Forge of Empires vs Rise of Cultures 2026: Welches Strategiespiel ist besser?

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Inhalt geprüft am 23. August 2026 von der Benchmark-Buddy-Redaktion

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Forge of Empires vs Rise of Cultures 2026: Welches Strategiespiel ist besser?

Kurz-Antwort: Forge of Empires ist der tiefere Titel mit 24 Zeitaltern, rundenbasierten Hexfeld-Kämpfen und einem sehr aktiven Gildenspiel. Rise of Cultures ist die schlankere Alternative: schnellerer Einstieg, Aufstellungs-Kämpfe statt Rundentaktik, kein Straßensystem. Beide sind kostenlos und stammen von InnoGames. Weiter unten ordnen wir zusätzlich Heroes of History ein – den dritten InnoGames-Aufbautitel, der bei dieser Entscheidung oft mitgedacht wird. Geprüft am 23. August 2026.

Marktdaten: Für Forge of Empires nennt InnoGames über 130 Millionen registrierte Spieler (Stand 2023) und mehr als eine Milliarde US-Dollar Lifetime-Umsatz; das Spiel läuft seit der Open Beta im April 2012. Rise of Cultures erschien 2022 weltweit. Vergleichbare Nutzerzahlen veröffentlicht InnoGames für Rise of Cultures nicht – kursierende Downloadzahlen lassen sich nicht belegen, deshalb steht hier keine.

Forge of Empires vs Rise of Cultures: Der Vergleich

KriteriumForge of EmpiresRise of Cultures
GenreStrategie / StädtebauStrategie / Zivilisation
Online seit20122022
SpieltiefeSehr hoch (24 Zeitalter bis „Raumfahrt: Das Unbekannte“)Hoch (14 Heimatkulturen bis zur Spätgotik, Community-Daten)
GrafikKlassisch, detailreichModern, farbenfroh
KampfsystemRundenbasiert auf Hexfeldern, bis zu 8 EinheitenAufstellung vor dem Kampf, danach automatischer Ablauf
StadtplanungStraßennetz nötig, Zufriedenheit wirkt stadtweitKein Straßensystem, Kulturstätten wirken im Radius (1–3 Felder)
Premium-WährungDiamantenEdelsteine (Gems)
EinstiegKomplex, steile LernkurveEinfacher, geführtes Tutorial
CommunityRiesig, sehr aktive GildenKleiner, keine offiziellen Zahlen
F2P-FairnessGut, aber Pay-to-Progress spürbarFair, weniger Pay-Druck
PlattformenBrowser (PC/Mac), iOS, AndroidBrowser (eu-play.riseofcultures.com), iOS, Android
Unsere Wertung⭐ 9,2 / 10⭐ 8,8 / 10

Forge of Empires: Der Strategie-Klassiker

Forge of Empires (FoE) ist das Flaggschiff von InnoGames. Ihr startet in der Steinzeit und baut eine einzige Stadt durch 24 Zeitalter bis „Raumfahrt: Das Unbekannte“ aus – seit dem 10. August 2026 läuft auf dem Beta-Server zusätzlich das „Stellare Zeitalter: Entdeckung“. Die Fortschrittswährung sind die Forge-Punkte (FP), die stündlich nachwachsen, bis die Anzeige den Wert 10 erreicht hat.

Gekämpft wird rundenbasiert auf Hexfeldern mit bis zu acht Einheiten pro Armee, mit fünf Einheitenklassen und klassenabhängigen Geländeboni. Die langfristigen Investitionen heißen im deutschen Client Legendäre Bauwerke (LB) – nicht „Große Bauwerke“. Sie stehen in der eigenen Stadt, brauchen neun Blaupausen und werden mit Forge-Punkten ausgebaut.

Stärken: Vierzehn Jahre Weiterentwicklung machen FoE zum inhaltsreichsten Titel des Vergleichs. Das Gildenspiel trägt drei eigenständige Modi: die Gilden-Gefechte (GG/GbG) mit elf Kampftagen plus drei Tagen Pause, die Gilden-Expedition ab jedem Dienstag und die Quanten-Invasionen seit Januar 2024. Schwächen: Die Lernkurve ist steil, das Spiel verlangt tägliche Einlogg-Routinen, und in hohen Zeitaltern wird der Fortschritt ohne Käufe merklich zäh. Das Abo Forge Plus kostet 29,99 Euro pro 28 Tage.

Rise of Cultures: Der moderne Herausforderer

Rise of Cultures (RoC) ist InnoGames‘ Antwort auf die Frage, wie Forge of Empires aussehen würde, wenn man es heute neu bauen würde. Ihr führt eine Hauptstadt durch aufeinander aufbauende Heimatkulturen – laut Community-Wiki von der Steinzeit bis zur Spätgotik, die Anfang 2026 erschien – und schaltet dazu verbündete Kulturen frei: Ägypten, China, das Maya-Reich, das Wikinger-Königreich und Arabien.

Mechanisch unterscheidet sich RoC deutlicher von FoE, als die ähnliche Optik vermuten lässt. Es gibt kein Straßensystem: Kulturstätten verbessern die Gebäude in ihrem Umkreis von einem bis drei Feldern, was Stadtplanung zu einem Puzzle mit Radien statt mit Wegen macht. Gekämpft wird nicht rundenbasiert: Ihr stellt eure Bataillone vor dem Gefecht auf ein Raster, danach läuft der Kampf automatisch ab, gesteuert nur noch über Kommandanten-Fähigkeiten. Stadterweiterungen gibt es ausschließlich über die Kampagnenkarte – Kämpfen ist in RoC also nicht optional.

Stärken: modernere Oberfläche, schnellerer Einstieg, Allianzen mit gemeinsamer Allianzstadt und bis zu 30 Mitgliedern. Schwächen: weniger Inhalt als FoE, kleinere Community und weniger externe Guides. Wichtig für Umsteiger: Die Premium-Währung heißt in RoC Edelsteine, nicht Diamanten – welche kostenlosen Quellen dort belegt sind, steht in unserem Guide zu Rise of Cultures Edelsteinen. Auch die Fortschrittswährung trägt einen anderen Namen: In RoC heißt sie tatsächlich Forschungspunkte, in FoE Forge-Punkte. Mehr dazu im Rise-of-Cultures-Test.

Forge of Empires vs Heroes of History: der dritte InnoGames-Aufbautitel

Neben Rise of Cultures taucht bei dieser Entscheidung oft ein dritter Titel auf: Heroes of History, weltweit erschienen am 26. September 2024 für iOS und Android, seit November 2024 auch im Browser. Auch hier baut ihr eine Stadt durch die Zeitalter, allerdings mit einer zusätzlichen Schicht: über 70 historische und mythologische Helden, die ihr sammelt und in Kämpfen einsetzt.

Forge of EmpiresHeroes of History
Release201226.09.2024 (Browser seit 11/2024)
GenreCity-Builder, StrategieCity-Builder + Helden-Sammler
SettingSteinzeit bis Raumfahrtab Steinzeit
Helden-SystemNeinÜber 70 historische Helden
PacingMarathon (Monate bis Jahre)Mittel
KomplexitätHochMittel bis hoch

Dafür steht Forge of Empires: die anspruchsvollere Stadtplanung mit Straßenführung und Produktionsplatzierung, die Legendären Bauwerke als permanente Großbauten und das Forge-Punkte-System samt Beitragsplätzen, an denen sich eine ganze soziale Mechanik aufgehängt hat. Dafür steht Heroes of History: die Helden-Sammelmechanik samt Erweckungssystem, taktischere Kämpfe und ein modernerer, mobilfreundlicher Einstieg mit flacherer Lernkurve – nachzulesen im Heroes-of-History-Anfänger-Guide.

Heroes of History vs Rise of Cultures: der Quervergleich

Bleibt die Frage, wie sich die beiden jüngeren Titel untereinander schlagen. Der Unterschied liegt vor allem in der Zahl der Mechanik-Schichten: Rise of Cultures ist ein City-Builder mit Kampagnenkarte und verbündeten Kulturen, Heroes of History legt die Helden-Ebene obendrauf.

Heroes of HistoryRise of Cultures
Settingab SteinzeitSteinzeit bis Spätgotik
KämpfeMit HeldenAufstellung vorab, danach automatisch
SpielfokusSammeln + StrategieStadt + verbündete Kulturen
PlattformenBrowser, iOS, AndroidBrowser, iOS, Android

Für Heroes of History sprechen die Helden-Synergien und das Erweckungssystem als Langzeit-Progression. Für Rise of Cultures sprechen der klare Fokus ohne Heldenverwaltung, die verbündeten Kulturen mit eigenem Stadt-Look und der geringere tägliche Zeitaufwand. Beide laufen im Browser und auf iOS und Android – die Einordnung „Rise of Cultures ist Mobile-First“, die in älteren Vergleichen steht, trifft nicht zu.

Was es in Forge of Empires nicht gibt

Wer den Vergleich anhand älterer Artikel anstellt, arbeitet mit vier Punkten, die 2026 nicht mehr stimmen:

  • Kein GvG mehr. Der Modus „Gilde gegen Gilde“ wurde am 18. März 2024 abgeschaltet. Das laufende Gilden-PvP heißt Gilden-Gefechte (GG/GbG); als Nachfolger von GvG kamen im Januar 2024 die Quanten-Invasionen dazu.
  • Keine „Großen Bauwerke (GG)“. Im deutschen Client heißen sie Legendäre Bauwerke (LB). Das Kürzel GG steht heute für die Gilden-Gefechte.
  • Keine 400 Millionen Spieler. Diese Zahl kursiert in vielen Vergleichen mit InnoGames-Quellenangabe, lässt sich aber nirgends belegen. Belegt sind über 130 Millionen registrierte Spieler, Stand 2023.
  • Kein Kulturgebäude-Radius. Anders als in Rise of Cultures wirkt Zufriedenheit in FoE stadtweit. Es ist ein einziger Wert gegen Bevölkerung mal 1,4 – wo ein Kulturgebäude steht, ist für den Effekt egal.

Fazit: Welches Spiel passt zu dir?

Wählt Forge of Empires, wenn ihr maximale Spieltiefe sucht, gerne langfristig plant und eine aktive Gilde wollt. Rundentaktik auf Hexfeldern, 24 Zeitalter und drei Gildenmodi belohnen Geduld – verlangen aber auch tägliche Präsenz.

Wählt Rise of Cultures, wenn ihr einen schnelleren Einstieg wollt, moderne Grafik bevorzugt und mit automatisch ablaufenden Kämpfen leben könnt. RoC ist die bessere Wahl für Einsteiger und für alle, die FoE kennen und etwas Schlankeres suchen.

Methodik: Unsere Testmethodik | Alle Browsergames im Vergleich | Forge of Empires Test | Rise of Cultures Test | Über Benchmarkbuddy


Häufige Fragen

Wie viele registrierte Spieler hat Forge of Empires?

InnoGames nennt über 130 Millionen registrierte Spieler, Stand 2023, dazu mehr als eine Milliarde US-Dollar Lifetime-Umsatz. Die in vielen Vergleichen kursierende Zahl von 400 Millionen ist nirgends belegt.

Heißt die Premium-Währung in Rise of Cultures auch Diamanten?

Nein. In Rise of Cultures heißt sie Edelsteine, im englischen Client Gems; darauf verweist auch der offizielle Edelsteintresor. Diamanten sind die Premium-Währung von Forge of Empires. Die beiden Währungen sind nicht übertragbar.

Läuft Rise of Cultures nur auf dem Smartphone?

Nein. Rise of Cultures läuft offiziell im Browser auf PC und Mac über eu-play.riseofcultures.com sowie auf Android ab Version 7.1.1 und iOS ab Version 13. Die Einordnung als Mobile-First-Titel stimmt nicht.

Wie unterscheiden sich die Kampfsysteme?

Forge of Empires kämpft rundenbasiert auf Hexfeldern mit bis zu acht Einheiten, fünf Klassen und klassenabhängigen Geländeboni. In Rise of Cultures stellt ihr eure Bataillone vor dem Gefecht auf ein Raster, danach läuft der Kampf automatisch ab und ihr steuert nur noch Kommandanten-Fähigkeiten.

Gibt es in Forge of Empires noch Gildenkriege (GvG)?

Nein. GvG wurde am 18. März 2024 abgeschaltet. Das laufende Gilden-PvP sind die Gilden-Gefechte (GG/GbG) mit elf Kampftagen und drei Tagen Pause; als Nachfolger von GvG kamen im Januar 2024 die Quanten-Invasionen hinzu.

Welches Spiel verlangt mehr Stadtplanung?

Forge of Empires. Dort braucht jedes Gebäude Straßenanschluss, und die Zufriedenheit wirkt stadtweit statt über einen Radius. Rise of Cultures hat kein Straßensystem, dafür wirken Kulturstätten nur im Umkreis von ein bis drei Feldern.

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