Wundern ein.

Zeitalter: belegt, aber nicht gezählt

Hier liegt die größte Dokumentationslücke des Spiels. Eine offizielle, vollständige und gezählte Zeitalter-Liste veröffentlicht InnoGames für Rise of Cultures nicht; die Support-Seite zum Zeitalterwechsel nennt weder Liste noch Gesamtzahl und verweist nur darauf, man arbeite „permanent an mehr Content“. Jede Zahl wie „14 Zeitalter“ stammt aus einem Spieler-Wiki, nicht vom Betreiber. Belegt ist dagegen die Regel: Erst wenn alle Technologien des aktuellen Zeitalters abgeschlossen sind, geht es weiter.

Einzelne Stationen sind offiziell dokumentiert. Die Minoische Ära existiert und ist die Ära, in der die Technologie „Arenas“ erforscht wird. Zum Iberischen Zeitalter gibt es eine Pressemeldung vom 9. November 2022, die als vorausgehende Zeitalter Steinzeit, Byzantinische Ära, Fränkisches Zeitalter und Feudalzeitalter nennt. Das Frühgotische Zeitalter beschrieb der Entwicklerblog am 17. April 2025 mit 44 neuen Technologien sowie Juwelier, Alchemist und Glasbläser; das Kunstthema ist die Interpretation Ungarns im Mittelalter. Ein exaktes Release-Datum für die Spätgotik ließ sich in keiner offiziellen Quelle finden – der Entwicklerblog vom 21. April 2026 setzt sie als vorhanden voraus und spricht bereits vom Zeitalter danach, für das im April 2026 noch nicht einmal der Name entschieden war. Die belegten Stationen in ihrer Reihenfolge sammeln wir in unserer Zeitalter-Übersicht.

Verbündete Kulturen und der osmanische Hafen

Neben der Hauptstadt stehen die verbündeten Kulturen. Der Begriff ist offiziell: Das Android-Update vom 2. September 2026 nennt ausdrücklich „die Liste der verbündeten Kulturen“ als Element der Oberfläche, die sich seither standardmäßig auf die zuletzt freigeschaltete Kultur ausrichtet. Welche Kulturen dazugehören, veröffentlicht InnoGames jedoch nicht als Liste. Ein Community-Wiki führt sechs – Ägypten, China, das Maya-Reich, das Wikinger-Königreich, Arabien und das Osmanische Reich – und stellt das Osmanische Reich dabei unter dieselbe Rubrik. Das ist eine Sekundärangabe, und wir kennzeichnen sie als solche; die häufig zu lesende Fünfer-Liste ist danach unvollständig.

Primär belegt sind dagegen zwei Bausteine des osmanischen Teils: Der Entwicklerblog kündigt Verbesserungen der osmanischen Seekarte an, und die Support-Datenbank führt einen eigenen Artikel „Wie baue ich meinen Hafen aus?“. Auch die iOS-Release-Notes vom 10. September 2026 behandeln Hafengebäude als eigene Lagerkategorie, getrennt von den Landgebäuden. Eine Kategorie „Handelskulturen“ kommt in keiner offiziellen Quelle vor – wir führen sie deshalb nicht.

Wunder, Klassen und die Synergie-Rechnung

Die Wunderklassen heißen im deutschen Client Natur, Palast, Tempel, Festung, Statue und Arena – nicht Nature, Palace, Temple oder Fortress, wie es in vielen Texten steht. Der Reiz liegt in den Synergien, und InnoGames rechnet sie im Support selbst vor: Das Kolosseum gehört den Klassen Arena und Festung an und gibt „+4% schwerem Infanteriedschaden pro aktivem Weltwunder, das als Statue gekennzeichnet ist“; bei vier Statuen sind das +16 % Schaden durch schwere Infanterie. Angenehm für Einsteiger: Diese Synergie-Boosts sind Festwerte, sie stehen ab Stufe 1 voll zur Verfügung und steigen beim Ausbau des Wunders nicht weiter an.

Was InnoGames nicht veröffentlicht, ist die Zahl der Wunder-Slots – weder insgesamt noch aufgeteilt auf Hauptstadt und verbündete Kulturen. Wir nennen deshalb keine.

Baupläne: warum „100 % Chance“ nicht „garantiert“ heißt

Baupläne sind laut Support „die grundlegendste Ressource, die benötigt wird, um Wunder aufzubauen und zu verbessern“. Sie stammen aus Quests und aus Beiträgen zu den Wundern anderer Spieler. Dieselbe Logik gibt es in Forge of Empires; beide Spiele dokumentieren sie unabhängig voneinander in der eigenen Support-Datenbank, es handelt sich also nicht um eine Übertragung von einem Text in den anderen.

Weniger bekannt, aber offiziell dokumentiert ist der Zufallsteil: Der Bauplan-Erhalt hängt an einem Wahrscheinlichkeitssystem mit zwei Fortschrittsbalken – bleibt ein Versuch ohne Bauplan, steigen beide Balken um eins. Die Wunder-Promotion rotiert alle zwei Tage. Und die Anzeige „100 % Chance“ bedeutet nicht, dass ein Bauplan garantiert kommt: Sie sagt nur, welcher Bauplan es sein wird, falls überhaupt einer fällt. Wer das nicht weiß, plant seinen Wunderausbau falsch.

Player Encounters: PvP, das man ignorieren darf

Freigeschaltet wird Player Encounters über die Technologie „Arenas“ in der Minoischen Ära; danach läuft der Zugang über ein Symbol in der Stadt. Eine Saison dauert sechs Tage, ein Countdown unter dem Symbol zeigt die Restzeit. Gekämpft wird gegen die voreingestellten Verteidigungsarmeen anderer Spieler, um im Liga-Ranking aufzusteigen. Weil die Verteidigung über eine voreingestellte Armee läuft, musst du dafür nach unserer Einschätzung nicht selbst online sein. Der Support beschreibt das Feature ausdrücklich als Wettbewerb „with optional participation“: Wer nur bauen will, lässt es weg.

Zum Schutz von Einsteigern: Ein Anfängerschutz ist offiziell nicht dokumentiert. Die Support-Datenbank gliedert sich in neun Kategorien – Community, Grundlegende Hinweise, Forschung, Gebäude, Account und Support, In-App-Käufe, Kämpfen, Allianzen und ein Event-Bereich – und führt weder eine Tutorial-Kategorie noch einen Artikel zu einem Startschutz. Wir haben dazu nichts gefunden; das ist ein Negativbefund unserer Recherche und kein Beweis, dass es so etwas nicht gäbe. Faktisch wirkt allerdings schon die späte Freischaltung von Player Encounters wie eine Einstiegsschwelle.

Allianzen: gegründet wird für Forschungspunkte

Eine Allianz entsteht im Allianzzentrum über „Allianz erstellen“. Dabei legst du Name, Beschreibung, Hauptsprache, Wappen und Farben fest – und der Support erinnert daran, dass die Gründung „einige Forschungspunkte“ kostet. Weiter reicht die offizielle Dokumentation nicht: Weder eine maximale Mitgliederzahl noch Namen von Allianzstadt-Quartieren stehen in der Support-Datenbank. Zahlen wie „bis zu 30 Mitglieder“ oder Quartiersnamen, die in älteren Texten kursieren, sind nicht belegt und stehen deshalb hier nicht.

Kampf: wenig dokumentiert, aber spürbar gepflegt

Offiziell heißt es nur, der Kampf spiele „eine entscheidende Rolle bei der Erweiterung und dem Wachstum deiner Kultur“. Eine Beschreibung des Zielverhaltens einzelner Einheiten, der Rundenlogik oder von Geländeboni gibt es in der Support-Datenbank nicht – taktische Regeln wie „Kavallerie überspringt die erste Infanteriereihe“ sind Spielerwissen, kein Herstellerwissen, und wir führen sie nicht als Fakt. Belegt ist dagegen die Bedienung: Die Kampfansicht kennt Befehlsfähigkeiten, deren gewählte Reihenfolge seit dem iOS-Update vom 10. September 2026 über Kämpfe und Spielsitzungen hinweg gespeichert bleibt. Was Spielerinnen und Spieler zu Einheiten und Aufstellung zusammengetragen haben, steht in unserem Kampf- und Einheiten-Guide.

Monetarisierung: wofür das Gold Ticket wirklich bezahlt wird

Die Premium-Ressource heißt Edelsteine. Der Support schreibt dazu genau einen Satz, und der ist wichtig: Sie „kann eine Questbelohnung sein oder gekauft werden“. Es gibt also einen offiziell belegten kostenlosen Erwerbsweg. Ein „Edelsteintresor“, der ausgegebene Forschungspunkte in vergünstigte Edelsteinkäufe umwandelt, ist dagegen in der offiziellen Support-Datenbank nicht dokumentiert – weder in der Kategorie In-App-Käufe noch in der Ressourcenübersicht. Welche Wege ohne Kauf bleiben, behandelt unser Ratgeber zu Edelsteinen ohne Echtgeld.

Das zweite Angebot ist der Season Pass: Er läuft „ungefähr einem Monat“ und umfasst 25 Kontrollpunkte. Und hier liegt der Punkt, der unsere Fairness-Note drückt. Das kostenpflichtige Gold Ticket schaltet zwei Gebäude frei, die ausdrücklich „exklusiv für die Season Pass-Funktion“ sind: den Prächtigen Garten, ein Evolving Building, das Arbeiter, Kultur und Forschungspunkte liefert, und den Befehlsturm, ein Sammelgebäude, das Söldnerkommandanten produziert. Das Free Ticket allein gibt sie nicht. Das ist gekaufter Zugang, nicht nur gekauftes Tempo – die oft zitierte Formel „bezahlt wird für Tempo und Kosmetik, nicht für Zugang“ hält der offiziellen Quelle nicht stand.

Wer das Gold Ticket erst mitten in der Saison kauft, erhält rückwirkend „alle Goldticket-Belohnungen von bereits abgeschlossenen Kontrollpunkten“, und das Ticket gilt bis zum Saisonende. Preise nennen wir bei Spielen grundsätzlich nicht – sie ändern sich zu schnell, und für die Bewertung zählt, was ein Kauf bewirkt.

Pflegezustand: die Apps laufen, die Kommunikation steht

Die technische Pflege ist in Ordnung und datiert belegbar. Die iOS-Fassung wurde zuletzt am 10. September 2026 aktualisiert, und zwar mit zwei inhaltlichen Änderungen statt Standardtext: getrennte Zwischenlagerung von Land- und Hafengebäuden sowie das Speichern der Reihenfolge der Befehlsfähigkeiten. Die Android-Fassung wurde am 2. September 2026 aktualisiert, mit der genannten Verbesserung an der Liste der verbündeten Kulturen.

Die öffentliche Kommunikation ist der schwache Punkt. Der jüngste datierte Eintrag im offiziellen InnoGames-Entwicklerblog zu Rise of Cultures stammt vom 21. April 2026 – zum Prüfdatum rund fünf Monate alt. Er kündigte Verbesserungen der osmanischen Seekarte an, meldete die Einstellung des Polynesien-Events zugunsten eines japanisch geprägten Events, stellte eine Lösung für die Verwaltung der Evolving Buildings in Aussicht und nannte für das nächste Zeitalter ein Beta-Ziel „gegen Ende Juli oder Anfang August“. Ob dieses Ziel gehalten wurde, hat InnoGames öffentlich nicht nachgehalten; wir haben dazu keine spätere offizielle Meldung gefunden. Derselbe Eintrag beziffert die Evolving Buildings auf „38 (oder 39, wenn man das anstehende Persien-Event mitzählt, das bereits auf Beta verfügbar ist)“, und er begründet das Aus für das Board-Event damit, dass dessen Leistung weder an die Truhen- noch an die Merge-Events heranreichte. Wie sich Event-Währungen sinnvoll einsetzen lassen, behandeln wir im Event-Guide.

Dazu kommt: Ein offizielles deutschsprachiges Forum für Rise of Cultures ließ sich nicht nachweisen. Die Support-Seiten verweisen als Community-Kanal auf Discord; ein RoC-Thread existiert lediglich im Forum von Forge of Empires. Wer Austausch, Feedback-Threads und gesammeltes Wissen sucht, findet hier deutlich weniger als beim großen Bruder.

Unsere Bewertung im Detail

Wir bewerten nach fünf Kriterien mit fester Gewichtung; das Modell steht auf der Seite So testen wir.

KriteriumNoteBegründung
Spielspaß & Langzeitmotivation (30 %)7,0Die Platzierung der Kulturstätten und die Wunder-Synergien geben der Stadtplanung echtes Gewicht. Gegen die Langzeitmotivation spricht, dass der Weg nach der Spätgotik offen ist und im April 2026 nicht einmal der Name des nächsten Zeitalters feststand.
Einstieg & Zugänglichkeit (20 %)7,0Der Einstieg ist mobil gedacht und funktioniert im Browser genauso; PvP ist optional. Dagegen: keine Tutorial-Kategorie im Support, kein dokumentierter Anfängerschutz.
Umfang & Content-Tiefe (20 %)7,5Zeitalterkette, verbündete Kulturen, Hafen, Museum, Wunder mit Klassen und Synergien sowie ein eigener PvP-Modus. Abzug, weil sich der Umfang mangels veröffentlichter Listen kaum beziffern lässt und das Board-Event als ganze Mechanik weggefallen ist.
Fairness der Monetarisierung (20 %)5,5Edelsteine sind auch als Questbelohnung erreichbar, und die Bauplan-Mechanik ist offen dokumentiert. Ausschlaggebend ist der Gegenbefund: Das kostenpflichtige Gold Ticket hält mit Prächtigem Garten und Befehlsturm zwei Gebäude exklusiv – gekaufter Zugang.
Community & Pflegezustand (10 %)6,0Regelmäßige App-Updates im September 2026 sprechen für laufende Pflege. Dagegen: kein offizielles deutsches Forum, nur Discord, und der jüngste Entwicklerblog datiert auf den 21. April 2026.

Gesamtnote: 6,7 von 10 – das sind 67 Buddy-Punkte. Das Spiel selbst ist solide gebaut; heruntergezogen wird es von der Monetarisierung und davon, wie wenig der Betreiber öffentlich dokumentiert.

Für wen lohnt sich Rise of Cultures?

Passt gut, wenn du eine Stadt über Monate wachsen sehen willst, gern an Platzierung und Radien feilst und mit einer vorgegebenen Route durch die Geschichte gut leben kannst. Dass PvP freiwillig ist, macht den Titel auch für Leute interessant, die sich nicht angreifen lassen wollen.

Passt schlecht, wenn du freie Stadtplanung, taktische Rundenkämpfe oder ein offenes PvP-Kriegsspiel suchst – und wenn dich stört, dass ein Bezahlprodukt Gebäude exklusiv hält. Wer mehr Umfang und ein aktives deutsches Forum will, ist bei Forge of Empires besser aufgehoben; den nächsten Verwandten im Konzern findest du unter Heroes of History. Wie sich Rise of Cultures im gesamten Feld einordnet, zeigt unsere Liste der Top Browsergames.

Alle Spiele im Überblick: Top Browsergames | Browsergames Übersicht

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Inhalt geprüft am 17. September 2026.

Häufige Fragen zu Rise of Cultures

Bis zu welchem Zeitalter kann ich in Rise of Cultures spielen?

Eine offizielle, gezählte Zeitalter-Liste veröffentlicht InnoGames nicht; die Support-Seite zum Zeitalterwechsel nennt weder Liste noch Gesamtzahl. Einzelne Stationen sind belegt: Die Pressemeldung zum Iberischen Zeitalter vom 9. November 2022 nennt Steinzeit, Byzantinische Ära, Fränkisches Zeitalter und Feudalzeitalter als vorausgehend; das Frühgotische Zeitalter beschrieb der Entwicklerblog am 17. April 2025. Ein Release-Datum für die Spätgotik ließ sich nicht finden – der Blog vom 21. April 2026 setzt sie voraus und spricht schon vom Zeitalter danach, dessen Name damals noch offen war.

Was bringt das Gold Ticket im Season Pass?

Der Season Pass läuft ungefähr einen Monat und umfasst 25 Kontrollpunkte. Das kostenpflichtige Gold Ticket schaltet zwei Gebäude frei, die laut Support ausdrücklich „exklusiv für die Season Pass-Funktion“ sind: den Prächtigen Garten, ein Evolving Building mit Arbeitern, Kultur und Forschungspunkten, und den Befehlsturm, ein Sammelgebäude für Söldnerkommandanten. Das Free Ticket allein liefert sie nicht. Kaufst du das Ticket später, bekommst du rückwirkend alle Goldticket-Belohnungen bereits abgeschlossener Kontrollpunkte.

Wie funktionieren Kulturstätten?

Sie produzieren nichts Greifbares, sondern verbessern die Produktivität der Gebäude um sie herum. Die offiziellen Reichweiten: Kleine 1 Feld, Kompakte 1 Feld, Mittlere 2 Felder, Luxuriöse 2 Felder, Große 3 Felder. Die Wirkung ist gebäudespezifisch – Farmen erzeugen mehr Nahrung, Häuser mehr Münzen, Kasernen bilden Soldaten schneller aus. Wichtig: Wird der Zugang zur Kultur entfernt oder verringert, sinkt laut Support auch die Leistung oder Geschwindigkeit bereits laufender Aktionen.

Wie bekomme ich Baupläne für Wunder?

Offiziell aus Quests und aus Beiträgen zu den Wundern anderer Spieler. Dahinter steckt ein Wahrscheinlichkeitssystem mit zwei Fortschrittsbalken: Bleibt ein Versuch ohne Bauplan, steigen beide Balken um eins, und die Wunder-Promotion rotiert alle zwei Tage. Eine Anzeige mit „100 % Chance“ heißt nicht, dass ein Bauplan garantiert ist – sie sagt nur, welcher Bauplan es wäre, falls überhaupt einer fällt.

Wie viele verbündete Kulturen gibt es?

„Verbündete Kulturen“ ist ein offizieller Begriff des deutschen Clients; das Android-Update vom 2. September 2026 nennt die Liste der verbündeten Kulturen als Oberflächenelement. Eine offizielle Aufzählung veröffentlicht InnoGames aber nicht. Ein Community-Wiki führt sechs – Ägypten, China, das Maya-Reich, das Wikinger-Königreich, Arabien und das Osmanische Reich – das ist eine Sekundärangabe. Primär belegt sind für den osmanischen Teil die Seekarte und der ausbaubare Hafen; eine Kategorie „Handelskulturen“ kommt in keiner offiziellen Quelle vor.

Muss ich in Rise of Cultures gegen andere Spieler kämpfen?

Nein. Player Encounters wird über die Technologie „Arenas“ in der Minoischen Ära freigeschaltet, eine Saison läuft sechs Tage, und der Support beschreibt das Feature als Wettbewerb mit optionaler Teilnahme. Verteidigt wird mit einer voreingestellten Armee; für die Verteidigung musst du nach unserer Einschätzung also nicht selbst online sein. Ein Anfängerschutz ist offiziell nicht dokumentiert – wir haben dazu keine Fundstelle gefunden, was nicht heißt, dass es keinen gibt.

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