Revolut Konto wechseln 2026: Anleitung + Kontowechselservice
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Ihr wollt zu Revolut wechseln? Die Fintech-App punktet mit Multi-Währungs-Konto, günstigem Auslandseinsatz und Budgeting-Tools. Der Wechsel läuft komplett mobil – so geht ihr vor.
Der schnellste Weg: der gesetzliche Kontowechselservice
Seit dem Zahlungskontengesetz (ZKG) von 2016 ist jede Bank verpflichtet, euch beim Kontowechsel zu helfen – kostenlos. Gebt eure alte Bankverbindung an, und Daueraufträge sowie Lastschriften werden übertragen.
Warum sich der Wechsel zu Revolut lohnt
Revolut ist mehr als ein Girokonto: Multi-Währungs-Konto mit günstigem Wechselkurs, virtuelle Karten, Budgeting und optionale Krypto- und Aktien-Features. Die kostenlose Standard-Variante reicht für den Alltag; Premium-Tarife bieten mehr. Für Vielreisende und digital-affine Nutzer interessant. Mehr im Revolut Kosten-Check.
Schritt für Schritt zu Revolut
- Neues Konto eröffnen: Eröffnet zuerst euer Revolut-Girokonto online und identifiziert euch per VideoIdent. Erst danach startet der eigentliche Wechsel.
- Kontowechselservice starten: Startet bei Revolut den gesetzlichen Kontowechselservice und gebt eure alte Bankverbindung an – Daueraufträge und Lastschriften werden automatisch übernommen.
- Zahlungspartner informieren: Teilt Arbeitgeber, Vermieter und Abo-Diensten die neue IBAN mit; vieles erledigt der Wechselservice automatisch.
- Guthaben umziehen: Lasst das Restguthaben überweisen und prüft, dass alle Daueraufträge eingerichtet sind.
- Altes Konto kündigen: Kündigt das alte Konto erst, wenn dort über mehrere Wochen keine Buchungen mehr auflaufen.
Häufige Stolpersteine beim Kontowechsel
Kündigt das alte Konto nicht zu früh, denkt an unregelmäßige Zahlungen (z. B. Jahresbeiträge), und beantragt einen eventuellen Dispo beim neuen Konto separat.
Revolut: Was das Multi-Währungs-Konto besonders macht
Revolut ist mehr als ein klassisches Girokonto. Das Konto unterstützt zahlreiche Währungen, die ihr zu echten Interbank-Kursen tauschen könnt – ideal für Vielreisende und alle, die im Ausland einkaufen. Dazu kommen virtuelle Einmalkarten für sicheres Online-Shopping, detaillierte Ausgaben-Analysen, Budgets und Sparfunktionen („Vaults“). Premium-Tarife bieten Reiseversicherungen, höhere Abhebe-Limits und Zugang zu weiteren Anlageprodukten. Wer ein digital-affines Zweit- oder Reisekonto sucht, findet bei Revolut viele Funktionen, die klassische Banken so nicht bieten – einen vollwertigen deutschen Bankstatus mit lokaler IBAN solltet ihr vor dem Wechsel aber prüfen.
Der Kontowechselservice im Detail
Der Kontowechselservice basiert auf dem Zahlungskontengesetz (ZKG), das seit dem 18. September 2016 gilt. Es verpflichtet beide Banken zur Zusammenarbeit: Eure alte Bank muss alle Informationen zu Daueraufträgen, Lastschriften und regelmäßigen Gutschriften innerhalb von fünf Geschäftstagen an Revolut übermitteln. Revolut richtet die Daueraufträge dann auf dem neuen Konto ein und informiert auf Wunsch eure Zahlungspartner über die neue IBAN. Für bis zu zwölf Monate werden eingehende Zahlungen, die noch auf das alte Konto laufen, automatisch weitergeleitet bzw. gemeldet – so geht keine Gutschrift verloren. Der gesamte Service ist gesetzlich kostenlos.
Revolut im Steckbrief
| Merkmal | Revolut Girokonto |
| Kontoführung | Kostenlos in der Standard-Variante |
| Karten | Multi-Währungs-Debitkarte |
| Bargeld abheben/einzahlen | Im Inland begrenzt kostenlos |
| Zinsen | Vaults zum Sparen |
| Besonderheit | Günstiger Auslandseinsatz, reines App-Konto |
Die Tabelle zeigt die wichtigsten Eckdaten auf einen Blick. Den vollständigen Test mit Bewertung und allen Konditionen findet ihr auf unserer Revolut Detailseite.
Checkliste für den Wechsel
- Neues Revolut-Konto eröffnen und freischalten
- Alle Daueraufträge und Lastschriften auflisten (alter Kontoauszug der letzten 3 Monate)
- Kontowechselservice starten und alte IBAN angeben
- Arbeitgeber, Vermieter, Versicherungen über die neue IBAN informieren
- Eventuellen Dispo auf dem alten Konto ausgleichen
- 2–3 Monate beide Konten parallel laufen lassen
- Altes Konto kündigen, sobald keine Buchungen mehr auflaufen
Fazit: Lohnt sich der Wechsel zu Revolut?
Der Wechsel ist dank Kontowechselservice schnell und kostenlos. Entscheidend ist, ob Revolut dauerhaft die besseren Konditionen für euch bietet – vergleicht vorher in Ruhe.
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Häufige Fragen
Kann ich zu Revolut per Kontowechselservice wechseln?
Revolut ist ein E-Money-Konto; einen klassischen deutschen Kontowechselservice gibt es nicht immer. Ihr richtet Daueraufträge und Gehaltseingang in der Regel manuell ein. Plant das beim Umzug eurer Zahlungen ein.
Ist das Revolut-Konto kostenlos?
Die Standard-Variante ist kostenlos. Premium-Tarife (Plus, Premium, Metal) kosten eine Monatsgebühr und bieten dafür höhere Limits und Zusatzleistungen.
Hat Revolut eine deutsche IBAN?
Revolut stellt je nach Status eine europäische bzw. zunehmend lokale IBAN bereit. Prüft vor dem Wechsel, ob alle eure Zahlungspartner die IBAN akzeptieren.
Eignet sich Revolut als Hauptkonto?
Für digital-affine Nutzer und Vielreisende ja. Wer regelmäßig Bargeld einzahlt oder eine klassische deutsche Bankbeziehung braucht, kombiniert Revolut oft mit einem zweiten Konto.
Werden Daueraufträge und Lastschriften automatisch übernommen?
Ja. Beim Kontowechselservice meldet eure alte Bank alle Daueraufträge und Lastschriften an Revolut, die diese auf dem neuen Konto einrichtet. Kontrolliert nach dem Wechsel trotzdem einmal die Liste – unregelmäßige Zahlungen wie Jahresbeiträge werden nicht immer erfasst.
Kann ich während des Wechsels beide Konten parallel nutzen?
Ja, und das ist sogar empfehlenswert. Lasst das alte Konto noch 2–3 Monate offen, bis alle Gehaltseingänge und Lastschriften zuverlässig über das neue Konto laufen. Erst dann solltet ihr das alte Konto kündigen.
Eignet sich Revolut als alleiniges Hauptkonto?
Für digital-affine Nutzer und Vielreisende ja. Wer aber regelmäßig Bargeld einzahlt oder eine klassische deutsche Bankbeziehung mit lokaler IBAN braucht, kombiniert Revolut oft mit einem zweiten Konto bei einer Direktbank wie DKB oder N26.



