VPN einrichten 2026: Schritt-für-Schritt Anleitung für alle Geräte
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Ein VPN einzurichten besteht bei allen großen Anbietern aus denselben vier Schritten: Anbieter und Laufzeit wählen, Konto anlegen, App installieren, verbinden. Der Preis dafür liegt bei unseren fünf Partnern zwischen 2,19 € und 3,49 € im Monat für die erste Laufzeit – und zwischen 4,75 € und 11,59 € danach. Diese Anleitung zeigt den Ablauf für Windows, macOS, iPhone und Android und verlinkt die Detailanleitungen zu NordVPN, ExpressVPN und CyberGhost.
Stand: 4. September 2026 – Preise laut deutschen Anbieterseiten in Euro; die Anbieter weisen darauf hin, dass je nach Land Mehrwertsteuer anfallen kann.
Wenn du die Technik dahinter verstehen willst, bevor du klickst: Was ist ein VPN? ist der passende Einstieg.
Schritt 1: Anbieter und Laufzeit wählen – mit Blick auf den zweiten Preis
Der beworbene Monatspreis gilt nur für die erste Laufzeit, danach greift ein Verlängerungspreis, der bei vier von fünf Anbietern auf der Preisseite steht – bei Surfshark nicht:
| Anbieter (Einstiegstarif) | Einstieg €/Mon. | Laufzeit | Gesamt | Verlängerung €/Mon. | Geräte | Geld-zurück |
|---|---|---|---|---|---|---|
| CyberGhost | 2,19 € | 26 Mon. | 56,94 € | 4,75 € | 7 | 45 Tage (Monatsabo 14) |
| Surfshark Starter | 2,49 € | 27 Mon. | 67,23 € | nicht ausgewiesen | unbegrenzt | 30 Tage |
| ExpressVPN Basic | 2,49 € | 28 Mon. | 69,72 € | 6,66 € | 10 | 30 Tage |
| NordVPN Basis | 3,49 € | 27 Mon. | 94,23 € | 11,59 € | 10 | 30 Tage |
| Proton VPN Plus | 3,49 € | 24 Mon. | 83,76 € | 6,99 € | 10 | 30 Tage |
Zwei Dinge, die in Vergleichstabellen selten stehen: NordVPN und Surfshark laufen seit 2022 unter einer gemeinsamen Holding, ExpressVPN und CyberGhost gehören beide zu Kape Technologies; nur Proton VPN (Proton AG, Schweiz) steht allein. Und Proton VPN hat als einziger der fünf eine kostenlose Stufe – 1 Gerät, Server in 10 zufällig zugewiesenen Ländern, ohne Kreditkarte –, mit der du die Einrichtung ohne Abo durchspielen kannst. Die Bezahlmethode ändert an der Anonymität wenig: Der Anbieter kennt in jedem Fall E-Mail- und IP-Adresse. Die vollständige Preisrechnung inklusive Jahr 3 findest du unter VPN günstig.
Schritt 2: Konto anlegen und Verlängerung im Kalender notieren
Nach dem Kauf legst du ein Konto mit E-Mail-Adresse und Passwort an; manche Anbieter schicken zusätzlich einen Aktivierungscode für Geräte ohne Tastatur. Der Gesamtbetrag der Laufzeit wird sofort abgebucht – 56,94 € bei CyberGhost, 94,23 € bei NordVPN Basis. Direkt nach der Bestellung solltest du zwei Dinge tun: das Ende der Erstlaufzeit in den Kalender eintragen und im Kundenkonto nachsehen, wo die automatische Verlängerung abgeschaltet wird. Bei NordVPN, ExpressVPN und Surfshark sind in den USA Sammelklagen zur Verlängerungspraxis anhängig (eingereicht im April 2026, Juni 2025 und Juli 2025); die Anbieter weisen die Vorwürfe zurück.
Schritt 3: App installieren – so läuft es auf jeder Plattform
- Windows: Installationsdatei von der Anbieter-Website oder aus dem Microsoft Store, Administratorabfrage bestätigen. Die App legt einen virtuellen Netzwerkadapter an.
- macOS: Download von der Website oder aus dem Mac App Store. Beim ersten Verbinden musst du das Hinzufügen einer VPN-Konfiguration erlauben – ohne diese Freigabe gibt es keinen Tunnel.
- iPhone und iPad: App aus dem App Store; iOS fragt einmalig nach der Erlaubnis für ein VPN-Profil. Später findest du das Profil unter Einstellungen → VPN und kannst es dort auch ohne die App ein- und ausschalten.
- Android: App aus dem Google Play Store, Systemabfrage für die VPN-Berechtigung bestätigen. In den Android-Einstellungen lässt sich zusätzlich „Durchgehend aktives VPN“ setzen – ein systemweiter Kill-Switch, der unabhängig vom Anbieter funktioniert.
- Linux: Alle fünf Anbieter stellen Pakete oder Kommandozeilen-Clients bereit; alternativ läuft jedes VPN über den Netzwerkmanager mit OpenVPN- oder WireGuard-Konfigurationsdateien.
- Fire TV, Android TV, Apple TV: Apps über den jeweiligen Store; die Anmeldung läuft meist per Code, den du am Handy bestätigst.
Schritt 4: Verbinden und prüfen
Alle Apps haben einen zentralen Verbinden-Button, der den vom Anbieter vorgeschlagenen Server nutzt – meist den nächstgelegenen mit freier Kapazität. Ein bestimmtes Land wählst du über die Serverliste; Spezialserver (Double VPN, P2P, Streaming-Kategorien) brauchst du nur für den jeweiligen Zweck. Ob der Tunnel steht, prüfst du in 30 Sekunden: eine „Wie ist meine IP“-Seite aufrufen – die angezeigte Adresse und das Land müssen zum gewählten Server passen, nicht zu deinem Anschluss. Ausführlicher, inklusive DNS-Leak-Test, steht das in unserer großen Anleitung VPN einrichten.
Die drei Einstellungen, die nach der Installation zählen
- Kill-Switch: unterbricht das Internet, wenn der Tunnel abreißt. Bei einigen Anbietern ab Werk aktiv, bei anderen nicht – einmal nachsehen. Namen unterscheiden sich: NordVPN nennt ihn Kill Switch, ExpressVPN Network Lock.
- Protokoll: Die Automatik wählt fast immer WireGuard oder eine Anbietervariante davon (NordLynx bei NordVPN, Lightway bei ExpressVPN). OpenVPN TCP ist die Ausweichoption in Netzwerken, die VPN-Verkehr blockieren. Hintergrund: WireGuard vs. OpenVPN.
- Auto-Connect: verbindet beim Systemstart oder in fremden WLANs automatisch. Wer das VPN vor allem unterwegs braucht, stellt „nur in unbekannten Netzen“ ein.
Router statt App: wann sich das lohnt
Ein VPN auf dem Router schützt alle Geräte im Heimnetz – auch Smart-TV, Konsole und Geräte ohne App – und belegt nur einen Geräte-Slot. Dafür entfällt die Server-Auswahl per Klick. Für welche Router das geht und was du bei FRITZ!Box und Co. beachten musst, steht unter VPN für Router.
Fazit
Die Einrichtung ist bei keinem der fünf Anbieter der schwierige Teil – Konto, App, Verbinden-Button, Kill-Switch prüfen, fertig. Schwieriger ist die Entscheidung davor: 2,19 € bis 3,49 € im Monat klingen ähnlich, 4,75 € bis 11,59 € nach der Verlängerung nicht mehr. Die anbieterspezifischen Schritte mit den echten Funktionsnamen stehen in NordVPN einrichten, ExpressVPN einrichten und CyberGhost einrichten; den Gesamtüberblick liefert Alle VPN-Anbieter im Vergleich.
Weiterlesen bei Benchmark Buddy: VPN einrichten (große Anleitung) | VPN Vergleich 2026 | VPN günstig | So testen wir
Häufige Fragen
Welchen VPN-Anbieter soll ich für die erste Einrichtung nehmen?
Wer nichts ausgeben will, spielt die Einrichtung mit dem kostenlosen Tarif von Proton VPN durch: 1 Gerät, Server in 10 zufälligen Ländern, keine Kreditkarte. Wer kauft, achtet auf beide Preise – CyberGhost ist mit 2,19 € im Einstieg und 4,75 € in der Verlängerung bei beiden Werten am günstigsten, schützt aber nur 7 Geräte (Stand 4. September 2026).
Muss ich für ein VPN etwas an meinem Router ändern?
Nein. Die Apps für Windows, macOS, iOS und Android arbeiten unabhängig vom Router. Ein Router-Setup ist nur nötig, wenn du Geräte ohne eigene App schützen oder mehr Geräte als die Slots deines Abos (7 bei CyberGhost, 10 bei NordVPN und Proton VPN) einbinden willst.
Woran erkenne ich, dass das VPN nach der Einrichtung wirklich funktioniert?
Rufe mit aktivem VPN eine Seite auf, die deine öffentliche IP-Adresse anzeigt. Steht dort der Standort des gewählten Servers statt deines Wohnorts, steht der Tunnel. Für einen gründlicheren Test prüfst du zusätzlich, ob DNS-Anfragen über den VPN-Server laufen.
Was bedeutet die Systemabfrage „VPN-Konfiguration hinzufügen“?
macOS, iOS und Android verlangen deine Zustimmung, bevor eine App den Netzwerkverkehr umleiten darf. Die Abfrage erscheint einmalig beim ersten Verbinden und ist bei jeder VPN-App gleich. Lehnst du sie ab, bleibt die App installiert, kann aber keinen Tunnel aufbauen.
Wann muss ich mich um die Verlängerung kümmern?
Vor dem Ende der Erstlaufzeit – bei CyberGhost nach 26, bei NordVPN und Surfshark nach 27, bei ExpressVPN nach 28 und bei Proton VPN nach 24 Monaten. Die Abbuchung des Verlängerungspreises (zum Beispiel 139,08 € pro Jahr bei NordVPN Basis) erfolgt automatisch, wenn du sie nicht vorher im Kundenkonto abschaltest.



