Flatex Kosten 2026: Gebühren, Orderpreise und versteckte Kosten

Inhalt geprüft am 31. Mai 2026 von der Benchmark-Buddy-Redaktion

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Flatex Kosten 2026: Gebühren, Orderpreise und versteckte Kosten

Flatex Gebührenmodell 2026

Flatex hat in den vergangenen Jahren seine Gebührenstruktur deutlich vereinfacht und an die Neo-Broker-Konkurrenz angepasst. Der Broker bietet mittlerweile wettbewerbsfähige Konditionen bei einem deutlich breiteren Leistungsangebot. Wir haben alle Kosten im Detail analysiert und zeigen, wo Flatex punktet und wo versteckte Gebühren lauern.

Ordergebühren im Überblick

Flatex berechnet für den Handel über gettex eine Pauschale von 5,90 Euro pro Order, unabhängig vom Ordervolumen. Über andere deutsche Börsenplätze fallen ebenfalls 5,90 Euro plus börsenspezifische Entgelte an. Der Handel an US-Börsen kostet pauschal 5,90 Euro plus Fremdspesen. Sparpläne auf über 4.600 ETFs sind bei Flatex komplett kostenlos. Im Vergleich zu Neo-Brokern sind die Einzelorder-Gebühren höher, dafür bietet Flatex aber Zugang zu deutlich mehr Handelsplätzen.

Depotgebühren und Zusatzkosten

Die Depotführung bei Flatex ist kostenlos, es fallen keine monatlichen Grundgebühren an. Für die Verwahrung ausländischer Aktien können jedoch Kosten anfallen. Dividendenzahlungen aus dem Ausland verursachen ebenfalls Gebühren. Steuerbescheinigungen und Depotüberträge sind kostenlos. Das Verrechnungskonto wird kostenlos geführt, allerdings sollten Anleger den Negativzins auf hohe Guthaben im Blick behalten, sofern dieser noch erhoben wird.

Kostenvergleich: Flatex vs. Neo-Broker

Im direkten Vergleich mit Trade Republic (1 Euro pro Order) oder Scalable Capital (0,99 Euro bzw. Flatrate) ist Flatex bei Einzelorders mit 5,90 Euro teurer. Dafür bietet Flatex deutlich mehr Handelsplätze und ein breiteres Produktangebot. Bei Sparplänen ist Flatex gleichauf mit der Konkurrenz, da alle ETF-Sparpläne kostenlos sind. Für aktive Trader mit großen Ordervolumen und internationalem Fokus kann sich Flatex durch die bessere Orderausführung an Xetra und internationalen Börsen lohnen.

Fazit: Für wen lohnt sich Flatex?

Flatex lohnt sich besonders für Anleger, die über reine Neo-Broker hinauswachsen möchten. Wer internationale Handelsplätze, erweiterte Ordertypen und eine professionelle Plattform benötigt, findet bei Flatex ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Reine Sparplan-Investoren fahren bei Flatex genauso günstig wie bei der Konkurrenz, profitieren aber von der größeren ETF-Auswahl und dem etablierteren Service.


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Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Alle Informationen dienen ausschließlich der allgemeinen Information und Bildung. Bevor Sie Anlageentscheidungen treffen, sollten Sie sich von einem qualifizierten Finanzberater beraten lassen. Investitionen in Wertpapiere sind mit Risiken verbunden und können zum Verlust des eingesetzten Kapitals führen.


Häufige Fragen

Was kostet Flatex?

Flatex erhebt klassische Ordergebühren, die über denen reiner Neo-Broker liegen; viele Sparpläne sind kostenlos.

Gibt es bei Flatex versteckte Kosten?

Mögliche Nebenkosten sind Fremdkostenpauschalen, der Spread am Handelsplatz oder – je nach Anbieter – Abo-Gebühren. Für Sparplan-Anleger fallen diese kaum ins Gewicht.

Sind ETF-Sparpläne bei Flatex kostenlos?

Ja, Sparpläne sind bei Flatex in der Regel kostenlos – ideal für den langfristigen Vermögensaufbau.

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