Handwerksbetriebe stehen vor besonderen Herausforderungen: Termine koordinieren, Angebote schreiben, Baustellen managen – und dabei den Überblick über Kundenanfragen behalten. Ein CRM-System speziell für Handwerker bringt Ordnung in den Büroalltag und sorgt dafür, dass keine Anfrage mehr untergeht.
Die 7 besten CRM-Systeme für Handwerksbetriebe
| CRM | Speziell für Handwerk | Ab Preis/Monat | Stärke |
|---|---|---|---|
| Craftboxx | ✅ Ja | Ab 29 € | Auftragsplanung, Baustellendoku |
| openHandwerk | ✅ Ja | Ab 29 € | Komplettlösung mit Rechnungen |
| Streit V.1 | ✅ Ja | Auf Anfrage | Enterprise für große Betriebe |
| HubSpot CRM | ❌ Generisch | 0 € (Free) | Kostenlos, starke Integrationen |
| Pipedrive | ❌ Generisch | Ab 14 € | Einfache Sales-Pipeline |
| CentralStationCRM | ❌ Generisch | 0 € (Free) | DSGVO, einfachste Bedienung |
| Zoho CRM | ❌ Generisch | 0 € (Free) | Anpassbar, gutes Preis-Leistung |
Branchensoftware vs. generisches CRM
Für Handwerker gibt es zwei Ansätze: Spezialisierte Handwerkersoftware wie Craftboxx oder openHandwerk bietet Funktionen wie Aufmaß, Baustellenfotos und Rechnungserstellung direkt im System. Generische CRM-Systeme wie HubSpot oder Pipedrive sind flexibler und oft günstiger, erfordern aber manuelle Anpassung an Handwerks-Workflows.
Unsere Empfehlung: Betriebe mit 5+ Mitarbeitern und komplexen Abläufen profitieren von einer Branchenlösung. Einzelunternehmer und kleine Teams mit 2–3 Personen fahren mit einem kostenlosen generischen CRM (HubSpot, CentralStationCRM) oft besser.
Worauf Handwerker bei der CRM-Wahl achten sollten
- Mobile App: Auf der Baustelle ist das Smartphone euer wichtigstes Werkzeug – das CRM muss mobil einwandfrei funktionieren
- Auftragsmanagement: Von der Anfrage über das Angebot bis zur Rechnung – idealerweise alles in einem System
- Terminplanung: Mitarbeiter und Baustellen koordinieren, am besten mit Kalenderansicht
- Dokumentation: Fotos von Baustellen, Aufmaße und Protokolle direkt am Auftrag speichern
- Schnittstelle zur Buchhaltung: DATEV-Export oder Integration mit sevdesk/lexoffice spart doppelte Arbeit
Fazit: Der Meisterbrief reicht nicht – ein CRM muss her
Im Handwerk entscheidet nicht nur die Qualität der Arbeit, sondern auch die Organisation im Hintergrund. Ein CRM hilft euch, Anfragen schneller zu bearbeiten, Termine besser zu planen und Bestandskunden aktiv zu pflegen. Startet mit einer kostenlosen Lösung und entscheidet dann, ob ihr eine Branchenlösung braucht.
Nicht unbedingt. Kleine Betriebe kommen oft mit einem generischen CRM wie HubSpot oder CentralStationCRM gut zurecht. Größere Betriebe mit komplexen Abläufen (Aufmaß, Baustellendoku, Rechnungen) profitieren von Branchensoftware wie Craftboxx oder openHandwerk.
Generische CRM-Systeme gibt es kostenlos (HubSpot, Zoho, CentralStationCRM). Spezialisierte Handwerkersoftware wie Craftboxx oder openHandwerk beginnt bei ca. 29 € pro Monat. Enterprise-Lösungen wie Streit V.1 kosten je nach Umfang deutlich mehr.
Spezialisierte Handwerkersoftware bietet oft direkte DATEV-Exportfunktionen. Generische CRM-Systeme lassen sich über Drittanbieter wie Zapier oder spezielle DATEV-Integrationen anbinden – das erfordert aber etwas mehr Einrichtungsaufwand.
