VPN einrichten 2026: Anleitung für Android, iPhone, Mac & FritzBox

Ein VPN einzurichten dauert auf jedem Gerät nur wenige Minuten – wenn man weiß, wo man klicken muss. Dieser Guide führt euch Schritt für Schritt durch die Einrichtung auf Android, iPhone, Mac und der FritzBox. Für jedes Gerät zeigen wir den schnellsten Weg per App und die manuelle Alternative für alle, die mehr Kontrolle wollen. Die fünf Anbieter aus unserem Vergleich kosten im längsten Abo zwischen 2,19 € (CyberGhost) und 3,49 € (NordVPN, Proton VPN) im Monat – und alle fünf laufen auf jeder Plattform in diesem Guide.
Stand: 4. September 2026 – Preise laut deutschen Anbieterseiten in Euro; die Anbieter weisen darauf hin, dass je nach Land Mehrwertsteuer anfallen kann.
Noch keinen Anbieter? Unsere Empfehlungen findet ihr im VPN-Vergleich – alle dort gelisteten Dienste funktionieren auf sämtlichen Geräten in diesem Guide. Grundlagen erklärt der Ratgeber Was ist ein VPN?.
VPN auf Android einrichten
Ein VPN auf Android schützt eure Daten in öffentlichen WLANs und verhindert, dass euer Mobilfunkanbieter euren Datenverkehr überwacht. Wir zeigen euch, wie ihr ein VPN auf eurem Android-Smartphone oder -Tablet einrichtet – per App oder manuell.
Methode 1: VPN-App aus dem Play Store (empfohlen)
Wer sich noch nie tiefer mit dem Thema beschäftigt hat, findet im VPN-Ratgeber: Was ist ein VPN? eine kompakte Einführung und Übersicht aller Top-Anbieter.
Schritt 1: Öffnet den Google Play Store und sucht nach eurem VPN-Anbieter (z. B. „NordVPN“). Schritt 2: App installieren und öffnen. Schritt 3: Mit euren Zugangsdaten einloggen. Schritt 4: Android zeigt eine Verbindungsanfrage – tippt auf „OK“, um die VPN-Konfiguration zu erlauben. Schritt 5: Server auswählen und auf „Verbinden“ tippen.
Nach der Verbindung erscheint ein Schlüssel-Symbol in der Statusleiste eures Android-Geräts. Das bestätigt, dass euer gesamter Datenverkehr verschlüsselt wird.
Methode 2: VPN manuell in Android einrichten
Android hat eine eingebaute VPN-Unterstützung für PPTP, L2TP/IPSec und IKEv2 (je nach Hersteller). Öffnet Einstellungen → Netzwerk & Internet → VPN → VPN hinzufügen. Gebt einen Namen, den VPN-Typ und die Server-Adresse ein. Tragt Benutzername und Passwort ein und speichert die Konfiguration. Tippt auf das VPN-Profil, um euch zu verbinden.
Methode 3: WireGuard-App für Android
WireGuard ist das modernste der verbreiteten VPN-Protokolle und arbeitet mit wenig Overhead – ideal für Smartphones, weil es den Akku schont. Installiert die WireGuard-App aus dem Play Store. Ladet die .conf-Datei von eurem VPN-Anbieter herunter oder scannt den bereitgestellten QR-Code. Aktiviert den Tunnel – fertig.
VPN-Apps für Android 2026: Preise der fünf Anbieter
| Anbieter (Tarif) | Einstieg €/Mon. | Laufzeit | Gesamt | Verlängerung | Geräte | Geld-zurück |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Proton VPN Plus | 3,49 € | 24 Mon. | 83,76 € | 83,88 €/Jahr (6,99 €/Mon.) | 10 | 30 Tage |
| CyberGhost | 2,19 € | 26 Mon. (24 + 2) | 56,94 € | 56,94 €/Jahr (4,75 €/Mon.) | 7 | 45 Tage (Monatsabo 14) |
| ExpressVPN Basic | 2,49 € | 28 Mon. (24 + 4) | 69,72 € | 79,95 €/Jahr (6,66 €/Mon.) | 10 | 30 Tage (Neukunden) |
| Surfshark Starter | 2,49 € | 27 Mon. (24 + 3) | 67,23 € | nicht ausgewiesen | unbegrenzt | 30 Tage |
| NordVPN Basis | 3,49 € | 27 Mon. (24 + 3) | 94,23 € | 139,08 €/Jahr (11,59 €/Mon.) | 10 | 30 Tage |
Alle fünf haben eine Android-App im Play Store mit Kill Switch; die App von Proton VPN ist quelloffen. Reihenfolge nach unserem Buddy-Score: Proton VPN 8,3 · CyberGhost 7,4 · ExpressVPN 7,2 · Surfshark 7,0 · NordVPN 7,0 von 10 Punkten. Die Verlängerung ist bei allen Anbietern deutlich teurer als der Einstieg – Faktor 2,0 (Proton VPN) bis 3,3 (NordVPN); Surfshark nennt den Verlängerungspreis vor dem Kauf nicht.
Android-spezifische VPN-Tipps
Always-on VPN: Android bietet ab Version 7.0 eine System-Option für permanente VPN-Verbindung. Geht zu Einstellungen → Netzwerk & Internet → VPN → Zahnrad-Symbol neben eurem VPN → „Durchgehend aktives VPN“ aktivieren. Split Tunneling: Die meisten Anbieter-Apps erlauben es, bestimmte Apps vom VPN auszunehmen – praktisch für Banking-Apps oder lokale Dienste. Akku-Optimierung deaktivieren: Stellt sicher, dass Android die VPN-App nicht im Hintergrund beendet (Einstellungen → Apps → VPN-App → Akku → Nicht eingeschränkt).
VPN auf iPhone & iPad (iOS) einrichten
Ein VPN auf dem iPhone schützt eure Daten in öffentlichen WLANs, umgeht Geoblocking und verhindert Tracking durch euren Mobilfunkanbieter. Die Einrichtung dauert keine 5 Minuten – wir zeigen euch drei Wege, wie ihr ein VPN auf eurem iPhone oder iPad einrichtet.
Methode 1: VPN-App aus dem App Store (empfohlen)
Falls du noch Grundlagen brauchst: Im VPN-Ratgeber: Was ist ein VPN? findest du eine verständliche Einführung in Verschlüsselung, Protokolle und No-Logs-Policies.
Der einfachste Weg ist eine VPN-App direkt aus dem App Store. Proton VPN, CyberGhost, ExpressVPN, Surfshark und NordVPN bieten alle native iOS-Apps mit automatischer Konfiguration.
Schritt 1: App Store öffnen und nach eurem VPN-Anbieter suchen (z. B. „NordVPN“). Schritt 2: App herunterladen und installieren. Schritt 3: App öffnen und mit euren Zugangsdaten einloggen. Schritt 4: iOS fragt nach der Erlaubnis, eine VPN-Konfiguration hinzuzufügen – mit „Erlauben“ bestätigen und Face ID/Touch ID verifizieren. Schritt 5: Server auswählen und auf „Verbinden“ tippen.
Nach der Verbindung seht ihr ein kleines VPN-Symbol in der Statusleiste eures iPhones. Das zeigt euch, dass der gesamte Datenverkehr verschlüsselt wird.
Methode 2: VPN manuell in iOS einrichten
Ihr könnt ein VPN auch ohne App direkt in den iOS-Einstellungen konfigurieren. Das ist nützlich, wenn euer Arbeitgeber oder eure Uni ein VPN bereitstellt.
Öffnet Einstellungen → Allgemein → VPN & Geräteverwaltung → VPN → VPN-Konfiguration hinzufügen. Wählt den VPN-Typ (IKEv2, IPSec oder L2TP). Gebt Server-Adresse, Account-Name und Passwort ein (diese Daten bekommt ihr von eurem VPN-Anbieter). Speichert die Konfiguration und aktiviert den VPN-Schalter.
Methode 3: WireGuard-App für manuelle Konfiguration
Für die Einrichtung ohne Anbieter-App könnt ihr die offizielle WireGuard-App aus dem App Store verwenden. Ladet die WireGuard-Konfigurationsdatei (.conf) von eurem VPN-Anbieter herunter. Öffnet die WireGuard-App und tippt auf „+“ → „Aus Datei oder Archiv erstellen“. Wählt die .conf-Datei aus und aktiviert den Tunnel.
VPN-Apps für iPhone 2026: Preise im Überblick
| Anbieter (Tarif) | Einstieg €/Mon. | Verlängerung | Geräte | Geld-zurück |
|---|---|---|---|---|
| Proton VPN Plus | 3,49 € | 83,88 €/Jahr (6,99 €/Mon.) | 10 | 30 Tage |
| CyberGhost | 2,19 € | 56,94 €/Jahr (4,75 €/Mon.) | 7 | 45 Tage (Monatsabo 14) |
| ExpressVPN Basic | 2,49 € | 79,95 €/Jahr (6,66 €/Mon.) | 10 | 30 Tage (Neukunden) |
| Surfshark Starter | 2,49 € | nicht ausgewiesen | unbegrenzt | 30 Tage |
| NordVPN Basis | 3,49 € | 139,08 €/Jahr (11,59 €/Mon.) | 10 | 30 Tage |
Tipps für VPN auf dem iPhone
Kill Switch aktivieren: Falls die VPN-Verbindung abbricht, blockiert der Kill Switch sofort allen Datenverkehr. Prüft in den App-Einstellungen, ob er eingeschaltet ist – nicht jede App aktiviert ihn von selbst. Auto-Connect einschalten: Die meisten VPN-Apps können sich automatisch verbinden, sobald ihr ein unbekanntes WLAN nutzt. Split Tunneling: Damit könnt ihr festlegen, welche Apps das VPN nutzen und welche nicht – praktisch für Banking-Apps, die VPN-Verbindungen blockieren.
VPN auf Mac (macOS) einrichten
Einen VPN auf dem Mac einzurichten dauert nur wenige Minuten – egal ob per App, macOS-Systemeinstellungen oder WireGuard. Wir zeigen euch alle drei Wege und was die fünf Anbieter aus unserem Vergleich auf dem Mac kosten.
Methode 1: VPN-App installieren (schnellster Weg)
Was beim Verbinden technisch passiert – Handshake, Verschlüsselung, Kill Switch – erklärt der Ratgeber Wie funktioniert ein VPN?.
Die einfachste Methode: VPN-App herunterladen und installieren. Alle großen Anbieter bieten native macOS-Apps.
Schritt 1: Besucht die Website eures VPN-Anbieters und ladet die macOS-App herunter (oder sucht im Mac App Store). Schritt 2: DMG-Datei öffnen und die App in den Programme-Ordner ziehen. Schritt 3: App starten und mit euren Zugangsdaten einloggen. Schritt 4: macOS fragt nach der Erlaubnis, eine VPN-Konfiguration hinzuzufügen – mit eurem Mac-Passwort bestätigen. Schritt 5: Server auswählen und verbinden.
Methode 2: VPN in macOS-Systemeinstellungen
macOS hat eine eingebaute VPN-Unterstützung für IKEv2, L2TP/IPSec und Cisco IPSec. Praktisch für Firmen-VPNs oder wenn ihr keine separate App installieren wollt.
Öffnet Systemeinstellungen → Netzwerk → VPN-Konfiguration hinzufügen (ab macOS Ventura) bzw. Systemeinstellungen → Netzwerk → „+“ → VPN (ältere Versionen). Wählt den VPN-Typ und gebt Server-Adresse, Benutzername und Passwort ein. Klickt auf „Verbinden“ – fertig.
Methode 3: WireGuard für macOS
WireGuard ist das schlankste der verbreiteten VPN-Protokolle und kommt ohne Anbieter-App aus. Ladet die WireGuard-App aus dem Mac App Store herunter. Importiert die Konfigurationsdatei (.conf) eures VPN-Anbieters über „Tunnel hinzufügen → Aus Datei importieren“. Aktiviert den Tunnel mit einem Klick.
VPN-Apps für Mac 2026: Preise im Überblick
| Anbieter (Tarif) | Einstieg €/Mon. | Verlängerung | Geräte | Geld-zurück |
|---|---|---|---|---|
| Proton VPN Plus | 3,49 € | 83,88 €/Jahr (6,99 €/Mon.) | 10 | 30 Tage |
| CyberGhost | 2,19 € | 56,94 €/Jahr (4,75 €/Mon.) | 7 | 45 Tage (Monatsabo 14) |
| ExpressVPN Basic | 2,49 € | 79,95 €/Jahr (6,66 €/Mon.) | 10 | 30 Tage (Neukunden) |
| Surfshark Starter | 2,49 € | nicht ausgewiesen | unbegrenzt | 30 Tage |
| NordVPN Basis | 3,49 € | 139,08 €/Jahr (11,59 €/Mon.) | 10 | 30 Tage |
macOS-spezifische VPN-Tipps
Menüleisten-Symbol: Die meisten Mac-Apps legen ein Symbol in der Menüleiste ab. Damit könnt ihr mit einem Klick verbinden, ohne die App zu öffnen. Autostart: Aktiviert in den VPN-App-Einstellungen „Bei Systemstart starten“ und „Automatisch verbinden“ – so seid ihr ab dem Einschalten geschützt. Firewall-Kompatibilität: Falls die VPN-Verbindung nicht funktioniert, prüft ob die macOS-Firewall die App blockiert (Systemeinstellungen → Netzwerk → Firewall).
VPN auf FritzBox (ganzes Heimnetz) einrichten
Ein VPN direkt auf der FritzBox einrichten – das schützt alle Geräte in eurem Heimnetzwerk gleichzeitig, ohne auf jedem einzelnen Gerät eine App installieren zu müssen. Besonders praktisch für Smart-TVs, Spielekonsolen und IoT-Geräte. Wir zeigen euch, wie es geht.
Zwei Wege: WireGuard vs. IPSec
Ihr habt keine FritzBox? Der Ratgeber VPN für Router zeigt die Alternativen für andere Router-Modelle.
Die FritzBox unterstützt seit Fritz!OS 7.39 zwei VPN-Protokolle:
| Eigenschaft | WireGuard | IPSec |
|---|---|---|
| Geschwindigkeit | ✅ Sehr schnell | ⚠️ Langsamer |
| Einrichtung | ✅ Einfacher | ⚠️ Komplexer |
| Kompatibilität | Moderne VPN-Anbieter | Ältere Systeme |
| Ab Fritz!OS | 7.39+ | Alle Versionen |
Unsere Empfehlung: Nutzt WireGuard – es ist schlanker, moderner und einfacher einzurichten. Ob euer Modell es unterstützt, zeigt die Modellliste zu Fritz!OS 7.39 bei AVM.
VPN auf FritzBox einrichten: WireGuard Anleitung
Schritt 1: Fritz!OS aktualisieren
Öffnet fritz.box im Browser → System → Update → Fritz!OS auf mindestens Version 7.39 aktualisieren. Ohne aktuelle Firmware fehlt die WireGuard-Option.
Schritt 2: WireGuard-Konfiguration vom VPN-Anbieter holen
Loggt euch bei eurem VPN-Anbieter ein und ladet die WireGuard-Konfigurationsdatei (.conf) herunter. Wo genau die Datei liegt, unterscheidet sich je nach Anbieter – meist im Kundenkonto unter dem Punkt für manuelle Einrichtung bzw. Router. Nicht jeder Anbieter stellt WireGuard-Konfigurationen für Router bereit; prüft das vor dem Abo-Abschluss in der Hilfe des Anbieters.
Schritt 3: VPN-Verbindung in der FritzBox anlegen
In der FritzBox-Oberfläche: Internet → VPN (WireGuard) → VPN-Verbindung hinzufügen. Wählt „VPN-Verbindung zu einem VPN-Anbieter“ und importiert die .conf-Datei. Gebt der Verbindung einen Namen (z. B. „NordVPN NL“) und aktiviert sie.
Schritt 4: Routing konfigurieren
Wählt, ob der gesamte Internetverkehr über das VPN laufen soll oder nur bestimmte Geräte. Für maximalen Schutz empfehlen wir „Gesamten Netzwerkverkehr über VPN senden“. So sind alle Geräte automatisch geschützt.
Welcher VPN-Anbieter für die FritzBox?
Ein Router zählt beim Anbieter als ein einziges Gerät – dahinter dürfen beliebig viele Geräte hängen. Das relativiert die Gerätelimits (CyberGhost 7, NordVPN und Proton VPN 10, ExpressVPN 10 bis 14 je nach Tarif, Surfshark unbegrenzt). Wichtiger für die Wahl sind zwei Fragen: Stellt der Anbieter WireGuard-Konfigurationsdateien für Router bereit? Und was kostet das Abo nach der ersten Laufzeit? CyberGhost verlängert zu 4,75 € im Monat (56,94 €/Jahr), ExpressVPN zu 6,66 € (79,95 €/Jahr), Proton VPN zu 6,99 € (83,88 €/Jahr), NordVPN zu 11,59 € (139,08 €/Jahr) – Surfshark nennt den Verlängerungspreis vor dem Kauf nicht. NordVPN und Surfshark gehören seit 2022 zu einer gemeinsamen Holding, ExpressVPN und CyberGhost zu Kape Technologies (London); Proton VPN (Proton AG, Genf) ist der einzige Anbieter in unserem Vergleich ohne Konzernmutter.
Fazit: Ein Abo, alle Geräte
Egal ob Android, iPhone, Mac oder FritzBox – der schnellste Weg ist fast immer die offizielle App des Anbieters. Die manuelle Einrichtung per WireGuard lohnt sich vor allem auf der FritzBox, wo sie gleich das ganze Heimnetz schützt. Ein einziges VPN-Abo deckt bei den Anbietern aus unserem Vergleich je nach Tarif 7 (CyberGhost) bis unbegrenzt viele Geräte (Surfshark) gleichzeitig ab – und ein Router-Setup zählt als ein Gerät für den ganzen Haushalt. Anbieterspezifische Anleitungen: NordVPN einrichten, ExpressVPN einrichten, CyberGhost einrichten.
Häufige Fragen
Brauche ich ein VPN auf meinem Android-Handy?
Ja, besonders wenn ihr regelmäßig öffentliche WLANs nutzt. Ohne VPN können Hacker in offenen Netzwerken eure Daten abfangen. Auch euer Mobilfunkanbieter kann ohne VPN euren gesamten Datenverkehr sehen und protokollieren.
Verbraucht ein VPN viel Akku auf Android?
Mit WireGuard ist der Mehrverbrauch gering, weil pro Paket wenig Rechenarbeit anfällt. Ältere Protokolle wie OpenVPN belasten den Akku stärker. Tipp: Deaktiviert die Akku-Optimierung für eure VPN-App, damit Android sie nicht im Hintergrund beendet.
Ist ein VPN auf dem iPhone sinnvoll?
Ja, besonders in öffentlichen WLANs (Café, Flughafen, Hotel) schützt ein VPN eure Daten vor Hackern. Außerdem verhindert es Tracking durch euren Mobilfunkanbieter und ermöglicht den Zugriff auf geo-gesperrte Inhalte.
Verbraucht ein VPN mehr Akku auf dem iPhone?
Ja, aber der Mehrverbrauch ist bei modernen Protokollen wie WireGuard und IKEv2 gering. Tipp: Nutzt Auto-Connect nur für unbekannte WLANs, um Akku zu sparen – im heimischen Netz könnt ihr das VPN je nach Bedarf abschalten.
Hat macOS ein eingebautes VPN?
Ja, macOS unterstützt IKEv2, L2TP/IPSec und Cisco IPSec nativ über die Systemeinstellungen. Für WireGuard oder OpenVPN benötigt ihr allerdings eine separate App. Die eingebaute Lösung eignet sich gut für Firmen-VPNs.
Welcher VPN-Anbieter passt für den Mac?
Alle fünf Anbieter aus unserem Vergleich haben native Mac-Apps mit Kill Switch. In unserem Vergleich liegt Proton VPN mit 8,3 von 10 Punkten vorn, dahinter CyberGhost (7,4), ExpressVPN (7,2), Surfshark und NordVPN (je 7,0). Die Einstiegspreise reichen von 2,19 € (CyberGhost) bis 3,49 € (NordVPN, Proton VPN) im Monat.
Kann ich jeden VPN auf der FritzBox nutzen?
Nein, nicht jeder VPN-Anbieter stellt Router-Konfigurationen bereit. Für die FritzBox braucht ihr einen Anbieter, der WireGuard- oder IPSec-Konfigurationsdateien zum Download anbietet – prüft das in der Hilfe des Anbieters, bevor ihr eines der Abos ab 2,19 € im Monat abschließt.
Wird mein Internet langsamer mit VPN auf der FritzBox?
Mit WireGuard ist der Verlust meist gering, bei IPSec fällt er höher aus, weil die FritzBox die Verschlüsselung selbst rechnen muss und die Router-CPU zum Engpass wird. Die tatsächliche Geschwindigkeit hängt auch vom Serverstandort ab: je näher, desto besser.
Kann ich ein VPN auf Android kostenlos nutzen?
Ja, Proton VPN Free ist der einzige kostenlose Tarif der fünf Anbieter aus unserem Vergleich: 1 Gerät, Server in 10 Ländern (zufällig zugewiesen), vom Anbieter als „mittlere VPN-Geschwindigkeit" eingestuft, keine Kreditkarte nötig. Unbekannte Gratis-VPNs aus dem Play Store solltet ihr meiden – sie finanzieren sich häufig über Werbung oder eure Daten.
Macht ein VPN meinen Mac langsamer?
Der Geschwindigkeitsverlust ist mit modernen Protokollen wie WireGuard gering. Bei alltäglichem Surfen, E-Mails und Streaming werdet ihr kaum einen Unterschied merken; wie viel es auf eurer Leitung ist, zeigt ein Speedtest mit und ohne VPN.



