Contabo Windows VPS 2026: Windows Server, RDP & Lizenz

Ein Contabo Windows VPS gibt euch einen vollwertigen Windows-Server in der Cloud, den ihr per Remote Desktop (RDP) wie einen normalen Windows-PC bedient. Die Windows-Lizenz bucht ihr als monatliche Gebühr dazu, die sich nach der VPS-Größe richtet. Ideal für Windows-Software, RDP-Arbeitsplätze oder Anwendungen, die zwingend Windows brauchen.
Stand: Juni 2026 – Preise und Konditionen sind Richtwerte und können variieren; prüft die aktuellen Angaben bei Contabo.
Was ist ein Windows VPS?
Statt Linux läuft auf dem VPS ein Windows Server (verfügbar als Version 2016, 2019 oder 2022). Ihr verbindet euch per Remote Desktop (RDP) und arbeitet in der gewohnten Windows-Oberfläche – egal von welchem Gerät. So habt ihr einen permanent laufenden Windows-Rechner im Rechenzentrum, mit fester IP und NVMe-Speicher.
Lizenz: So funktioniert die Abrechnung
Bei Contabo wird die Windows-Server-Lizenz als monatliche Gebühr berechnet, deren Höhe von der Größe des VPS/VDS abhängt – je mehr Kerne, desto höher die Lizenzkosten. Wichtig: Eine eigene Windows-Lizenz dürft ihr lizenzrechtlich nur auf einem Dedicated Server einsetzen, nicht auf VPS oder VDS. Plant die Lizenzgebühr also fest in euer Budget ein – sie kommt zum VPS-Grundpreis dazu.
Typische Use-Cases für einen Windows VPS
- Windows-only-Software dauerhaft laufen lassen (z. B. Buchhaltung, Trading-Tools, Bots)
- Remote-Arbeitsplatz: von überall auf dieselbe Windows-Umgebung zugreifen
- Hosting von .NET-/IIS-Anwendungen, die Windows voraussetzen
- Automatisierte Aufgaben, die rund um die Uhr laufen sollen
- Test- und Entwicklungsumgebungen unter Windows
Windows oder Linux – was solltet ihr nehmen?
| Kriterium | Windows VPS | Linux VPS |
|---|---|---|
| Lizenzkosten | monatliche Gebühr | keine (Open Source) |
| Ressourcenbedarf | höher (GUI) | schlanker |
| Bedienung | vertraut (RDP/GUI) | meist per SSH |
| Ideal für | Windows-Software, RDP | Web, Gameserver, Datenbanken |
Kurz: Nehmt Windows nur, wenn ihr es wirklich braucht. Für Websites, Gameserver oder Datenbanken ist ein Linux-VPS günstiger (keine Lizenzgebühr) und ressourcenschonender. Wer Windows-spezifische Programme betreiben muss, ist mit dem Windows-VPS dagegen genau richtig.
RDP-Verbindung herstellen – so geht's
Nach der Bereitstellung findet ihr IP, Benutzer (meist Administrator) und Passwort im Contabo-Kundenpanel. Unter Windows startet ihr „Remotedesktopverbindung" (mstsc), gebt die IP ein und meldet euch an. Unter macOS nutzt ihr die kostenlose App „Windows App" (ehemals Microsoft Remote Desktop), unter Linux Clients wie Remmina oder FreeRDP. Verbindung steht – und ihr arbeitet wie an einem lokalen Windows-PC.
Direkt nach dem ersten Login solltet ihr drei Dinge tun: das Administrator-Passwort ändern, Windows-Updates einspielen und – falls möglich – den RDP-Standardport absichern bzw. den Zugriff per Firewall auf eure IP beschränken. Offene RDP-Ports sind ein beliebtes Angriffsziel; ein starkes Passwort und idealerweise eine Zugriffsbeschränkung sind Pflicht. Für dauerhaft laufende Aufgaben richtet ihr anschließend die Windows-Aufgabenplanung oder einen Dienst ein.
Performance und Grenzen
Auch beim Windows-VPS gilt Contabos Profil: viel RAM und Speicher pro Euro, aber moderate Single-Core-Taktung. Für die meisten Windows-Anwendungen, RDP-Arbeit und Automatisierung reicht das gut. Für CPU-intensive Einzel-Thread-Last solltet ihr den nächstgrößeren Tarif oder einen Dedicated Server wählen. Da die Windows-GUI mehr RAM frisst als Linux, plant lieber etwas großzügiger.
Fazit: Contabo Windows VPS
Der Contabo Windows VPS ist eine preiswerte Möglichkeit, einen dauerhaft laufenden Windows-Server per RDP zu betreiben. Rechnet die monatliche Lizenzgebühr ein und wählt genug RAM – dann bekommt ihr eine flexible Windows-Umgebung in der Cloud zum fairen Preis. Wer kein Windows zwingend braucht, fährt mit einem Linux-VPS günstiger.
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Häufige Fragen
Was kostet ein Windows VPS bei Contabo?
Zum VPS-Grundpreis (ab ca. 5 €/Monat) kommt eine monatliche Windows-Server-Lizenzgebühr, die sich nach der VPS-Größe richtet. Je mehr Kerne, desto höher die Lizenzkosten. Die genauen Preise stehen auf der Contabo-Preisseite.
Welche Windows-Versionen bietet Contabo?
Ihr könnt Windows Server 2016, 2019 oder 2022 (jeweils 64-Bit) vorinstallieren lassen. Den Zugriff erhaltet ihr per Remote Desktop (RDP).
Kann ich meine eigene Windows-Lizenz nutzen?
Eine eigene Windows-Lizenz darf lizenzrechtlich nur auf einem Dedicated Server eingesetzt werden, nicht auf VPS oder VDS. Auf dem VPS bucht ihr die Lizenz als monatliche Gebühr bei Contabo dazu.
Wofür eignet sich ein Windows VPS?
Für Windows-only-Software, RDP-Arbeitsplätze, .NET-/IIS-Anwendungen, dauerhaft laufende Automatisierungen und Test-/Entwicklungsumgebungen unter Windows.
Windows oder Linux VPS – was ist besser?
Nehmt Windows nur, wenn ihr Windows-Software zwingend braucht. Für Websites, Gameserver und Datenbanken ist Linux günstiger (keine Lizenzgebühr) und ressourcenschonender.
Wie verbinde ich mich mit dem Windows VPS?
Per Remote Desktop (RDP): Unter Windows mit der Remotedesktopverbindung, unter macOS/Linux mit einem RDP-Client. Ihr braucht IP, Benutzername und Passwort aus dem Contabo-Kundenpanel.
Reicht die Performance für Windows-Anwendungen?
Für die meisten Windows-Programme, RDP-Arbeit und Automatisierung ja. Da die Windows-GUI mehr RAM verbraucht, plant großzügig; für CPU-intensive Einzel-Thread-Last nehmt einen größeren Tarif oder Dedicated Server.



