bunq deutsche IBAN 2026: So bekommt ihr die DE-IBAN
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bunq mit deutscher IBAN: Lange war die niederländische NL-IBAN der größte Kritikpunkt an bunq – Stichwort IBAN-Diskriminierung bei Arbeitgebern und Lastschrift-Anbietern. Das Problem ist gelöst: Deutsche Neukunden erhalten automatisch eine DE-IBAN. Wir erklären, wie das funktioniert, was Bestandskunden tun können und welche internationalen IBANs bunq zusätzlich bietet.
Stand: Juli 2026 – Konditionen werden monatlich überprüft.
DE-IBAN für Neukunden: automatisch dabei
Wer bunq heute mit deutschem Wohnsitz eröffnet, bekommt automatisch eine deutsche IBAN (DE…) als Hauptkonto zugeteilt. Damit funktionieren Gehaltseingang, SEPA-Lastschriften von Strom- und Mobilfunkanbietern sowie Daueraufträge ohne die früher üblichen Rückfragen. Die Kontoeröffnung dauert rund 5 Minuten per App.
Bestandskunden: NL-IBAN gegen DE-IBAN tauschen
Wer noch eine ältere NL-IBAN hat, kann diese laut bunq gegen eine deutsche IBAN tauschen bzw. eine DE-IBAN als zusätzliches Konto anlegen und zum Hauptkonto machen. Wichtig dabei: Die alte IBAN ändert sich nicht automatisch – Lastschrift-Partner und Arbeitgeber müsst ihr selbst über die neue Kontonummer informieren. Am einfachsten geht das mit dem integrierten Konto-Wechselservice, der Zahlungen der alten IBAN weiterleitet.
Sechs Länder-IBANs: bunq als internationale Bank
bunq bietet als einzige Bank im deutschsprachigen Raum IBANs aus sechs Ländern an: Niederlande (NL), Deutschland (DE), Frankreich (FR), Spanien (ES), Irland (IE) und Italien (IT). Gerade für Expats, Grenzgänger und alle mit Immobilie oder Nebenjob im EU-Ausland ist das Gold wert: Der spanische Stromversorger bucht von der ES-IBAN ab, das deutsche Gehalt landet auf der DE-IBAN – alles in einer App. Die internationalen Zusatz-IBANs sind ein Feature der höheren Abos, prüft die Verfügbarkeit für euren Plan in der App.
Warum die IBAN überhaupt ein Problem war
Seit 2014 verbietet die SEPA-Verordnung sogenannte IBAN-Diskriminierung: Jedes Unternehmen in der EU muss jede SEPA-IBAN akzeptieren, egal aus welchem Land. Die Praxis sieht anders aus – Personalabteilungen, Versicherungen und Online-Formulare lehnen ausländische IBANs bis heute regelmäßig ab. Was ihr dagegen tun könnt, inklusive Beschwerdewegen, erklärt unser Ratgeber IBAN-Diskriminierung: Eure Rechte.
Fazit
Mit der automatischen DE-IBAN für Neukunden hat bunq seinen größten Deutschland-Nachteil abgestellt. Wer zusätzlich internationale IBANs braucht, findet am Markt aktuell kein vergleichbares Angebot. In Kombination mit 25 Unterkonten – jedes mit eigener IBAN – ist bunq die flexibelste Konto-Struktur, die ihr derzeit bekommen könnt.
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Häufige Fragen
Bekomme ich bei bunq automatisch eine deutsche IBAN?
Ja. Neukunden mit deutschem Wohnsitz erhalten seit der Einführung der lokalen IBANs automatisch eine DE-IBAN als Hauptkonto. Damit gibt es keine Probleme mehr mit Gehaltseingang oder Lastschriften.
Können Bestandskunden ihre NL-IBAN gegen eine DE-IBAN tauschen?
Ja, bunq ermöglicht Bestandskunden den Wechsel auf eine deutsche IBAN. Lastschrift-Partner und Arbeitgeber müsst ihr selbst informieren – der integrierte Konto-Wechselservice hilft dabei.
Welche Länder-IBANs bietet bunq an?
IBANs aus sechs Ländern: Niederlande, Deutschland, Frankreich, Spanien, Irland und Italien. Damit ist bunq besonders für Expats und Grenzgänger interessant, die Konten in mehreren Ländern brauchen.
Ist die Ablehnung einer ausländischen IBAN erlaubt?
Nein. IBAN-Diskriminierung verstößt seit 2014 gegen die SEPA-Verordnung – jede SEPA-IBAN muss akzeptiert werden. In der Praxis kommt es trotzdem vor; Betroffene können sich u. a. bei der BaFin beschweren.



