Zweitkonto eröffnen 2026: Die besten kostenlosen Girokonten
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Für ein Zweitkonto eignen sich kostenlose Konten ohne Mindesteingang am besten – allen voran N26, C24 und DKB. Sie lassen sich problemlos zusätzlich zum Hauptkonto eröffnen und helfen, Fixkosten, Sparen und Alltagsausgaben sauber zu trennen.
Stand: Mai 2026 – wir prüfen Konditionen und Anbieter regelmäßig.
Wofür sich ein Zweitkonto lohnt
Ein Zweitkonto schafft Ordnung: Fixkosten (Miete, Versicherungen) auf dem einen, Alltag aufs andere Konto – oder ein separates Konto fürs Sparen, fürs Gemeinschaftsbudget oder fürs Nebengewerbe. Wichtig ist, dass das Zweitkonto kostenlos ist und keinen Mindestgeldeingang verlangt, da euer Gehalt ja aufs Hauptkonto läuft. Diese drei Konten sind dafür ideal:
1. N26 – Spaces zum Aufteilen
N26 ist in der Standard-Variante kostenlos und ohne Mindesteingang. Mit „Spaces“ legt ihr Unterkonten an – ideal, um Budgets ganz ohne zweites echtes Konto zu trennen. Mehr im N26 Test.
2. C24 – Pockets + Zinsen
Die C24 Bank bietet kostenlose Unterkonten („Pockets“) und verzinst das Guthaben – perfekt als Spar- und Budget-Zweitkonto. Mehr im C24 Test.
3. DKB – solides Zweitkonto
Die DKB lässt sich problemlos als Zweitkonto führen. Für Aktivkunden kostenlos; als reines Zweitkonto ohne Geldeingang prüft ihr die aktuellen Konditionen. Mehr im DKB Test.
4. bunq – kostenloses Zweitkonto mit eigener IBAN
bunq Free ist als Zweitkonto fast schon prädestiniert: dauerhaft kostenlos, ohne Mindestgeldeingang, mit deutscher IBAN und 3 Unterkonten für verschiedene Sparziele. Die digitale Mastercard reicht fürs Online-Shopping; wer eine physische Karte will, wechselt für 3,99 €/Monat zu bunq Core. Mehr dazu im bunq Test.
Zweitkonto oder Unterkonten?
Oft braucht ihr gar kein zweites echtes Konto: Banken wie N26 (Spaces) und C24 (Pockets) bieten Unterkonten innerhalb eines Kontos – mit eigener IBAN je Space bei manchen Anbietern. Das reicht fürs reine Budgetieren. Ein vollwertiges Zweitkonto bei einer anderen Bank lohnt sich, wenn ihr eine getrennte Bankbeziehung wollt – etwa fürs Nebengewerbe oder als Backup.
Typische Anwendungsfälle für ein Zweitkonto
Ein Zweitkonto bringt in vielen Situationen Ordnung:
| Zweck | Konto-Tipp |
| Fixkosten trennen | Kostenloses Konto ohne Mindesteingang (N26, C24) |
| Sparen / Sparziele | C24 (Zinsen) oder N26 Spaces |
| Nebengewerbe | Separates Konto bzw. echtes Geschäftskonto |
| Gemeinsame Ausgaben | Gemeinschaftskonto als Zweitkonto |
Zweitkonto für Selbstständige und Vermieter
Besonders sinnvoll ist ein separates Konto für alle mit Nebeneinkünften: Selbstständige trennen so geschäftliche von privaten Buchungen, was die Steuererklärung enorm erleichtert (ein echtes Geschäftskonto ist für Kapitalgesellschaften ohnehin Pflicht). Auch Vermieter nutzen gern ein eigenes Konto für Mieteinnahmen und Nebenkosten. Achtet bei rein geschäftlicher Nutzung darauf, dass die Bank private Zweitkonten dafür erlaubt – sonst ist ein dediziertes Geschäftskonto die sauberere Wahl.
Zweitkonto richtig organisieren
Damit ein Zweitkonto wirklich Ordnung schafft, lohnt sich ein klares System: Richtet einen Dauerauftrag ein, der direkt nach Gehaltseingang einen festen Betrag aufs Zweitkonto schiebt (etwa für Fixkosten oder Sparen). So lebt ihr automatisch nach dem „Pay yourself first“-Prinzip. Benennt die Konten bzw. Unterkonten eindeutig (z. B. „Miete & Strom“, „Urlaub“, „Notgroschen“), damit der Überblick bleibt. Wer mag, nutzt die Budget- und Push-Funktionen moderner Apps, um Ausgaben je Topf zu verfolgen. Wichtig ist nur, es nicht zu kompliziert zu machen – zwei bis drei klar getrennte Bereiche reichen für die meisten völlig aus.
Wie viele Konten sind sinnvoll?
Mehr ist nicht automatisch besser. Für die meisten reichen zwei bis drei Konten: ein Hauptkonto für Gehalt und Alltag, ein Zweitkonto für Fixkosten oder Sparen und – bei Bedarf – ein gemeinsames Konto für Partner. Zu viele Konten erschweren den Überblick und kosten im Zweifel Gebühren. Wer nur Budgets trennen will, kommt oft schon mit Unterkonten (N26 Spaces, C24 Pockets) innerhalb eines einzigen Kontos aus. Prüft regelmäßig, ob ihr alle Konten wirklich nutzt, und schließt ungenutzte – das hält die Finanzen schlank und übersichtlich.
Fazit
Ein Zweitkonto bringt Ordnung in die Finanzen – kostenlos und ohne Mindesteingang am besten bei N26, C24 oder der DKB. Wer nur Budgets trennen will, kommt oft schon mit Unterkonten aus. Mehr im Girokonto-Vergleich 2026 und im Ratgeber Girokonto mit Unterkonten.
Weiterlesen bei Benchmark Buddy: Girokonto Vergleich 2026 | Top Girokonto-Anbieter | So testen wir | Girokonto für Selbstständige
Häufige Fragen
Darf ich mehrere Girokonten haben?
Ja, ihr könnt beliebig viele Girokonten bei verschiedenen Banken führen. Das ist völlig legal und üblich – etwa zum Budgetieren oder als Backup.
Welches Konto eignet sich als Zweitkonto?
Kostenlose Konten ohne Mindestgeldeingang wie N26, C24 oder die DKB. Da euer Gehalt aufs Hauptkonto läuft, sollte das Zweitkonto keine Geldeingangs-Bedingung haben.
Brauche ich überhaupt ein zweites Konto zum Budgetieren?
Nicht unbedingt. Unterkonten wie N26 Spaces oder C24 Pockets reichen oft zum Trennen von Budgets. Ein echtes Zweitkonto lohnt sich vor allem für eine getrennte Bankbeziehung.
Kostet ein Zweitkonto Gebühren?
Bei den empfohlenen Direktbanken nicht, sofern ihr ein kostenloses Modell ohne Mindesteingang wählt. Achtet bei eurer Bank auf eventuelle Bedingungen für die Gebührenfreiheit.
Darf ich mehrere Girokonten gleichzeitig haben?
Ja, das ist völlig legal und üblich. Ihr könnt beliebig viele Girokonten bei verschiedenen Banken führen – etwa zum Budgetieren, Sparen oder als Backup.
Kostet ein Zweitkonto extra?
Bei kostenlosen Direktbank-Konten ohne Mindesteingang (N26 Standard, C24) nicht. Achtet darauf, dass das Zweitkonto keine Geldeingangs-Bedingung hat, da euer Gehalt aufs Hauptkonto läuft.
Wie viele Girokonten sollte ich haben?
Für die meisten reichen zwei bis drei: Hauptkonto, Zweitkonto fürs Sparen/Fixkosten und ggf. ein Gemeinschaftskonto. Wer nur Budgets trennen will, nutzt Unterkonten innerhalb eines Kontos.



