HubSpot vs Pipedrive 2026: Welches CRM passt zu dir?

HubSpot oder Pipedrive – welches CRM-System ist die bessere Wahl? Beide gehören zu den beliebtesten CRM-Lösungen für kleine und mittlere Unternehmen, verfolgen aber grundlegend verschiedene Strategien: HubSpot ist die All-in-One-Plattform für Marketing und Vertrieb, Pipedrive der fokussierte Sales-Spezialist. Wir vergleichen beide Systeme detailliert.

Stand: März 2026 – Preise und Funktionen werden regelmäßig überprüft.

HubSpot vs Pipedrive auf einen Blick

MerkmalHubSpot CRMPipedrive
EinstiegspreisKostenlos (dann ab 20 €/Monat)Ab 14 €/Nutzer/Monat
Kostenlose VersionJa – dauerhaft, für 2 Nutzer14-Tage-Testversion
FokusAll-in-One (Marketing + Sales + Service)Sales-Pipeline & Deals
Kontakte (kostenlos)Bis 1.000 Kontakte
E-Mail-MarketingIntegriert (auch kostenlos)Nur mit Add-on
Marketing-AutomationAb Starter-PlanNur mit Add-on
Sales-PipelineJa, aber komplexerVisuell, intuitiv (Drag & Drop)
KI-FeaturesContent-Assistent, Lead-ScoringKI-Sales-Assistent
Integrationen1.600+ im Marketplace400+ Integrationen
DSGVOKonform (Server u.a. in EU)Konform (Server in EU)
Ideal fürMarketing-orientierte TeamsVertriebsorientierte Teams

Kosten: Kostenlos vs Premium

Der größte Vorteil von HubSpot ist der dauerhaft kostenlose Einstieg. Das Free CRM bietet Kontaktmanagement, Deal-Tracking, E-Mail-Integration und sogar einfaches E-Mail-Marketing – für bis zu 2 Nutzer und 1.000 Kontakte. Erst wenn ihr mehr Automatisierung, mehr Nutzer oder erweiterte Features braucht, steigt ihr auf einen Bezahlplan um (ab 20 €/Monat).

Pipedrive bietet keine kostenlose Version, dafür einen transparenten Einstieg ab 14 €/Nutzer/Monat (Essential-Plan). Das ist fair kalkuliert, aber für ein 5-köpfiges Team bedeutet das bereits 70 €/Monat – während ihr bei HubSpot für den gleichen Zweck möglicherweise noch kostenlos arbeiten könnt.

Allerdings: HubSpot kann bei wachsendem Bedarf teuer werden. Die Professional-Pläne starten bei mehreren Hundert Euro pro Monat. Pipedrive bleibt dagegen auch in den höheren Tarifen überschaubar.

Unser Urteil: HubSpot gewinnt beim Einstieg (kostenlos!). Pipedrive ist langfristig planbarer bei den Kosten, da die Preise pro Nutzer kalkuliert sind.

Sales-Pipeline: Wer macht Vertrieb besser?

Pipedrive wurde von Vertrieblern für Vertriebler gebaut – und das merkt man. Die visuelle Sales-Pipeline mit Drag-and-Drop ist das Herzstück und funktioniert so intuitiv, dass jeder Vertriebler innerhalb von Minuten produktiv ist. Deals werden per Drag-and-Drop durch die Phasen gezogen, Aktivitäten werden priorisiert und nichts fällt durch die Maschen.

HubSpot bietet ebenfalls eine Sales-Pipeline, aber sie ist Teil einer größeren Plattform und dadurch komplexer. Die Einrichtung dauert länger und die Lernkurve ist steiler – dafür bekommt ihr aber auch mehr Kontext aus Marketing-Daten, Website-Tracking und Content-Interaktionen.

Unser Urteil: Pipedrive gewinnt bei der reinen Sales-Pipeline – schneller, intuitiver, fokussierter.

Marketing: Wo HubSpot glänzt

HubSpot ist als Inbound-Marketing-Plattform gestartet und hat hier seine größte Stärke. E-Mail-Marketing, Landing Pages, Blog-Hosting, Social-Media-Management und Marketing-Automatisierung – alles ist nativ integriert und funktioniert nahtlos mit dem CRM zusammen.

Pipedrive ist kein Marketing-Tool. E-Mail-Kampagnen und Automatisierungen sind nur über kostenpflichtige Add-ons oder Drittanbieter-Integrationen möglich. Wer Marketing und Vertrieb in einem System vereinen will, kommt an HubSpot nicht vorbei.

Unser Urteil: HubSpot gewinnt klar – Marketing ist bei Pipedrive nur ein Anhängsel, bei HubSpot eine Kernkompetenz.

Benutzerfreundlichkeit

Pipedrive ist schneller eingerichtet und einfacher zu bedienen. Die Oberfläche ist klar strukturiert und auf den Vertriebsalltag ausgerichtet. Neue Teammitglieder sind in wenigen Stunden produktiv.

HubSpot bietet mehr Funktionen, braucht aber auch mehr Einarbeitungszeit. Die Plattform ist umfangreicher und kann für kleine Teams überwältigend wirken. Dafür bietet HubSpot eine exzellente Academy mit kostenlosen Kursen und Zertifizierungen.

Unser Urteil: Pipedrive ist einfacher und schneller einsatzbereit. HubSpot bietet mehr, braucht aber mehr Einarbeitung.

Integrationen und Erweiterbarkeit

HubSpot hat mit über 1.600 Integrationen im Marketplace ein deutlich größeres Ökosystem als Pipedrive (400+). Besonders für Unternehmen, die viele Tools nutzen (Slack, Zoom, WordPress, Shopify, etc.), ist HubSpots Integrations-Tiefe ein großer Vorteil.

Pipedrive deckt die wichtigsten Integrationen ab, kann aber bei spezielleren Anforderungen an seine Grenzen stoßen.

Unser Urteil: HubSpot gewinnt – 4x mehr Integrationen und ein reiferes Ökosystem.

Fazit: HubSpot oder Pipedrive?

KategorieGewinner
Einstiegskosten✅ HubSpot (kostenlose Version)
Sales-Pipeline✅ Pipedrive
Marketing-Features✅ HubSpot
Benutzerfreundlichkeit✅ Pipedrive
Integrationen✅ HubSpot
Preis-Leistung (langfristig)✅ Pipedrive
KI-Features🤝 Unentschieden
Skalierbarkeit✅ HubSpot

HubSpot ist die richtige Wahl, wenn ihr Marketing und Vertrieb in einer Plattform vereinen wollt. Der kostenlose Einstieg, die starken Marketing-Features und das riesige Integrations-Ökosystem machen HubSpot zur besten Wahl für wachsende Unternehmen, die Inbound-Marketing betreiben.

Pipedrive ist die bessere Wahl für reine Vertriebsteams, die ein fokussiertes, intuitives Tool für ihre Sales-Pipeline suchen. Schneller einsatzbereit, günstiger pro Nutzer und mit der besten visuellen Pipeline auf dem Markt – ideal für Teams, die nicht den gesamten Marketing-Stack brauchen.

Unsere Empfehlung

Startet mit HubSpots kostenloser Version, um CRM-Grundlagen zu testen. Wenn ihr merkt, dass ihr vor allem eine starke Sales-Pipeline braucht und auf Marketing-Automatisierung verzichten könnt, ist ein Wechsel zu Pipedrive jederzeit möglich – und umgekehrt.

👉 HubSpot Testbericht lesen | Pipedrive Testbericht lesen | Alle CRM-Systeme im Vergleich

Häufig gestellte Fragen

Ist HubSpot wirklich kostenlos?

Ja, HubSpots Free CRM ist dauerhaft kostenlos – für bis zu 2 Nutzer und 1.000 Kontakte. Es gibt keine zeitliche Begrenzung. Bezahlen müsst ihr erst, wenn ihr erweiterte Features, mehr Nutzer oder mehr Kontakte benötigt.

Welches CRM ist besser für Einzelunternehmer?

Für Einzelunternehmer empfehlen wir HubSpot – die kostenlose Version reicht für den Start vollkommen aus und ihr zahlt erst, wenn euer Business wächst. Pipedrive lohnt sich eher ab dem Moment, wo ihr ein dediziertes Vertriebsteam aufbaut.

Sind beide CRM-Systeme DSGVO-konform?

Ja, sowohl HubSpot als auch Pipedrive sind DSGVO-konform und bieten Serverstandorte in der EU. Beide Systeme unterstützen die Verwaltung von Einwilligungen und die Erfüllung von Löschanfragen gemäß DSGVO.

Methodik: Dieser Vergleich basiert auf unserem standardisierten Bewertungsverfahren. Zum CRM-Vergleich | Über Benchmarkbuddy

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