DKB Konto kündigen 2026: Anleitung + beste Alternativen

Ihr möchtet euer DKB-Girokonto kündigen? Das geht unkompliziert und ohne Frist. Wir zeigen euch Schritt für Schritt, wie ihr richtig kündigt, was ihr vorher erledigen solltet – und welche Konto-Alternativen sich nach der Kündigung wirklich lohnen.
DKB kündigen – der schnellste Weg
Die Kündigung läuft am einfachsten schriftlich über das Nachrichten-Postfach im DKB-Banking oder per formlosem Brief. Eine Kündigungsfrist gibt es beim Girokonto nicht – ihr könnt jederzeit zum Wunschtermin kündigen.
Kündigungsfrist, Kosten & Restguthaben
Ein Girokonto ist jederzeit kostenlos kündbar – es gibt keine Mindestlaufzeit und keine Kündigungsgebühr. Wichtig ist nur die Reihenfolge: Erst das neue Konto einrichten und alle Zahlungen umstellen, dann kündigen. Euer Restguthaben wird auf ein von euch genanntes Konto überwiesen, ein bestehender Dispo muss vorher ausgeglichen sein.
Schritt für Schritt: DKB kündigen
- Neues Konto vorbereiten: Eröffnet zuerst euer neues Girokonto, damit Gehalt, Lastschriften und Daueraufträge ein Ziel haben. Kündigt niemals, bevor das neue Konto aktiv ist.
- Zahlungen umstellen: Stellt alle Daueraufträge und Lastschriften vom DKB-Konto auf das neue Konto um und informiert Arbeitgeber, Vermieter und Abo-Dienste über die neue IBAN.
- Dispo ausgleichen: Gleicht einen eventuellen Dispokredit aus – ein Konto im Minus lässt sich nicht schließen.
- Kündigung einreichen: Reicht die Kündigung ein und gebt eure neue IBAN für die Überweisung des Restguthabens an.
- Bestätigung aufbewahren: Hebt die Kündigungsbestätigung auf und vernichtet die alten Karten erst, wenn die Schließung bestätigt ist.
Häufige Stolpersteine bei der Kündigung
Drei Punkte werden oft übersehen: Erstens – zu früh kündigen. Wartet, bis Gehalt und alle Lastschriften zuverlässig auf dem neuen Konto laufen. Zweitens – unregelmäßige Zahlungen wie jährliche Versicherungsbeiträge vergessen, die dann ins Leere laufen. Drittens – einen offenen Dispo nicht ausgleichen; ein Konto im Minus lässt sich nicht schließen.
Die besten Alternativen nach der Kündigung
Wenn ihr die DKB wegen Gebühren oder Service verlasst, sind die ING (starker Allrounder mit Top-App) und die Comdirect (Konto plus integriertes Depot) die naheliegenden Alternativen. Den kompletten Überblick mit Konditionen findet ihr in unserem Girokonto-Vergleich 2026.
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Was nach der Kündigung passiert
Nach Eingang eurer Kündigung bestätigt DKB die Kontoschließung schriftlich. Wichtig zu wissen: Die Kündigung eines Girokontos führt zu keinem negativen Schufa-Eintrag – im Gegenteil, abgeschlossene Konten verschwinden mit der Zeit aus der Schufa. Euer Restguthaben wird auf das von euch angegebene Konto überwiesen. Die Karten (Giro-/Debit- und ggf. Kreditkarte) werden mit der Schließung ungültig und sollten anschließend vernichtet werden. Auch der Online-Banking-Zugang erlischt – ladet euch vorher alle Kontoauszüge der letzten Jahre herunter, da ihr danach keinen Zugriff mehr habt.
Sonderfälle: Dispo, Gemeinschaftskonto & verknüpftes Depot
In drei Situationen ist etwas mehr zu beachten: Dispokredit – ein im Minus geführtes Konto lässt sich nicht schließen; gleicht den Dispo vorher vollständig aus. Gemeinschaftskonto – hier müssen in der Regel beide Kontoinhaber der Kündigung zustimmen und unterschreiben. Verknüpftes Depot – ist mit dem DKB-Konto ein Wertpapierdepot verbunden, kündigt oder übertragt ihr dieses separat; ein Depot mit Bestand lässt sich nicht einfach mitschließen, sondern muss zuerst übertragen oder verkauft werden.
DKB kündigen oder einfach wechseln?
Wenn ihr ohnehin zu einer anderen Bank wollt, müsst ihr nicht selbst kündigen: Der gesetzliche Kontowechselservice der neuen Bank übernimmt den Umzug aller Daueraufträge und Lastschriften und stößt am Ende auf Wunsch die Kündigung des alten Kontos automatisch an. Das ist bequemer und sicherer, weil keine Zahlung verloren geht. Wie das genau abläuft, zeigt unsere Anleitung Konto wechseln zu DKB bzw. der allgemeine Ratgeber Girokonto wechseln. Nur wenn ihr das Konto ersatzlos schließen wollt, ist die direkte Kündigung der richtige Weg.
Fazit: DKB kündigen lohnt sich – wenn die Alternative passt
Die Kündigung selbst ist schnell erledigt und kostenlos. Der eigentliche Hebel ist das Konto, zu dem ihr wechselt: Vergleicht vorher in Ruhe die Konditionen und behaltet das DKB-Konto so lange offen, bis beim neuen Konto alles läuft. Noch unsicher? Unsere Wechsel-Anleitung für DKB zeigt den umgekehrten Weg.
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Häufige Fragen
Hat das DKB-Girokonto eine Kündigungsfrist?
Nein. Girokonten könnt ihr jederzeit und ohne Frist kündigen. Die Kündigung wird zum von euch gewünschten Datum wirksam – ihr seid an keine Mindestlaufzeit gebunden.
Kostet die Kündigung bei DKB etwas?
Nein, die Kündigung eines Girokontos ist kostenlos. Banken dürfen für die Schließung keine Gebühr verlangen. Achtet nur darauf, einen eventuellen Dispo vorher auszugleichen.
Was passiert mit meinem Restguthaben?
Euer Guthaben wird auf ein von euch angegebenes Konto überwiesen. Gebt bei der Kündigung am besten direkt eure neue IBAN an, damit das Geld nahtlos umzieht.
Muss ich vor der Kündigung etwas beachten?
Ja: Stellt zuerst alle Daueraufträge und Lastschriften auf euer neues Konto um und wartet auf eingehende Zahlungen (z. B. Gehalt). Kündigt erst, wenn nichts mehr auf das alte Konto läuft.
Schadet eine Kontokündigung meiner Schufa?
Nein. Die Kündigung eines Girokontos erzeugt keinen negativen Schufa-Eintrag. Geschlossene Konten werden im Laufe der Zeit aus der Schufa entfernt – die Kündigung wirkt sich also nicht negativ auf eure Bonität aus.
Kann ich ein Konto mit Dispo oder im Minus kündigen?
Nein, ein Konto im Soll lässt sich nicht schließen. Gleicht einen genutzten Dispositionskredit vor der Kündigung vollständig aus. Erst ein ausgeglichenes oder im Plus geführtes Konto kann geschlossen werden.



