Contabo Windows VPS 2026: Aufpreis je Tarif, Windows-Server-Editionen und RDP

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Inhalt geprüft am 8. Oktober 2026 von der Benchmark-Buddy-Redaktion

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Contabo Windows VPS 2026: Aufpreis je Tarif, Windows-Server-Editionen und RDP

Einen Windows-VPS bekommst du bei Contabo als Cloud VPS mit vorinstalliertem Windows Server – die Lizenz kostet einen monatlichen Aufpreis, und der wächst mit dem Tarif: 9,60 $ bei Cloud VPS 4, 92,40 $ bei Cloud VPS 18. Zur Wahl stehen Windows Server 2016, 2019, 2022 und 2025 in der Standard-Edition. Du verbindest dich per Remote Desktop (RDP). Eine eigene Windows-Lizenz darfst du auf einem VPS nicht einsetzen, und das Administrator-Passwort solltest du nicht verlieren: Dann hilft unter Umständen nur eine Neuinstallation.

Stand: 8. Oktober 2026 – Contabo-Preise in US-Dollar, wie auf der deutschen Contabo-Seite ausgewiesen, ohne Umrechnung.

Was Windows bei Contabo kostet

Die Windows-Seite von Contabo zeigt für jeden Cloud-VPS-Tarif den Gesamtpreis mit Windows Server. Zieht man den Linux-Preis desselben Tarifs ab, ergibt sich der Windows-Aufpreis:

TarifvCPU / RAMLinux, 1 MonatMit Windows, 1 MonatWindows-AufpreisMit Windows, 24 Monate (je Monat)
Cloud VPS 44 / 8 GB6,60 $16,20 $9,60 $14,88 $
Cloud VPS 66 / 12 GB9,00 $29,40 $20,40 $27,60 $
Cloud VPS 88 / 24 GB16,80 $50,40 $33,60 $47,04 $
Cloud VPS 1212 / 48 GB30,00 $93,60 $63,60 $87,60 $
Cloud VPS 1616 / 64 GB44,50 $120,10 $75,60 $111,20 $
Cloud VPS 1818 / 96 GB58,80 $151,20 $92,40 $139,44 $

Zwei Dinge fallen auf. Erstens steigt der Aufpreis mit dem Tarif mit: Bei Cloud VPS 4 macht Windows mehr als die Hälfte des Gesamtpreises aus (9,60 $ von 16,20 $), bei Cloud VPS 12 mehr als zwei Drittel (63,60 $ von 93,60 $), bei Cloud VPS 18 rund 61 % (92,40 $ von 151,20 $). Nach welcher Regel Contabo die Staffel bildet, steht auf der Seite nicht. Zweitens ist der Windows-Anteil bei 24 Monaten Laufzeit rechnerisch genauso hoch wie bei einem Monat: 14,88 $ minus 5,28 $ ergibt ebenfalls 9,60 $. Der Laufzeitrabatt gilt also nur für den Server, nicht für die Lizenz. Wie die übrigen Laufzeit- und Zusatzkosten aussehen, steht unter Contabo Kosten.

Eine Contabo-Werbeseite nennt noch einen pauschalen Lizenzpreis. Maßgeblich sind die Tarifpreise auf der Windows-Seite und die Bestellübersicht im Konfigurator.

Editionen und vorinstallierte Software

Contabo schreibt: „Wir bieten die folgenden vorinstallierten Windows Server Standardversionen auf allen unseren Servern an.“ Gemeint sind Windows Server 2016, 2019, 2022 und 2025, jeweils Standard. Als Apps für Windows nennt die Seite Plesk, Docker, Windows Admin Center und IIS Manager. Windows läuft auf demselben Cloud VPS wie Linux; Cloud VPS 4 hat also auch mit Windows 100 GB SSD und einen 200-Mbit/s-Port, NVMe gibt es als Option erst ab Cloud VPS 6.

Die Lizenz: nur von Contabo

Die Windows-Lizenz stellt Contabo laut AGB (§ 17 Abs. 2) „auf Basis des Service Provider License Agreements“ bereit; sie erlaubt die monatliche Nutzung. Eine eigene Lizenz kannst du auf einem Contabo VPS oder VDS laut Hilfe-Center nicht verwenden – das geht nur auf einem Dedicated Server. Die AGB weisen zudem darauf hin, dass anderweitig erworbene Microsoft-Lizenzen auf Contabo-Servern „nur eingeschränkt oder gar nicht genutzt werden können“. Ein eigenes Windows-Image (Custom Image) ist wegen der Lizenzvereinbarung mit Microsoft ebenfalls nicht möglich. Wer mit eigener Lizenz arbeiten will, schaut sich die Contabo Dedicated Server an.

Windows bestellen oder nachträglich buchen

Am einfachsten wählst du Windows Server direkt im Konfigurator als Image. Für einen bestehenden Server buchst du die Lizenz laut Hilfe-Center im Add-on-Manager unter „Lizenzen“ – danach musst du die Instanz neu installieren, um Windows zu nutzen. Bei einer Neuinstallation werden alle Daten auf dem Server gelöscht. Auch der umgekehrte Weg läuft über eine Neuinstallation: Um die Windows-Lizenz zu entfernen, installiert Contabo den Server mit Linux neu; dafür kontaktierst du den Support.

Verbinden per Remote Desktop

Windows-Server erreichst du laut Contabo „in der Regel über Remote Desktop (RDP)“. Die IP-Adresse und den Benutzernamen findest du in der Zugangsdaten-Mail, das Passwort hast du bei der Bestellung selbst gesetzt. Jeder Contabo VPS kommt laut Hilfe-Center ohne Aufpreis mit einer statischen öffentlichen IPv4-Adresse, die Adresse bleibt also dieselbe. Als Client eignen sich:

  • Windows: die eingebaute Remotedesktopverbindung (mstsc).
  • macOS: die Windows App von Microsoft, die laut Microsoft für macOS verfügbar ist.
  • Linux: Remmina oder FreeRDP, die auch Contabo nennt.

Standardmäßig erlaubt Windows laut Contabo zwei gleichzeitige Remote-Desktop-Sitzungen. Brauchst du mehr, sind zusätzliche Clientzugriffslizenzen (RDS-CALs) nötig; ein Angebot dafür gibt es über den Kundensupport. Beschränke den RDP-Zugang nach Möglichkeit auf deine eigene IP-Adresse, etwa in der Windows-Firewall oder, sofern sie solche Regeln erlaubt, in der kostenlosen Contabo-Firewall im Customer Control Panel.

Die Passwort-Falle

Contabo speichert dein Server-Passwort nicht. Im Konfigurator steht beim Windows-Passwort: „Für den Windows-Zugriff erforderlich. Bei Verlust ist eine Neuinstallation nötig.“ Das Hilfe-Center erklärt: Funktioniert das direkte Zurücksetzen nicht, liegt das möglicherweise daran, dass Windows nicht über cloud-init installiert wurde – dann musst du deine Daten sichern und neu installieren. Leg das Passwort deshalb sofort in einem Passwortmanager ab. Wie die Grundeinrichtung unter Linux abläuft, steht in Contabo VPS einrichten.

Für wen sich ein Windows-VPS lohnt

Sinnvoll ist Windows, wenn deine Software nur unter Windows läuft: etwa Anwendungen für den IIS, Desktop-Programme, die rund um die Uhr laufen sollen, oder Server-Software ohne Linux-Version. Brauchst du Windows nicht zwingend, ist Linux bei Contabo deutlich günstiger – bei Cloud VPS 4 kostet der Server ohne Windows 6,60 $ statt 16,20 $ im Monat. Einen Managed Windows VPS gibt es laut Contabos Windows-Seite nicht; um Updates und Absicherung kümmerst du dich selbst.

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Häufige Fragen

Was kostet Windows bei Contabo?

Der Aufpreis hängt vom Tarif ab: 9,60 $ im Monat bei Cloud VPS 4, 20,40 $ bei Cloud VPS 6, 33,60 $ bei Cloud VPS 8, 63,60 $ bei Cloud VPS 12, 75,60 $ bei Cloud VPS 16 und 92,40 $ bei Cloud VPS 18. Cloud VPS 4 mit Windows kostet insgesamt 16,20 $ im Monat, bei 24 Monaten 14,88 $.

Welche Windows-Server-Versionen bietet Contabo an?

Windows Server 2016, 2019, 2022 und 2025, jeweils in der Standard-Edition und vorinstalliert.

Kann ich meine eigene Windows-Lizenz bei Contabo nutzen?

Auf einem VPS oder VDS nicht. Laut Contabo-Hilfe-Center lässt sich eine eigene Windows-Lizenz nur auf einem Dedicated Server verwenden. Auf den VPS stellt Contabo die Lizenz selbst bereit.

Wie verbinde ich mich mit dem Contabo Windows VPS?

Per Remote Desktop (RDP): unter Windows mit der Remotedesktopverbindung, unter macOS mit der Windows App von Microsoft, unter Linux mit Remmina oder FreeRDP. IP und Benutzername stehen in der Zugangsdaten-Mail, das Passwort legst du bei der Bestellung fest.

Was passiert, wenn ich das Windows-Passwort verliere?

Contabo speichert das Passwort nicht. Laut Konfigurator ist bei Verlust eine Neuinstallation nötig; das Hilfe-Center nennt ein Zurücksetzen über das Panel, das bei Windows ohne cloud-init aber scheitern kann. Eine Neuinstallation löscht alle Daten auf dem Server.

Wie viele Nutzer können gleichzeitig per RDP arbeiten?

Standardmäßig zwei gleichzeitige Sitzungen. Für mehr brauchst du zusätzliche RDS-CALs, ein Angebot gibt es über den Contabo-Kundensupport.

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