Contabo für WordPress 2026: Einrichtung, Kosten und Grenzen eines VPS

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Inhalt geprüft am 8. Oktober 2026 von der Benchmark-Buddy-Redaktion

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Contabo für WordPress 2026: Einrichtung, Kosten und Grenzen eines VPS

Ein WordPress-Image hat Contabo nicht, ein eigenes WordPress-Produkt haben wir nicht gefunden. Du kannst WordPress trotzdem auf einem Contabo-VPS betreiben: Im Konfigurator wählst du dafür die kostenlose App LAMP, die Kombination Webmin + LAMP, Plesk gegen 15,00 $ Aufpreis oder cPanel gegen 27,50 $ und installierst WordPress darauf selbst. Der Server kostet 6,60 $ im Monat bei monatlicher Laufzeit (Cloud VPS 4). Updates, Sicherheit und Backups bleiben deine Aufgabe – für zusätzliche Software liegen laut Contabo „Wartung, Aktualisierung und Fehlerbehebung … in der Verantwortung des Endnutzers“. Für eine einzelne Website ist Shared- oder Managed-Hosting meist der einfachere Weg.

Stand: 8. Oktober 2026 – Contabo-Preise in US-Dollar, wie auf der deutschen Contabo-Seite ausgewiesen, ohne Umrechnung. Euro-Preise anderer Anbieter laut deutscher Anbieterseite inkl. 19 % MwSt.

Vier Wege zu WordPress auf Contabo

Im Konfigurator gab es am 8. Oktober kein WordPress-Image, aber mehrere Grundlagen, auf denen du WordPress installieren kannst. Die Aufpreise gelten für Cloud VPS 4:

WegAufpreisWas du bekommstWas du selbst machst
App „LAMP“inklusiveLinux-Server mit Webserver, Datenbank und PHPWordPress installieren, Datenbank anlegen, SSL, alle Updates – per SSH
Webmin + LAMPinklusivederselbe Stack plus Weboberfläche Webminwie oben, Systemaufgaben teils per Oberfläche
Plesk + Linux (Web Admin)15,00 $ / MonatPanel mit WordPress Toolkit in eingeschränkter Version, 10 DomainsUpdates manuell; Staging und Klonen erst ab Web Pro
cPanel27,50 $ / MonatcPanel/WHM mit 5 Accounts, Imunify AVPflege von WordPress und Plugins

Plesk ist der bequemste Weg, hat in der günstigsten Edition aber Grenzen: Contabo schreibt bei Web Admin selbst „WordPress Toolkit (Eingeschränkte Version)“. Laut Plesk fehlen darin Klonen, Staging und automatische Updates. Den ersten Monat Plesk bewirbt Contabo derzeit als gratis. Editionen, Euro-/Dollar-Angaben und Alternativen stehen im Ratgeber Contabo mit Plesk.

Was WordPress braucht und welcher Tarif passt

WordPress stellt keine hohen Ansprüche an die Software: wordpress.org nennt als Voraussetzung eine aktuelle PHP-Version, MySQL oder MariaDB und HTTPS-Unterstützung und empfiehlt Apache oder Nginx als Webserver. Die genauen Mindestversionen stehen auf der Anforderungsseite von wordpress.org. Das alles kannst du auf jedem Contabo-Linux-Server einrichten.

Schon der kleinste Tarif Cloud VPS 4 hat 4 vCPU und 8 GB RAM. Gespeichert wird dort auf 100 GB SSD, nicht auf NVMe; NVMe gibt es erst ab Cloud VPS 6 als Option (100 GB NVMe statt 200 GB SSD, 9,00 $ im Monat). Der Netzwerkport von Cloud VPS 4 ist mit 200 Mbit/s angebunden, bei Cloud VPS 6 mit 300 Mbit/s. Der Traffic ist unbegrenzt, Contabo behält sich nach seiner Fair Use Policy aber vor, Server mit außergewöhnlich hoher Nutzung zu drosseln. Ladezeiten von WordPress auf Contabo haben wir nicht gemessen.

Zu den Kosten: Cloud VPS 4 kostet 6,60 $ im Monat, 5,61 $ bei 12 Monaten und 5,28 $ bei 24 Monaten – dann aber 126,72 $ im Voraus. Contabo weist auf der deutschen Seite US-Dollar aus. Eine Einrichtungsgebühr wies der Konfigurator am 8. Oktober nicht aus.

Was du bei WordPress auf einem VPS selbst übernimmst

  • Updates: WordPress, Themes, Plugins, PHP und das Betriebssystem aktualisierst du selbst. Contabos Support deckt laut Produktseite Netzwerk, Hardware und die Erstkonfiguration der 1-Klick-Add-ons ab, nicht die laufende Pflege.
  • SSL: Das HTTPS-Zertifikat richtest du selbst ein, zum Beispiel mit Let’s Encrypt.
  • Firewall und Schutz: Firewall-Regeln auf dem Server setzt du selbst; zusätzlich gibt es eine kostenlose Contabo-Firewall und einen kostenlosen DDoS-Schutz.
  • Backups: Nach § 2 (6) der AGB ist Contabo zur Datensicherung nur verpflichtet, wenn das „ausdrücklich in der Leistungsbeschreibung aufgeführt ist“. Nach § 3 (7) ist der Kunde „zur ordnungsgemäßen Datensicherung (regelmäßige Backups) verpflichtet“.

Backups bei Contabo

Contabo bietet ein kostenpflichtiges Add-on: Auto Backup kostet bei Cloud VPS 4 2,00 $ im Monat. Laut Konfigurator gibt es „tägliche automatische Backups“, aufbewahrt werden die letzten 10 Versionen. Die Contabo-Dokumentation ergänzt zwei Einschränkungen: Wiederhergestellt wird immer der ganze VPS, einzelne Dateien lassen sich nicht zurückholen. Und Contabo stellt zwar sicher, dass Backups laufen, garantiert aber nicht ihre Wiederherstellbarkeit. Dazu kommt bei Cloud VPS 4 ein Snapshot, den die Dokumentation 30 Tage aufbewahrt.

Für einzelne Dateien und die Datenbank brauchst du deshalb eine eigene Sicherung außerhalb des Servers. Ein mögliches Ziel ist Contabos S3-kompatibler Object Storage, der im VPS-Konfigurator für 2,99 $ je 250 GB im Monat als Add-on buchbar ist. Wie du dorthin sicherst und warum rclone sync dabei kein versioniertes Backup ist, steht unter Contabo Object Storage.

Datenschutz und Standort

Die Region wählst du bei der Bestellung; „Europäische Union“ kostet nichts extra, eine Stadt nennt Contabo dafür nicht. Einen Auftragsverarbeitungsvertrag schließt du über das Kundenportal ab. Wählst du eine Region außerhalb der EU, kannst du laut Contabo-AGB (Abschnitt zum Serverstandort) zusätzlich EU-Standardvertragsklauseln vereinbaren. Für die Verfügbarkeit sagt Contabo in den AGB (§ 11) 99,9 % im Jahresmittel für die physikalische Anbindung zu.

Wann Managed WordPress oder Shared Hosting besser passt

Wenn du dich nicht um Server, Updates und Backups kümmern willst, passt ein betreutes Angebot besser. Raidboxes ist auf Managed WordPress spezialisiert und kommt bei uns auf 6,8/10. Für eine einzelne Seite reicht oft klassisches Shared Hosting: ALL-INKL hat mit 8,6/10 unseren höchsten Webhosting-Score; der Tarif Privat kostet 4,95 € im Monat, ist jederzeit kündbar, und Let’s-Encrypt-SSL kostet dort 0,95 € im Monat extra. Ein eigenes WordPress-Produkt hat ALL-INKL nicht, WordPress läuft auf den normalen Webhosting-Tarifen.

Die Scores sind nur eingeschränkt vergleichbar: Contabo (7,1/10) haben wir als VPS-Anbieter bewertet, ALL-INKL und Raidboxes als Webhoster. Auch die Preise lassen sich nicht direkt gegenüberstellen, weil Contabo in US-Dollar und ALL-INKL in Euro auszeichnet.

Fazit: Wann sich Contabo für WordPress lohnt

Ein Contabo-VPS lohnt sich für WordPress, wenn du mehrere Seiten auf einem Server bündeln, neben WordPress eigene Dienste betreiben oder volle Root-Rechte haben willst – und die Administration selbst übernimmst. Plane dabei Backups von Anfang an ein: Auto Backup stellt nur den ganzen Server wieder her, keine einzelnen Dateien. Für eine einzelne Website ohne Admin-Erfahrung ist Shared Hosting oder Managed WordPress die entspanntere Wahl.

* Affiliate-Link: Wir erhalten eine Provision, wenn du darüber bestellst. Auf die Bewertung hat das keinen Einfluss.

Häufige Fragen

Gibt es bei Contabo ein WordPress-Image?

Nein. Im Konfigurator gab es am 8. Oktober 2026 kein WordPress-Image, und ein Managed-WordPress-Produkt haben wir bei Contabo nicht gefunden. Du wählst LAMP, Webmin + LAMP (beide ohne Aufpreis), Plesk oder cPanel und installierst WordPress selbst.

Was kostet WordPress auf einem Contabo-VPS?

Cloud VPS 4 kostet 6,60 $ im Monat, bei 24 Monaten 5,28 $ mit Vorauszahlung von 126,72 $. LAMP und Webmin sind inklusive, Plesk + Linux kostet 15,00 $ und cPanel 27,50 $ im Monat zusätzlich, Auto Backup 2,00 $. Contabo weist US-Dollar aus.

Kann ich WordPress bei Contabo mit Plesk verwalten?

Ja. Der Konfigurator-Aufpreis von 15,00 $ bei Cloud VPS 4 gilt laut Bundle-Text für Plesk Web Admin. Diese Edition hat nur ein eingeschränktes WordPress Toolkit ohne Klonen, Staging und automatische Updates; das volle Toolkit gibt es ab Web Pro.

Macht Contabo Backups meiner WordPress-Seite?

Nur mit dem kostenpflichtigen Auto Backup (2,00 $ im Monat bei Cloud VPS 4, täglich, letzte 10 Versionen). Laut Contabo-Dokumentation wird dabei immer der ganze VPS wiederhergestellt, einzelne Dateien nicht. Nach den AGB bist du selbst zur regelmäßigen Datensicherung verpflichtet.

Hat Contabo NVMe-Speicher für WordPress?

Nicht im Einstiegstarif. Cloud VPS 4 hat 100 GB SSD. NVMe gibt es ab Cloud VPS 6 als Option, dort 100 GB NVMe statt 200 GB SSD.

Wann ist Shared Hosting besser als ein Contabo-VPS?

Wenn du eine einzelne Website betreiben und dich nicht um Server-Updates, SSL und Backups kümmern willst. Ein Shared-Hoster wie ALL-INKL (Tarif Privat 4,95 € im Monat) pflegt den Server für dich. Wer auch WordPress nicht selbst betreuen will, schaut sich Managed-WordPress-Anbieter wie Raidboxes an.

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