Flatex ist der etablierteste Online-Broker Deutschlands – mit transparenter Preisstruktur, Zugang zu allen deutschen und vielen internationalen Börsen und einem bewährten Depot. Ab 5,90 € pro Order, besonders für erfahrene Anleger geeignet. So testen wir.
Stand: März 2026 – Konditionen werden monatlich überprüft.
Flatex im Test 2026 – Der etablierte Direktbroker mit breitem Derivate-Angebot
1. Flatex auf einen Blick
Flatex ist kein klassischer Neo-Broker, sondern ein etablierter Direktbroker, der seit 2006 am Markt ist und mittlerweile zur flatexDEGIRO AG gehört — einem der größten Online-Broker Europas. Mit über 3 Millionen Kunden und einem verwalteten Vermögen von rund 50 Milliarden Euro gehört Flatex zu den Schwergewichten der Branche. Die Stärke liegt im breiten Handelsangebot, der hohen Stabilität und dem besonders umfangreichen Derivate-Bereich. Flatex bietet ein Gegenmodell zu den App-lastigen Neo-Brokern: Mehr Handelsplätze, mehr Ordertypen, mehr Professionalität.
Quick-Facts
| Betreiber | flatexDEGIRO AG (Frankfurt) |
| Regulierung | BaFin (eigene Banklizenz) |
| Orderkosten | 5,90 € pro Order + 2,00 € Fremdkostenpauschale (Direkthandel) |
| Handelsplätze | Tradegate, gettex, Lang & Schwarz, Xetra u.v.m. |
| Sparpläne | Über 5.000 ETF- und Fonds-Sparpläne, kostenlos |
| Premium-ETFs | 700 ETFs ab 1.000 € kostenlos handelbar |
| Einlagensicherung | Bis 100.000 € (gesetzlich) |
2. Kosten und Gebühren
Flatex setzt auf fixe Ordergebühren statt auf PFOF: 5,90 € pro Order zuzüglich einer Fremdkostenpauschale von 2,00 € im Direkthandel. Das ist teurer als bei den Neo-Brokern, aber deutlich günstiger als bei traditionellen Filialbanken. Der große Vorteil: Flatex ist nicht vom PFOF-Verbot ab Juli 2026 betroffen, da das Geschäftsmodell bereits auf direkten Gebühren basiert. Sparpläne auf ETFs und Fonds sind komplett kostenlos, und bei 700 ausgewählten Premium-ETFs ist sogar der Einzelkauf ab 1.000 € ohne Ordergebühren möglich. Depotgebühren werden nicht erhoben.
3. Handelsangebot
Das Handelsangebot von Flatex ist eines der umfangreichsten am Markt: Aktien, ETFs, Fonds, Anleihen, Zertifikate, Optionsscheine und CFDs. Besonders stark ist der Derivate-Bereich: Flatex bietet Zugang zu Hunderttausenden von Derivaten der wichtigsten Emittenten. Viele davon können im Rahmen von Premium-Partnerschaften zu reduzierten Konditionen gehandelt werden. Der Kryptowährungshandel ist ebenfalls möglich, wobei die Gebühren zwischen 0,6 und 0,7 Prozent liegen — deutlich teurer als bei spezialisierten Krypto-Brokern. Für den klassischen Wertpapierhandel stehen zahlreiche Handelsplätze zur Verfügung, darunter Tradegate, gettex, Lang & Schwarz und Xetra.
4. Plattform und Tools
Flatex bietet eine professionelle Web-Plattform und eine solide Mobile-App. Die Web-Version überzeugt mit erweiterten Charttools, verschiedenen Ordertypen (inkl. Trailing-Stop und OCO-Orders) und einer detaillierten Depot-Analyse. Das ist ein klarer Vorteil gegenüber den schlankeren Neo-Broker-Apps. Zusätzlich stellt Flatex Realtime-Kurse, Analystenbewertungen und fundamentale Kennzahlen bereit. Für aktive Trader, die mehr als nur einen einfachen Kauf-Button brauchen, bietet Flatex das professionellste Toolset unter den hier vorgestellten Brokern.
5. Sicherheit und Regulierung
Als Teil der börsennotierten flatexDEGIRO AG besitzt Flatex eine eigene Banklizenz und unterliegt der vollen BaFin-Aufsicht. Einlagen sind bis 100.000 € durch die gesetzliche Einlagensicherung geschützt. Die Börsenkotierung der Muttergesellschaft sorgt für zusätzliche Transparenz, da Quartalszahlen und Geschäftsberichte öffentlich einsehbar sind. Flatex ist zudem nicht auf Payment for Order Flow angewiesen, was nach dem PFOF-Verbot 2026 ein struktureller Vorteil gegenüber vielen Neo-Brokern ist.
6. Für wen eignet sich Flatex?
- Ideal für: Derivate-Händler, aktive Trader mit Bedarf an erweiterten Ordertypen, Anleger die Stabilität und breites Angebot schätzen
- Weniger geeignet für: Kostenoptimierer mit kleinen Orders, reine Sparplan-Anleger (die bei Neo-Brokern günstiger fahren)
7. Fazit
Flatex ist die richtige Wahl für Anleger, die über den Neo-Broker-Horizont hinauswollen. Das breite Derivate-Angebot, die professionellen Trading-Tools und die Unabhängigkeit vom PFOF-Geschäftsmodell sind klare Vorteile. Die höheren Orderkosten im Vergleich zu Trade Republic oder finanzen.net zero sind der Preis für mehr Handelsplätze, mehr Ordertypen und mehr Stabilität. Wer vor allem ETF-Sparpläne besparen möchte, findet bei den Neo-Brokern günstigere Alternativen — aber wer auch Derivate, Anleihen und aktiv gemanagte Fonds handeln will, ist bei Flatex bestens aufgehoben.
Unsere Bewertung: 7,5 / 10
Alle Anbieter im Vergleich: Neo-Broker Vergleich | Top Neo-Broker-Anbieter 2026
Weitere Testberichte: Trade Republic, Scalable Capital, finanzen.net zero, Smartbroker+, Traders Place
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Flatex berechnet 5,90 € pro Order pauschal über alle Handelsplätze. Sparpläne auf ETFs sind kostenlos. Es gibt keine Depotgebühren. Die Kostenstruktur ist transparent und einfach.
Flatex ist eher für erfahrene Anleger optimiert. Die Plattform bietet umfangreiche Analyse-Tools und Zugang zu vielen Märkten. Für absolute Einsteiger sind Trade Republic oder Scalable Capital intuitiver.
Flatex bietet mehr Handelsplätze und professionellere Tools, ist aber teurer (5,90 € vs 1 € pro Trade). Trade Republic ist einfacher und günstiger. Für aktive Trader mit höheren Ansprüchen empfehlen wir Flatex.
Methodik: Dieser Testbericht basiert auf unserem standardisierten Bewertungsverfahren. Unsere Methodik | Zum Neo-Broker-Vergleich | Über Benchmarkbuddy
