Heroes of History Team: Aufstellung und Meta

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Inhalt geprüft am 23. August 2026 von der Benchmark-Buddy-Redaktion

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Heroes of History Team: Aufstellung und Meta

In Heroes of History von InnoGames zieht ihr in jeden Kampf mit maximal fünf Helden. Egal, wie groß eure Sammlung ist – über 70 Helden gibt es im Spiel –, entschieden wird die Schlacht von diesen fünf Plätzen. Genau deshalb ist die Aufstellung die eigentliche taktische Entscheidung und nicht die Frage, wer am meisten Schaden auf dem Papier macht. Wir haben diesen Guide am 23. August 2026 gegen die offizielle Wissensdatenbank von InnoGames geprüft.

Ein Hinweis vorweg, weil er die häufigste Fehlerquelle ist: Heroes of History ist trotz desselben Studios kein zweites Forge of Empires. Es gibt keine Armee aus produzierbaren Einheiten, keine Zugreihenfolge und kein Gelände. Wer nach Hexfeldern, Moral oder einem Konter zwischen Kavallerie und Artillerie sucht, sucht Mechaniken aus einem anderen Spiel.

Das Kampfsystem: Echtzeit mit Ladeleiste

Kämpfe laufen in Echtzeit ab, nicht rundenbasiert. Jeder Held besitzt aktive und passive Fähigkeiten. Die aktiven laden während des Kampfes über eine Ladeleiste auf und werden per Tap ausgelöst – oder im Auto-Modus vom Spiel selbst. Die passiven Fähigkeiten wirken dauerhaft, ohne dass ihr etwas tun müsst.

Für die Teamzusammenstellung hat das eine harte Konsequenz: Es gibt keinen Zug, den ihr abwarten könnt, keine Initiative, die bestimmt, wer zuerst dran ist, und keine Möglichkeit, einen angeschlagenen Helden zwischen Runden zurückzuziehen und heilen zu lassen. Was ihr im Kampf steuert, ist der Zeitpunkt eurer Fähigkeiten. Alles andere entscheidet ihr vorher – über die Auswahl der fünf Helden.

Die zweite Stellschraube sind die Skill-Level eurer Fähigkeiten. Die steigen über das Training in den Barracks und über Mastery Points aus dem Treasure Hunt. Ein Held mit gut ausgebauten Skills schlägt in der Praxis regelmäßig einen nominell selteneren Helden mit Skills auf Anfangsniveau.

Farb-Konter: das eigentliche Schere-Stein-Papier

Das Kontersystem läuft über Farben, im Spiel Crests – und ausdrücklich nicht über Einheitentypen. Die Beziehungen sind fest und gelten in allen Modi gleich:

Farbeist stark gegenist schwach gegenSchadensfaktor
BlauRotGrün125 % bzw. 75 %
RotGrünBlau125 % bzw. 75 %
GrünBlauRot125 % bzw. 75 %
GelbLilaLilagegenseitiger Konter
LilaGelbGelbgegenseitiger Konter
Grauneutralneutralkeine Modifikation

Rechnerisch heißt das: Zwischen dem günstigen und dem ungünstigen Fall liegen 50 Prozentpunkte Schaden. Das ist der größte Hebel, den ihr ohne jede Investition ziehen könnt – ihr müsst nur vor dem Kampf auf die Farben der gegnerischen Aufstellung schauen und eure fünf Plätze passend besetzen. Ein Roster, das alle Farben abdeckt, ist deshalb wertvoller als ein Roster mit fünf starken Helden derselben Farbe.

Daneben existieren Einheitentypen – Infantry, Cavalry, Heavy Infantry, Ranged und Siege (Community-Daten, GamingonPhone). Sie beschreiben, was ein Held ist, bilden aber kein Konter-Dreieck. Wer „Kavallerie kontert Artillerie“ plant, plant an der Mechanik vorbei.

Die sechs Heldenklassen als Bauplan für das Team

InnoGames unterscheidet offiziell sechs Klassen. Sie beschreiben die Rolle im Team, steuern Beschränkungen einzelner Kampfmodi und entscheiden mit, welche 5-Sterne-Relikte ein Held überhaupt tragen darf:

  • Defender – hält die Gegner beschäftigt und den Rest des Teams am Leben.
  • Healer – stellt Lebenspunkte wieder her, während der Kampf läuft.
  • Area Attacker – trifft mehrere Ziele gleichzeitig.
  • Single Striker – konzentriert seinen Schaden auf ein einzelnes Ziel.
  • Supporter – verstärkt das eigene Team.
  • Manipulator – schwächt und stört die gegnerische Seite.

Die ausführliche Aufschlüsselung mit Beispielhelden steht in unserer Übersicht zu den Heldenklassen in Heroes of History.

So stellt ihr ein Fünfer-Team zusammen

  1. Erst das Grundgerüst. Ein Defender, der Schaden auf sich zieht, und ein Healer, der ihn ausgleicht, sind in fast jedem Kampf die stabilere Wahl als ein fünfter Angreifer.
  2. Dann das Schadensprofil. Gegen breite Gegnerreihen zahlt sich ein Area Attacker aus, gegen ein einzelnes hartes Ziel wie einen Boss ein Single Striker. Beide Rollen gleichzeitig einzupacken, ist selten falsch, aber selten optimal.
  3. Dann die Farbe. Prüft die Crests der Gegner und tauscht die letzten ein bis zwei Plätze danach. Diese Anpassung kostet nichts und wirkt sofort.
  4. Zum Schluss Support oder Manipulation. Ein Supporter hebt euer Team an, ein Manipulator zieht die Gegner herunter. Was besser wirkt, hängt daran, ob euer Problem zu wenig eigener Schaden oder zu viel gegnerischer ist.
  5. Tiefe vor Breite. Neue Helden kommen aus den Time Portals, bezahlt mit Antimatter. Duplikate eines Helden werden automatisch zu Essence – und die ist an genau diesen Helden gebunden. Wer Antimatter breit streut, sammelt viele halbfertige Helden statt weniger fertiger.

Wer im August 2026 als stark gilt

Eine offizielle Tier-Liste gibt es nicht. Die folgende Einordnung stammt von der Community-Seite AllClash, Stand 18. August 2026, Season 25 – das sind Community-Daten, keine Herstellerangabe, und sie verschieben sich mit jeder Saison:

HeldKlasseTier (Community)
Cleopatra (5★)ManipulatorS+
Florence NightingaleHealerS
Julius CaesarDefenderA+
HerculesArea AttackerB+
AchillesSingle StrikerB+
Sun TzuArea AttackerB+
Leonidas I (3★)Area AttackerB
Robin HoodSingle StrikerB
MedusaManipulatorB
William TellSingle StrikerB

Auffällig ist, dass die beiden Spitzenplätze keine reinen Schadenshelden sind: Ein Manipulator und ein Healer stehen über allen Angreifern. Das passt zur Mechanik – in einem Echtzeitkampf ohne Rückzug gewinnt ihr eher, indem euer Team länger steht, als indem es schneller zuschlägt. Weitere belegte Helden sind unter anderem Joan of Arc, Napoleon Bonaparte, Spartacus (4★) und Queen Boudicca (4★). Wie sich die Einordnung über die Saisons bewegt, verfolgen wir in der HoH Helden-Tier-List.

Aufstellung nach Modus

Kämpfe finden in Campaign, Tesla Storms, Treasure Hunt, Arena, Elite Arena, Historic Battles, Battle for Atlantis und Dungeons statt. Drei davon verlangen deutlich unterschiedliche Aufstellungen:

  • Arena – freigeschaltet in der frühen Bronzezeit, läuft als Auto-PvP. Ihr greift nicht selbst ein, deshalb zählen hier ausschließlich die Vorab-Entscheidungen: Klassenmischung, Farben und Skill-Level. Pro Sieg gibt es 3 Arena-Medaillen.
  • Elite Arena – ab der minoischen Ära. Ihr stellt drei Teams auf und kämpft über 3 Runden, bei einem Sieg gibt es 9 Medaillen. Hier braucht ihr zum ersten Mal Breite: Fünf gute Helden reichen nicht, wenn drei Aufstellungen gleichzeitig stehen müssen.
  • Battle for Atlantis – das Allianz-gegen-Allianz-Format. Vier Allianzen kämpfen um Nodes in Atlantis. Ihr meldet ein Roster von 25 Helden und schickt pro Kampf bis zu fünf davon los. Belohnt wird mit Tritons, die zu Orichalcum und weiter ins Pantheon fließen.

Was es in Heroes of History nicht gibt

Vier Punkte, nach denen Spieler regelmäßig suchen – meist, weil sie aus Forge of Empires kommen:

  • Keine rundenbasierten Hexfeld-Kämpfe. Kein Gelände, keine Deckung, keine Initiative, kein Zurückziehen und Heilen zwischen Runden.
  • Keine Moral. Ein versteckter Schadensbonus über Moral oder Kulturüberschuss existiert im Kampf nicht.
  • Kein Einheiten-Konter. Infanterie, Kavallerie und Belagerung kontern einander nicht – Konter laufen ausschließlich über die Crest-Farben.
  • Kein GvG, keine Gilden-Expedition, keine Provinzeroberung. Das Allianzformat heißt Battle for Atlantis, PvP läuft über Arena und Elite Arena. Forge Points, Große Bauwerke und Blaupausen gibt es ebenfalls nicht.

Fazit

Die stärkste Aufstellung in Heroes of History ist keine feste Liste aus fünf Namen, sondern eine Reihenfolge von Entscheidungen: erst Rollen, dann Schadensprofil, dann Farben. Wer diese drei Schritte vor jedem größeren Kampf durchgeht und parallel die Skill-Level weniger Helden statt vieler hochzieht, holt aus einem mittelgroßen Roster mehr heraus als jemand mit doppelt so vielen Helden auf Anfangsniveau.

Und wenn ein Guide euch Moral, Initiative oder einen Rückzug zwischen den Runden erklärt: Der Guide beschreibt ein anderes Spiel.

Häufige Fragen

Wie viele Helden kann ich in Heroes of History pro Kampf mitnehmen?

Pro Kampf zieht ihr mit bis zu fünf Helden los. In Battle for Atlantis meldet ihr zwar ein Roster von 25 Helden an, geschickt werden aber auch dort maximal fünf pro Gefecht. Die restliche Sammlung dient als Reserve für andere Farben und Rollen.

Ist der Kampf rundenbasiert?

Nein, Heroes of History kämpft in Echtzeit. Aktive Fähigkeiten laden über eine Ladeleiste auf und werden per Tap ausgelöst oder im Auto-Modus vom Spiel selbst; dazu kommen passive Fähigkeiten, die dauerhaft wirken. Eine Zugreihenfolge, Initiative oder einen Rückzug zwischen Runden gibt es nicht.

Wie funktioniert das Kontersystem?

Konter laufen über Farben, im Spiel Crests genannt. Blau schlägt Rot, Rot schlägt Grün und Grün schlägt Blau – jeweils mit 125 Prozent Schaden in die eine und 75 Prozent in die andere Richtung. Gelb und Lila kontern sich gegenseitig, Grau ist neutral.

Welche Heldenklassen gibt es?

Offiziell sind es sechs: Defender, Healer, Area Attacker, Supporter, Manipulator und Single Striker. Die Klasse beschreibt die Rolle im Team, steuert Beschränkungen in einzelnen Kampfmodi und entscheidet mit, welche 5-Sterne-Relikte ein Held tragen darf.

Was unterscheidet Arena und Elite Arena?

Die Arena schaltet in der frühen Bronzezeit frei, läuft als Auto-PvP und bringt drei Arena-Medaillen pro Sieg. Die Elite Arena folgt in der minoischen Ära: Dort stellt ihr drei Teams auf, kämpft über drei Runden und bekommt neun Medaillen. Die Elite Arena verlangt deshalb ein deutlich breiteres Roster.

Welche Helden gelten aktuell als stark?

Laut der Community-Seite AllClash stehen mit Stand 18. August 2026 (Season 25) Cleopatra als Manipulator auf S+ und Florence Nightingale als Healer auf S, gefolgt von Julius Caesar als Defender mit A+. Das sind Community-Daten, keine offizielle Einstufung, und sie verschieben sich mit jeder Saison. Wie ihr eure Skill-Level steigert, zählt in der Praxis oft mehr als das Tier.

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