Girokonto mit Unterkonten: Die besten Banken 2026

Miete, Sparen, Urlaub — wer sein Geld auf verschiedene Töpfe aufteilen möchte, braucht ein Girokonto mit Unterkonten. Das Prinzip ist simpel: Statt alles auf einem Konto zu haben, erstellst du digitale Unterkategorien (oft „Spaces“ oder „Pockets“ genannt) für unterschiedliche Zwecke. Wir zeigen dir, welche Banken das anbieten und welche am besten zu dir passen.

Warum Unterkonten sinnvoll sind

Das Mehrkontenmodell ist eine der einfachsten Methoden, um Finanzen in den Griff zu bekommen. Du teilst dein Geld automatisch auf verschiedene Bereiche auf — zum Beispiel 50 % für Fixkosten, 30 % für Freizeit und 20 % fürs Sparen. Mit Unterkonten brauchst du dafür kein zweites oder drittes Bankkonto, sondern erledigst alles bei einer einzigen Bank.

Die besten Banken mit Unterkonten im Vergleich

AnbieterUnterkontenEigene IBAN?KostenBesonderheiten
N26 SpacesBis zu 10JaAb Smart (4,90 €/Mo.)Shared Spaces, Daueraufträge auf Spaces
Vivid Money3 (free) / 15 (Prime)Ja0 € / 9,90 €Cashback, Multi-Währung
Tomorrow2 (free) / unbegrenzt (Zero)Ja0 € / 15 €Nachhaltige Bank, Echtzeit-Transfers
bunqBis zu 25JaAb 2,99 €/Mo.Multi-User, Multi-Währung
OpenbankMehrereJa0 €SEPA-fähig, kostenlos
ING Extra-KontoMehrere TagesgeldkontenJa0 €Nicht als echte Unterkonten, aber zum Sparen ideal

N26 Spaces: Der Klassiker

N26 hat Unterkonten in Deutschland populär gemacht. Ab dem Smart-Tarif (4,90 € pro Monat) bekommst du bis zu 10 Spaces mit eigener IBAN. Das Besondere: Du kannst Daueraufträge direkt auf deine Spaces einrichten und sogar Shared Spaces mit anderen N26-Nutzern teilen — praktisch für WGs oder gemeinsame Sparziele.

Vivid Money: Kostenloser Einstieg

Vivid bietet bereits im kostenlosen Tarif 3 Pockets mit eigener IBAN. Im Prime-Tarif (9,90 €) stehen dir bis zu 15 Pockets zur Verfügung. Dazu gibt es Cashback auf Einkäufe und Multi-Währungs-Support — ideal, wenn du auch in anderen Währungen sparen oder ausgeben möchtest.

Tomorrow: Nachhaltig und übersichtlich

Die Hamburger Nachhaltigkeitsbank Tomorrow bietet im kostenlosen Tarif 2 Pockets, im Zero-Tarif (15 €) unbegrenzt viele. Jedes Pocket hat eine eigene IBAN, und Echtzeit-Transfers zwischen Pockets machen die Verwaltung besonders einfach. Dein Geld wird zudem in nachhaltige Projekte investiert.

So nutzt du Unterkonten richtig

Der effektivste Ansatz: Richte am Monatsanfang Daueraufträge ein, die dein Gehalt automatisch auf deine Unterkonten verteilen. So landen zum Beispiel 800 € auf dem „Miete“-Konto, 200 € auf „Sparen“ und 150 € auf „Urlaub“ — ohne dass du jeden Monat manuell überweisen musst. Studien zeigen, dass automatisiertes Sparen über Unterkonten die Erfolgsquote beim Erreichen von Sparzielen um mehr als das Doppelte erhöht.

Fazit

Unterkonten sind ein einfaches und effektives Werkzeug für bessere Finanzverwaltung. Für den kostenlosen Einstieg empfehlen wir Vivid Money (3 Pockets gratis) oder Openbank. Wer mehr Flexibilität und Shared Spaces braucht, ist bei N26 Smart gut aufgehoben. Und wer seine Finanzen nachhaltig organisieren möchte, findet bei Tomorrow die passende Lösung.

Häufig gestellte Fragen

Was sind Unterkonten bei einer Bank?

Unterkonten (auch Spaces oder Pockets genannt) sind separate Konten innerhalb deines Girokontos, mit denen du Geld für verschiedene Zwecke aufteilen kannst. Viele haben eine eigene IBAN und lassen sich individuell benennen.

Welche Bank bietet kostenlose Unterkonten?

Vivid Money bietet 3 Pockets im kostenlosen Tarif, Openbank ebenfalls kostenlose Unterkonten mit SEPA-Unterstützung. Tomorrow hat 2 kostenlose Pockets im Basis-Tarif.

Haben Unterkonten eine eigene IBAN?

Bei den meisten Fintechs ja. N26 Spaces, Vivid Pockets, Tomorrow Pockets und bunq bieten eigene IBANs pro Unterkonto. So kannst du Daueraufträge und Lastschriften direkt auf einzelne Unterkonten einrichten.

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