All-Inkl kündigen 2026: Anleitung, Frist & beste Alternativen

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Inhalt geprüft am 31. Mai 2026 von der Benchmark-Buddy-Redaktion
All-Inkl kündigen 2026: Anleitung, Frist & beste Alternativen

Ihr möchtet euren All-Inkl-Hosting-Vertrag kündigen? Anders als beim Girokonto haben Hosting-Tarife eine Vertragslaufzeit – die Frist ist also entscheidend. Wir zeigen euch, wie ihr richtig kündigt, eure Daten und Domain rettet und welche Anbieter sich als Alternative lohnen.

All-Inkl kündigen – so geht es

Die Kündigung reicht ihr im Kundenkonto (Vertragsverwaltung) oder schriftlich per E-Mail bzw. Brief ein. Gebt Kundennummer und Vertrag eindeutig an und bittet um eine Kündigungsbestätigung. Wichtig: Eine Hosting-Kündigung beendet auch die mitgebuchten Domains – wollt ihr eine Domain behalten, müsst ihr sie vorher per Auth-Code umziehen (siehe unten).

Kündigungsfrist & Vertragslaufzeit

Hosting-Verträge laufen je nach Tarif meist über 1 bis 12 Monate mit einer Kündigungsfrist von in der Regel 30 Tagen zum Laufzeitende. Versäumt ihr die Frist, verlängert sich der Vertrag oft automatisch um die gleiche Periode. Prüft im Kundenkonto euer konkretes Vertragsende und kündigt rechtzeitig. Seit der Gesetzesänderung 2022 müssen sich online geschlossene Verträge nach der Erstlaufzeit zudem monatlich kündigen lassen – das erleichtert den Ausstieg.

Vor der Kündigung: Daten & Domain sichern

  1. Komplett-Backup ziehen: Website-Dateien (FTP), Datenbanken und alle E-Mail-Postfächer.
  2. Domain umziehen: Auth-Code anfordern und Domain zum neuen Anbieter transferieren – sonst ist sie nach der Kündigung weg.
  3. E-Mails migrieren: Postfächer zum neuen Hoster übertragen, damit keine Nachrichten verloren gehen.
  4. Neues Hosting aufsetzen und testen, bevor das alte abgeschaltet wird.
  5. Erst dann kündigen – wenn alles läuft.

Die besten Alternativen nach der Kündigung

Wenn ihr All-Inkl wegen Preis, Performance oder Support verlasst, sind webgo und IONOS die naheliegenden Alternativen – beide mit deutschen Rechenzentren und kostenlosem Umzugsservice. Den kompletten Überblick gibt unser Webhosting-Vergleich 2026.

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Häufige Gründe für einen Hosting-Wechsel

Die meisten kündigen aus einem von vier Gründen: steigende Preise nach der Aktionsphase, schwache Performance bei wachsenden Projekten (langsame Ladezeiten), unzureichender Support bei Problemen oder fehlende Funktionen wie mehr Speicher, zusätzliche Datenbanken oder Staging-Umgebungen. Bevor ihr kündigt, lohnt ein ehrlicher Abgleich: Liegt es am Tarif (dann reicht oft ein Upgrade) oder am Anbieter? Im zweiten Fall ist der Wechsel zu einem Hoster mit besserem Preis-Leistungs-Verhältnis die nachhaltigere Lösung.

Hosting kündigen oder einfach umziehen?

Wenn ihr ohnehin zu einem anderen Anbieter wollt, kündigt nicht zuerst – zieht erst um. Viele Hoster (etwa All-Inkl und webgo) bieten einen kostenlosen Umzugsservice, der eure WordPress-Seite samt Datenbank übernimmt. So bleibt die Website durchgehend online, und ihr kündigt das alte Hosting erst, wenn beim neuen alles läuft. Wie der Umzug konkret abläuft, zeigt unser Ratgeber Webhosting umziehen.

Anbieter ignoriert die Kündigung – was tun?

Reagiert der Hoster nicht oder bucht trotz Kündigung weiter ab, bleibt ruhig und geht strukturiert vor: Schickt die Kündigung erneut per E-Mail mit Lesebestätigung und setzt eine klare Frist. Bewahrt alle Nachweise (Kündigungstext, Datum, Bestätigungen) auf. Hilft das nicht, könnt ihr unberechtigten Lastschriften innerhalb von acht Wochen bei eurer Bank widersprechen. Im Zweifel unterstützt die Verbraucherzentrale mit Musterbriefen. In der Praxis genügt aber fast immer eine fristgerechte, schriftliche Kündigung mit Bestätigungs-Anforderung.

Fazit

Die All-Inkl-Kündigung selbst ist schnell erledigt – entscheidend sind Frist und Datensicherung. Zieht Domain, Website und E-Mails rechtzeitig um, und kündigt erst, wenn das neue Hosting läuft. Noch unsicher, wohin? Unsere All-Inkl-Alternativen im Vergleich helfen bei der Wahl.


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Häufige Fragen

Welche Kündigungsfrist hat All-Inkl?

Hosting-Tarife haben meist eine Laufzeit von 1 bis 12 Monaten mit 30 Tagen Kündigungsfrist zum Laufzeitende. Prüft euer konkretes Vertragsende im Kundenkonto und kündigt rechtzeitig, sonst verlängert sich der Vertrag automatisch.

Was passiert mit meiner Domain, wenn ich All-Inkl kündige?

Mit der Hosting-Kündigung verfällt auch die mitgebuchte Domain. Wollt ihr sie behalten, fordert vorher den Auth-Code an und zieht die Domain zu eurem neuen Anbieter um.

Wie kündige ich All-Inkl am besten?

Am sichersten schriftlich über das Kundenkonto oder per E-Mail mit Kundennummer und Vertragsangabe – und mit Bitte um Kündigungsbestätigung. Sichert vorher unbedingt Daten, Domain und E-Mails.

Kann ich mein Hosting fristlos kündigen?

Nur in Ausnahmefällen (z. B. erhebliche Vertragsverletzung des Anbieters). Im Normalfall gilt die reguläre Frist. Seit 2022 lassen sich online geschlossene Verträge nach der Erstlaufzeit aber monatlich kündigen.

Bekomme ich Geld zurück, wenn ich vorzeitig kündige?

In der Regel nicht – im Voraus bezahlte Laufzeiten werden meist nicht anteilig erstattet. Kündigt daher zum Laufzeitende, um nichts zu verschenken.

Was ist die beste Alternative nach der Kündigung?

webgo und IONOS sind starke, DSGVO-konforme Alternativen mit deutschem Rechenzentrum und kostenlosem Umzugsservice. Den vollen Vergleich findet ihr in unserem Webhosting-Vergleich.

Was kann ich tun, wenn der Hoster meine Kündigung nicht bestätigt?

Sendet die Kündigung erneut schriftlich mit Fristsetzung und bewahrt alle Nachweise auf. Unberechtigten Abbuchungen könnt ihr innerhalb von acht Wochen bei eurer Bank widersprechen; im Zweifel hilft die Verbraucherzentrale mit Musterbriefen.

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