Contabo Object Storage 2026: S3-Speicher, Backups & Preise

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Inhalt geprüft am 18. Juni 2026 von der Benchmark-Buddy-Redaktion
Contabo Object Storage 2026: S3-Speicher, Backups & Preise

Contabo Object Storage ist S3-kompatibler Cloud-Speicher mit kostenlosem Egress (Datenabruf) und monatlicher Abrechnung. Das macht ihn besonders attraktiv für Backups, Datenarchive und Medien – gerade im Vergleich zu Amazon S3, wo der Daten-Download oft teuer wird. Wer Speicher zum Sichern oder Ausliefern braucht, bekommt hier viel Volumen fürs Geld.

Stand: Juni 2026 – Preise und Konditionen sind Richtwerte und können variieren; prüft die aktuellen Angaben bei Contabo.

Was ist Object Storage – und wozu?

Object Storage speichert Dateien als „Objekte" in Buckets statt in einem klassischen Dateisystem. Der Zugriff läuft über die S3-API – denselben Standard wie Amazon S3. Dadurch funktionieren unzählige Tools (rclone, AWS CLI, Backup-Programme, CMS-Plugins) sofort. Typische Einsätze: Server-Backups, Datei-Archive, Auslieferung von Medien/Downloads, Speicher für KI-/Datenpipelines.

Der entscheidende Vorteil: kostenloser Egress

Bei vielen großen Cloud-Anbietern kostet nicht nur die Speicherung, sondern vor allem der Datenabruf (Egress) – das kann Backups-Restores oder Medien-Auslieferung teuer machen. Contabo wirbt mit kostenlosem Egress und monatlicher, planbarer Abrechnung ohne Vendor-Lock-in. Für Backup-Szenarien, bei denen ihr im Ernstfall große Datenmengen zurückholt, ist das ein echter Kostenvorteil.

Typische Use-Cases im Überblick

Use-CaseWieTool
Server-Backup (Linux)manuell oder per Cronjob sichernrclone
MySQL-Datenbank-BackupDump direkt in den Bucket schiebenAWS CLI
Von Amazon S3 migrierenBuckets 1:1 übertragenrclone / aws s3 sync
Als Laufwerk nutzenBucket auf VPS/PC einbindenrclone mount / s3fs
Plesk-BackupsBackup-Ziel im Plesk-ManagerPlesk Backup Manager

Backups mit rclone – das Prinzip

Der Klassiker: Ihr installiert rclone auf eurem Server, hinterlegt die S3-Zugangsdaten (Endpoint, Access Key, Secret) und legt einen Cronjob an, der eure Verzeichnisse regelmäßig in den Bucket synchronisiert. So sichert ihr jeden Linux-Server – egal ob Shared, VPS oder Dedicated – automatisiert und verschlüsselt. Für Datenbanken pusht ihr den Dump per AWS CLI direkt in den Bucket. Die Einrichtung des Servers selbst zeigen wir in Contabo VPS einrichten.

Beispiel: Backup mit rclone in wenigen Minuten

So sieht der typische Ablauf auf einem Linux-Server aus: Zuerst rclone installieren (curl https://rclone.org/install.sh | sudo bash), dann mit rclone config einen neuen Remote vom Typ S3 (Other) anlegen und dort Contabo-Endpoint, Access Key und Secret Key eintragen. Ein Test mit rclone lsd contabo: zeigt eure Buckets. Das eigentliche Backup ist ein einziger Befehl:

rclone sync /var/www contabo:mein-backup/www --progress

Diesen Befehl packt ihr in ein kleines Shell-Skript und legt einen Cronjob an (z. B. täglich um 3 Uhr: 0 3 * * * /usr/bin/rclone sync ...). Wer es verschlüsselt möchte, nutzt zusätzlich den crypt-Remote von rclone. Damit habt ihr ein automatisiertes, versioniertes Offsite-Backup – getrennt vom Webserver, was im Hack- oder Defekt-Fall Gold wert ist. Genau dieses Muster funktioniert auch für Datenbank-Dumps und ganze VPS-Backups.

Von Amazon S3 zu Contabo migrieren

Weil Contabo S3-kompatibel ist, lässt sich ein Wechsel von Amazon S3 meist mit einem einzigen rclone sync- oder aws s3 sync-Befehl erledigen: Quelle = AWS-Bucket, Ziel = Contabo-Bucket. Anschließend stellt ihr in euren Anwendungen nur den Endpoint und die Zugangsdaten um. Gerade bei egress-lastigen Workloads spart das auf Dauer spürbar Kosten.

Object Storage als Laufwerk einbinden

Mit rclone mount oder s3fs bindet ihr einen Bucket wie ein lokales Laufwerk in euren VPS oder PC ein. Praktisch, um Dateien bequem zu verwalten oder Anwendungen anzubinden, die kein natives S3 sprechen. Für performance-kritische Datenbanken ist ein gemountetes Object Storage allerdings nicht gedacht – dafür nehmt ihr den lokalen NVMe-Speicher des VPS.

Fazit: Contabo Object Storage

Contabo Object Storage ist eine günstige, S3-kompatible Lösung mit kostenlosem Egress – ideal als Backup-Ziel und Medien-/Archiv-Speicher, besonders als Amazon-S3-Alternative. Dank Standard-S3-API arbeitet es mit rclone, AWS CLI, Plesk und Co. sofort zusammen. Für Backups eures Contabo-VPS ist es die naheliegende, kostengünstige Ergänzung.


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Häufige Fragen

Was ist Contabo Object Storage?

Ein S3-kompatibler Cloud-Speicher, der Dateien als Objekte in Buckets ablegt. Über die Standard-S3-API arbeiten Tools wie rclone, AWS CLI und viele Backup-Programme sofort damit. Typisch für Backups, Archive und Medien-Auslieferung.

Was kostet Contabo Object Storage?

Die Abrechnung erfolgt monatlich nach Speichervolumen, und der Egress (Datenabruf) ist kostenlos. Das macht es besonders günstig für Backup-Restores. Die genauen Preise pro Region findet ihr auf der Contabo-Preisseite.

Ist Contabo Object Storage mit Amazon S3 kompatibel?

Ja. Es nutzt die S3-API, daher funktionieren S3-Tools direkt. Eine Migration von Amazon S3 gelingt meist mit einem rclone- oder aws-s3-sync-Befehl, danach stellt ihr nur Endpoint und Zugangsdaten um.

Wie mache ich Backups in Contabo Object Storage?

Am einfachsten mit rclone: Zugangsdaten hinterlegen und per Cronjob eure Verzeichnisse in den Bucket synchronisieren. Datenbank-Dumps lassen sich per AWS CLI direkt hochladen. So sichert ihr jeden Linux-Server automatisiert.

Kann ich Object Storage als Laufwerk einbinden?

Ja, mit rclone mount oder s3fs bindet ihr einen Bucket wie ein lokales Laufwerk ein. Für performance-kritische Datenbanken ist das aber nicht geeignet – dafür nehmt ihr den lokalen NVMe-Speicher.

Warum ist kostenloser Egress wichtig?

Bei vielen Anbietern kostet der Datenabruf extra, was Backup-Restores oder Medien-Auslieferung teuer macht. Contabos kostenloser Egress sorgt für planbare Kosten – ein klarer Vorteil gegenüber Amazon S3.

Eignet sich Object Storage für WordPress-Backups?

Ja. Viele Backup-Plugins unterstützen S3-kompatible Ziele. Ihr hinterlegt Endpoint und Schlüssel und lagert eure WordPress-Backups so kostengünstig aus – getrennt vom Webserver, was die Sicherheit erhöht.

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