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bunq Girokonto im Test 2026: Bis zu 25 Unterkonten mit eigener IBAN, deutsche IBAN wählbar & ZeroFX auf Reisen. Erfahrungen, Kosten & Vergleich.
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Das bunq Girokonto ist die beste Wahl für alle, die ihre Finanzen mit Unterkonten strukturieren wollen – mit bis zu 25 Unterkonten mit eigener IBAN, wählbarer deutscher IBAN und echtem Wechselkurs (ZeroFX) im Ausland. Ab 0 €/Monat mit bunq Free, der volle Funktionsumfang kostet 9,99 €/Monat. So testen wir.
Stand: Juli 2026 – Konditionen werden monatlich überprüft.
bunq Girokonto – Überblick
bunq ist eine niederländische Smartphone-Bank mit eigener EU-Banklizenz, die sich selbst als „Bank of The Free" bezeichnet. Anders als N26 oder Revolut setzt bunq konsequent auf ein Abo-Modell mit vier Stufen: Free (0 €), Core (3,99 €), Pro (9,99 €) und Elite (18,99 € pro Monat). Das Alleinstellungsmerkmal sind die Unterkonten: Je nach Abo verwaltet ihr 3 bis 25 Konten mit jeweils eigener IBAN – ideal für Budgetplanung nach dem Umschlag-Prinzip. Wer in Deutschland wohnt, kann eine deutsche IBAN wählen, was Probleme mit Lastschriften und Arbeitgebern vermeidet.
Kontoführung und Gebühren
Das bunq Free ist dauerhaft kostenlos und kommt ohne Mindestgeldeingang aus – enthält aber nur eine digitale Karte und 3 Unterkonten. Wer eine physische Karte möchte, braucht mindestens bunq Core für 3,99 €/Monat (5 Unterkonten). Das beliebteste Paket ist bunq Pro für 9,99 €/Monat: 25 Unterkonten, 3 physische plus 25 virtuelle Karten, unbegrenztes ZeroFX, Rechnungsscan und Budgetierungs-Tools. bunq Elite (18,99 €/Monat) ergänzt Reiseversicherung, eSIM-Datenpakete und bessere Konditionen beim Investieren. Alle bezahlten Abos lassen sich 30 Tage kostenlos testen und monatlich wechseln oder kündigen.
Bargeld abheben und einzahlen
Beim Bargeld zeigt sich das Abo-Modell deutlich: Im Free-Plan kostet jede Abhebung 2,99 €. Ab Core sind 6 Abhebungen pro Monat kostenlos, danach fallen 0,99 € (bis zu 5 weitere) bzw. 2,99 € an. Bargeldeinzahlungen funktionieren über Partner-Geschäfte – 100 € pro Monat sind ab Core kostenfrei (maximal 1.000 €). Für Vielabheber ist bunq damit nicht die erste Wahl – hier punkten DKB oder C24.
App, Unterkonten und Automatisierung
Die bunq-App gehört zu den funktionsreichsten Banking-Apps in Europa: Eingehende Zahlungen lassen sich automatisch auf Unterkonten verteilen, Ausgabenlimits pro Kategorie setzen, Zahlungen aufrunden und sparen. Apple Pay und Google Pay werden unterstützt, Echtzeit-Überweisungen sind bei allen Plänen kostenfrei. Über bunq Web greift ihr auch vom Desktop auf das Konto zu, und mit der offenen API sowie Zapier-Anbindung (ab Pro) automatisiert ihr Workflows – einzigartig unter den Neo-Banken.
Zinsen, Reisen und Zusatzleistungen
Auf dem bunq Sparkonto gibt es aktuell 2,01 % p.a. für Neukunden (EUR, bis 100.000 €) mit wöchentlicher Zinsauszahlung; Bestandskunden erhalten 1,51 %. Festgeld bringt bis zu 2,11 % p.a. bei 12 Monaten Laufzeit. Auf Reisen glänzt bunq mit ZeroFX – Kartenzahlungen zum echten Wechselkurs ohne Aufschlag (Core: 1.000 €/Jahr, ab Pro unbegrenzt) – sowie Fremdwährungskonten in 20 Währungen. Dazu kommen Gemeinschaftskonten, Kinderkonten, ein Konto-Wechselservice und optional Aktien- und Krypto-Handel.
Sicherheit und Einlagensicherung
bunq besitzt eine niederländische Vollbanklizenz und wird von der De Nederlandsche Bank (DNB) beaufsichtigt. Guthaben sind über die niederländische Einlagensicherung (DGS) bis 100.000 € pro Person geschützt – das entspricht dem EU-Standard, ist aber nicht die deutsche EdB. In der App sorgen Zwei-Faktor-Authentifizierung, wechselnde CVC-Codes und lokaler Kartenschutz für Sicherheit.
Vorteile und Nachteile
Vorteile: Bis zu 25 Unterkonten mit eigener IBAN, deutsche IBAN wählbar, kostenloser Free-Plan ohne Bedingungen, ZeroFX-Wechselkurse auf Reisen, 2,01 % Zinsen mit wöchentlicher Auszahlung, starke Automatisierung (API, Zapier), Kontoeröffnung in ca. 5 Minuten ohne PostIdent.
Nachteile: Beste Features nur im Pro-Abo für 9,99 €/Monat, Free-Plan ohne physische Karte, Bargeldabhebungen im Free-Plan teuer (2,99 €), niederländische statt deutsche Einlagensicherung, Support primär per Chat.
Für wen eignet sich das bunq Girokonto?
Das bunq Girokonto ist perfekt für Budget-Fans, die ihr Geld auf viele Töpfe mit eigener IBAN verteilen wollen, sowie für Vielreisende und Expats, die von ZeroFX und internationalen IBANs (NL, DE, FR, ES, IE, IT) profitieren. Auch als kostenloses Zweitkonto ohne Mindestgeldeingang macht bunq Free eine gute Figur. Wer dagegen häufig Bargeld nutzt oder keine monatliche Gebühr zahlen will, fährt mit DKB oder C24 besser.
Fazit
bunq ist die vielseitigste Smartphone-Bank auf dem deutschen Markt: Unterkonten, Automatisierung und Reise-Features sucht man in dieser Tiefe bei der Konkurrenz vergeblich. Das Abo-Modell muss man mögen – wer die Features nutzt, bekommt für 9,99 €/Monat ein außergewöhnlich flexibles Konto. Für den reinen Gratis-Nutzer ist bunq Free ein solides Zweitkonto, als Hauptkonto lohnt sich der Blick auf die kostenlosen Alternativen.
bunq im Detail: Abos im Vergleich | Unterkonten | Zinsen | Deutsche IBAN | Sicherheit | Geld abheben | Kreditkarte | Gemeinschaftskonto | Kinderkonto | Reiseversicherung | eSIM | Krypto | Zu bunq wechseln
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Weitere Testberichte: DKB, N26, Revolut, Comdirect, C24
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Häufige Fragen zu bunq
Ist das bunq Girokonto kostenlos?
Ja, bunq Free ist dauerhaft kostenlos und ohne Mindestgeldeingang – allerdings nur mit digitaler Karte und 3 Unterkonten. Eine physische Karte gibt es ab bunq Core (3,99 €/Monat), den vollen Funktionsumfang mit 25 Unterkonten ab bunq Pro (9,99 €/Monat).
Bekomme ich bei bunq eine deutsche IBAN?
Ja. Wer bei der Kontoeröffnung einen deutschen Wohnsitz angibt, kann eine DE-IBAN wählen. Insgesamt bietet bunq IBANs aus sechs Ländern (NL, DE, FR, ES, IE, IT) – praktisch für Expats und alle, die Probleme mit IBAN-Diskriminierung vermeiden wollen.
Wie sicher ist mein Geld bei bunq?
bunq hat eine niederländische Vollbanklizenz und wird von der niederländischen Zentralbank (DNB) beaufsichtigt. Einlagen sind über die niederländische Einlagensicherung (DGS) bis 100.000 € pro Person geschützt – das entspricht dem EU-Standard.
Was sind die Unterkonten bei bunq?
Unterkonten sind vollwertige Konten mit eigener IBAN, die ihr in Sekunden anlegt – etwa für Miete, Urlaub oder Rücklagen. bunq Free bietet 3, Core 5 und Pro/Elite jeweils 25 Unterkonten. Eingehende Zahlungen lassen sich automatisch auf die Unterkonten verteilen.
bunq oder N26 – was ist besser?
N26 ist die bessere Wahl für ein schlichtes, kostenloses Hauptkonto mit deutscher Einlagensicherung. bunq bietet dafür deutlich mehr Funktionen: 25 Unterkonten, ZeroFX auf Reisen, Multi-Währungs-Konten und Automatisierung – kostet dafür aber im Vollausbau 9,99 €/Monat.