Heroes of History Anfänger-Guide: Stadt, Helden und Kämpfe

ratgeber
Inhalt geprüft am 23. August 2026 von der Benchmark-Buddy-Redaktion

Transparenz: Dieser Artikel enthält Affiliate-Links. Kaufst oder registrierst du dich darüber, erhalten wir eine Provision — der Preis für dich bleibt gleich. Wie wir testen und bewerten

Heroes of History Anfänger-Guide: Stadt, Helden und Kämpfe

Heroes of History von InnoGames ist ein Helden-Sammelspiel mit Städteaufbau als Unterbau. Ihr entwickelt eine Hauptstadt durch die Epochen — von der Steinzeit bis in die Zukunft —, zieht über 70 historische und mythologische Helden und schickt Teams von bis zu fünf Helden in Echtzeit-Kämpfe. Der Mobile-Release war am 26.09.2024, die Browser-Version folgte am 27.11.2024, seit dem 16.12.2025 gibt es zusätzlich einen PC- und Mac-Client über Plarium Play. Dieser Guide fasst zusammen, was in den ersten Tagen wirklich zählt. Stand der Prüfung: 23. August 2026, abgeglichen mit der offiziellen Wissensdatenbank von InnoGames.

Eine Vorbemerkung, weil sie die häufigste Fehlerquelle ist: Heroes of History ist trotz desselben Studios kein zweites Forge of Empires. Wer mit Forge-Punkten, Großen Gebäuden, Blaupausen oder Gütertausch im Kopf einsteigt, sucht Systeme, die es hier nicht gibt. Am Ende dieses Guides räumen wir die verbreitetsten Irrtümer auf.

Der Spiel-Loop in Kurzform

  1. Hauptstadt ausbauen — sie liefert Coins, Food und die Goods eurer Epoche.
  2. Forschen — der Fortschritt kostet Research Points, Coins und Amber.
  3. Helden ziehen — neue Helden kommen aus den Time Portals, die Währung dafür heißt Antimatter.
  4. Helden hochziehen — Level, Ascension, Awakening, ein Relikt und fünf Ausrüstungsslots.
  5. Kämpfen — Campaign, Tesla Storms, Treasure Hunt, Arena, Elite Arena, Historic Battles, Dungeons und Battle for Atlantis.

Die Stadt ist dabei Mittel zum Zweck: Sie finanziert das Roster. Wer sie als eigenständige Wirtschaftssimulation spielt, wundert sich später über den dünnen Heldenbestand. Mehr zum Gesamtbild steht in unserem Detail-Check zu Heroes of History.

Die Hauptstadt: welches Gebäude wofür

Die Bautypen sind überschaubar, und jeder hat genau eine Aufgabe. Die folgende Aufstellung stammt aus dem Community-Wiki heroesofhistory.wiki — das ist keine offizielle Quelle von InnoGames, deckt sich aber mit dem, was das Spiel im Baumenü zeigt:

  • Homes — liefern Coins und Workers.
  • Farms — liefern Food.
  • Workshops — produzieren die Goods der jeweiligen Epoche.
  • Military Buildings — trainieren klassenspezifisch Helden und Supporting Units.
  • Culture Sites — erhöhen die Happiness der Gebäude im Umkreis und damit deren Produktivität.

Der wichtigste Punkt daran ist der Umkreis: Happiness ist in Heroes of History ein Nachbarschaftsbonus, kein stadtweiter Prozentwert. Eine Culture Site wirkt auf alles, was in ihrem Radius steht — nicht speziell auf Wohnhäuser. Setzt sie deshalb mitten in dichte Bebauung und nicht an den Rand. Und plant Farms von Anfang an mit ein: Food trägt laut Community-Guides das Helden-Leveling und ist die Ressource, die Einsteigern zuerst ausgeht.

Forschung: Research Points, Coins und Amber

Der Technologiebaum kostet drei Dinge gleichzeitig: Research Points, Coins und Amber. Damit ist Forschung kein reines Punktesammeln, sondern ein Budgetproblem — wer alle Coins in Bauprojekte steckt, steht vor freigeschalteten Technologien, die er nicht bezahlen kann. Ein Ansammeln von Forschungspunkten wie in anderen InnoGames-Titeln gibt es nicht; ihr müsst also keine Forschung „am Laufen halten", um nichts zu verschwenden.

Die ersten Helden: Time Portals und Antimatter

Helden kommen primär aus den Time Portals. Es gibt reguläre (blaue) Portale, Legendary Portals und saisonale Varianten wie die Arcane- oder Allied-Culture-Portale. Die Währung dafür heißt Antimatter, und genau daran hängt euer Fortschritt. Antimatter bekommt ihr im Spielverlauf, aus Events und dem Allied-Cultures-Event; laut Support gibt es außerdem täglich ein kostenloses Antimatter im In-Game-Shop. Wer zahlen will, kauft Antimatter direkt mit Gems, der Premium-Währung, im Time-Portal-Screen. Für die Portale sind Pity-Mechaniken dokumentiert, ihr zieht also nicht endlos ins Leere.

Die wichtigste Anfängerentscheidung ist Fokus: Streut ihr Antimatter über jedes verfügbare Portal, endet ihr mit vielen schwachen Helden. Sammelt lieber auf ein Portal, dessen Helden ihr wirklich braucht.

Sechs Heldenklassen — und was sie steuern

Offiziell gibt es sechs Klassen: Defender, Healer, Area Attacker, Supporter, Manipulator und Single Striker. Die Klasse beschreibt die Rolle im Team, sie steuert Beschränkungen einzelner Kampfmodi und entscheidet, welche 5-Sterne-Relikte ein Held tragen darf. Davon getrennt existieren Einheitentypen wie Infantry, Cavalry, Heavy Infantry, Ranged und Siege (Community-Daten, GamingonPhone) — die bilden aber ausdrücklich kein Schere-Stein-Papier. Details stehen in unserer Übersicht zu den Heldenklassen in Heroes of History.

Für ein erstes Team heißt das praktisch: ein Defender, der Schaden auffängt, eine Healer-Einheit, die das Team über die Kampfdauer trägt, und Schadensquellen aus Area Attacker oder Single Striker. Supporter und Manipulator ergänzen, sobald ihr passende Helden habt.

Kampfgrundlagen: Echtzeit und Farb-Konter

Die Kämpfe laufen in Echtzeit, nicht rundenbasiert. Aktive Fähigkeiten laden über eine Ladeleiste und werden per Tap ausgelöst — oder im Auto-Modus vom Spiel selbst. Dazu kommen passive Fähigkeiten. Die Skill-Level steigen über das Training in den Barracks und über Mastery Points aus dem Treasure Hunt.

Gekontert wird über Farben, die sogenannten Crests: Blau schlägt Rot, Rot schlägt Grün, Grün schlägt Blau. Der Vorteil bringt 125 Prozent Schaden, der Nachteil 75 Prozent. Gelb und Lila kontern sich gegenseitig, Grau ist neutral. Pro Kampf stellt ihr bis zu fünf Helden auf — die Aufstellung gegen die Farben des Gegners ist damit die eigentliche taktische Entscheidung, nicht die Truppenzusammenstellung.

Die Modi schalten gestaffelt frei. Die Campaign ist der Fortschrittspfad, Tesla Storms und Treasure Hunt liefern Material für Ascension und Skill-Level, Historic Battles und Dungeons ergänzen den PvE-Teil. Die Arena öffnet in der frühen Bronzezeit, läuft automatisch und zahlt drei Arena-Medaillen pro Sieg; die Elite Arena ab der minoischen Ära verlangt drei Teams über drei Runden und zahlt neun Medaillen.

Fortschritt: Ascension, Awakening, Relikt, Equipment

  • Ascension — alle zehn Level fällig und mit Ascension Materials bezahlt, die aus Kampagnen-Encountern, Tesla Storms, Treasure Hunt, Harbor Shops und Events stammen. Das Level-Cap hängt an der Seltenheit: Ein 3-Sterne-Held endet bei Level 60.
  • Awakening — ein davon getrenntes System. Duplikate eines Helden werden automatisch zu Essence, damit erweckt ihr ihn bis Awakening V (A5). Weitere Duplikate eines voll erweckten Helden werden zu Chrono Crystals für den Chrono Shop.
  • Relikte — jeder Held trägt genau eines. 4-Sterne-Relikte passen zu allen Helden und werden mit Relic Dust aufgewertet, 5-Sterne-Relikte sind klassengebunden und brauchen zusätzlich Sigils.
  • Equipment — davon getrennt hat jeder Held fünf Slots: Hand und Garment als Armament, Hat, Neck und Ring als Adornment. Komplette Sets geben Set-Boni, aufgewertet wird mit Embers aus der Furnace, die alle 24 Stunden produziert.

Weil Duplikate automatisch zu Essence werden, ist kein Zug am Portal wertlos — auch ein Held, den ihr schon habt, zahlt auf sein Awakening ein.

Allianz und Allied Cultures

Der Allianzteil besteht aus Rollen und Rechten, Bewerbungsanforderungen und dem gemeinsamen Endgame-Modus Battle for Atlantis: Vier Allianzen kämpfen um Nodes in Atlantis, ihr meldet ein Roster von 25 Helden und schickt bis zu fünf pro Kampf. Belohnt wird mit Tritons, die zu Orichalcum und weiter ins Pantheon fließen. Parallel läuft Allied Cultures, das viele als Kulturstadt kennen: fünf Kulturen im Wochenwechsel — Ägypten, China, Maya, Arabien und die Wikinger — jeweils von Donnerstag 14:00 bis Dienstag 14:00 Uhr (CET). Wichtig für Einsteiger: Das Event ist temporär und setzt sich zurück, die Kulturstadt wird jedes Mal neu aufgebaut. Sie liefert unter anderem Erweiterungen, XP, Food und Antimatter.

Fünf typische Anfängerfehler

  • Antimatter breit streuen. Viele halbfertige Helden schlagen kein fokussiertes Fünferteam.
  • Farms vergessen. Ohne Food stockt das Helden-Leveling, während Coins sich stapeln.
  • Culture Sites an den Rand setzen. Ihr Effekt gilt nur im Umkreis — außerhalb wirkt sie schlicht nicht.
  • Coins komplett verbauen. Forschung kostet neben Research Points auch Coins und Amber; wer alles in Gebäude steckt, blockiert den Technologiebaum.
  • Crest-Farben ignorieren. Ein Team ohne Farbvorteil verliert Kämpfe, die mit passender Aufstellung leicht wären.

Was es in Heroes of History nicht gibt

Ältere Guides zum Spiel — auch auf dieser Seite — haben Mechaniken aus Forge of Empires übernommen. Diese Systeme existieren in Heroes of History nicht:

  • Keine Diamanten. Die Premium-Währung heißt Gems.
  • Keine Werkzeuge und keine Bevölkerungsressource. Die Grundressourcen sind Coins, Food und Goods; Homes liefern zusätzlich Workers.
  • Kein rundenbasierter Kampf auf Hexfeldern, kein Gelände, keine Moral. Die Kämpfe laufen in Echtzeit.
  • Kein Territorialkrieg auf einer Weltkarte. Der Allianzkampf heißt Battle for Atlantis und dreht sich um Nodes in Atlantis.
  • Kein Sammeln von Forschungspunkten über die Zeit und keine Deckelung, die euch zum Dauerforschen zwingt.

Und noch eine Korrektur, die häufig in Übersichten steht: Der Epochenpfad endet nicht im Industriezeitalter. InnoGames beschreibt die Reise ausdrücklich „from the ancient stone age to the future". Wann sich der Sprung in die nächste Ära lohnt, klärt unser Guide Wann bereit für die nächste Epoche?.

Häufige Fragen

Womit fange ich in Heroes of History als Anfänger an?

Zuerst mit der Hauptstadt: Homes liefern Coins und Workers, Farms Food, Workshops die Goods eurer Epoche. Parallel folgt ihr der Campaign, weil sie den Fortschritt vorgibt und Ascension Materials liefert. Antimatter für die Time Portals hebt ihr auf, statt es sofort auszugeben.

Welche Ressourcen brauche ich am Anfang wirklich?

Coins, Food und die epochenspezifischen Goods sind die Basis, dazu Research Points und Amber für die Forschung. Food wird von Einsteigern regelmäßig unterschätzt, weil es laut Community-Guides das Helden-Leveling trägt. Werkzeuge oder eine Bevölkerungsressource gibt es nicht.

Wie viele Helden kann ich pro Kampf mitnehmen?

Bis zu fünf Helden pro Kampf. Genau deshalb lohnt ein enges Kernteam mehr als eine breite Sammlung. Sinnvoll ist eine Mischung aus Defender, Healer und Schadensquellen, abgestimmt auf die Crest-Farben des Gegners.

Sind die Kämpfe rundenbasiert?

Nein, sie laufen in Echtzeit. Aktive Fähigkeiten laden über eine Ladeleiste und werden per Tap gezündet oder im Auto-Modus vom Spiel übernommen. Ein Hexfeld-Raster mit Gelände- oder Moralboni existiert nicht.

Wie komme ich als Free-to-Play-Spieler an Antimatter?

Antimatter fällt im Spielverlauf, in Events und im Allied-Cultures-Event an; laut Support gibt es zusätzlich täglich ein kostenloses Antimatter im In-Game-Shop. Wer zahlt, kauft es mit Gems direkt im Time-Portal-Screen. Für die Portale sind Pity-Mechaniken dokumentiert.

Auf welchen Plattformen kann ich Heroes of History spielen?

Auf Android und iOS seit dem 26.09.2024 und im Browser seit dem 27.11.2024. Seit dem 16.12.2025 gibt es zusätzlich einen PC- und Mac-Client über Plarium Play. Käufe sind im Browser laut InnoGames im Schnitt rund 10 Prozent günstiger als in den Apps.

Auch interessant