Metin2 aufwerten 2026: Erfolgsrate, +9 schaffen & Schriftrollen

Inhalt geprüft am 29. August 2026 von der Benchmark-Buddy-Redaktion

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Metin2 aufwerten 2026: Erfolgsrate, +9 schaffen & Schriftrollen

Aufwerten ist in Metin2 der Punkt, an dem aus einem soliden Charakter ein starker wird — und der Punkt, an dem die meisten Spieler ihre teuerste Waffe verlieren. Dieser Guide erklärt, wie das System wirklich funktioniert, warum es keine offiziellen Erfolgsraten gibt, welche vier Schutzgegenstände dich vor der Zerstörung bewahren und wo du sie herbekommst — und an welcher Stelle ohne Item-Shop Schluss ist. Alle Angaben gegen das Gameforge-Wiki und das offizielle deutsche Forum geprüft. Stand: 29.08.2026.

So funktioniert das Aufwerten — und wo Yang aufhört zu reichen

Aufgewertet wird nicht am Item selbst, sondern beim Schmied. Das Gameforge-Wiki beschreibt ihn als „einen der wichtigsten NPCs im Spiel“: Bei ihm lassen sich Waffen, Rüstungen und Schmuck stufenweise verbessern, jede Stufe zeigt sich als +1, +2, +3 und so weiter am Item.

Die erste praktische Grenze kommt früh: Bis +4 zahlst du nur Yang. Ab der Verbesserung auf +5 verlangt der Schmied bei den meisten Gegenständen zusätzlich Aufwertungsmaterialien — und zwar je nach Item unterschiedliche. Eine allgemeine Materialtabelle gibt es nicht; welche Bärengalle, Perle oder welchen Waffenstein dein Schwert braucht, steht auf der Item-Seite des jeweiligen Gegenstands. Achte dabei auf die „+“-Varianten der Materialien. Das Wiki warnt: „Man muss also immer darauf achten welche genau der Schmied verlangt. Manche dieser Gegenstände sind recht selten und können dementsprechend sehr wertvoll sein.“

Die Yang-Kosten steigen stark mit der Stufe. Beim Vollmondschwert (Level 30) reicht die Staffel von 3.000 Yang für +1 bis 150.000 Yang für +9; beim Schlangenschwert auf Level 120 liegt schon der erste Schritt bei 150.000 Yang und der letzte bei 1,92 Millionen. Wer dauerhaft aufwerten will, braucht also zuerst eine Yang-Quelle — wie du die aufbaust, steht im Guide zum Yang farmen.

Wie weit geht es hoch? +9 ist die klassische Grenze — nicht mehr die einzige

Für die große Mehrheit aller Gegenstände ist +9 das Maximum. Das Wiki formuliert es unmissverständlich: „Bei dem höchsten Level (+9) muss man schon sehr viel Glück haben, damit es gelingt.“ Auch die Glitzer-Effekte, an denen man hoch aufgewertete Items erkennt, enden bei +9 — laut Wiki glitzert eine Waffe mit drei Fassungen auf +7 lila, auf +8 grün-blau und auf +9 rot.

Neuere Waffenreihen sprengen diese Grenze allerdings: Die Schlangenwaffen ab Level 120 „können bis +15 verbessert werden“, ebenso die mit Update 25.2 eingeführten Mondschein-Waffen. Beide lassen sich ausdrücklich nicht beim Dämonenturm-Schmied bearbeiten. Wer also liest, in Metin2 sei bei +9 Schluss, hat den Stand von vor Version 21.2 vor sich.

Die Erfolgsrate: Warum niemand die echten Zahlen kennt

Das ist der wichtigste Abschnitt dieses Guides, weil im Netz das Gegenteil steht. Gameforge veröffentlicht keine Aufwertungs-Erfolgsraten. Das hauseigene Wiki sagt es selbst: „Ob das Verbessern eines Gegenstandes klappt hat eine bestimmte Wahrscheinlichkeit. Die genauen Werte kennt man nicht.“ Bekannt ist nur, dass der Wert vom Ziellevel abhängt.

Der oft zitierte Wert von 40 Prozent ist ein Missverständnis. Er stammt aus einem Rechenbeispiel derselben Wiki-Seite, das mit den Worten „Sagen wir mal die Wahrscheinlichkeit ist 40%“ eingeleitet wird — es ist eine Annahme zur Veranschaulichung, kein Spielwert. Wer ihn als Fakt weitergibt, verbreitet einen Fehler.

Zwei praktische Konsequenzen: Erstens kann ein Item schon bei +1 zerstört werden. Das Wiki ist da deutlicher als Gameforges eigener Aufwertungs-Guide, der für die ersten Stufen schreibt: „Hier ist das Risiko minimal.“ Zweitens hilft kein Ritual: „Ob die Waffe benutzt wurde, wie deine aktuelle Glücksvorhersage der alten Frau ist … und all der andere Voodoo-Kram spielt keine Rolle.“

Die einzigen zwei belastbaren Prozentzahlen im ganzen System stecken in den Schutzgegenständen — die „ca. 10 %“ des Gildenschmieds relativiert das Wiki selbst. Genau darum sind die Schutzgegenstände der eigentliche Hebel.

Die vier Schutzgegenstände im Vergleich

Ohne Schutzitem gilt beim Fehlschlag: Der Gegenstand ist weg. Mit Schutzitem passiert stattdessen etwas viel Milderes — die Stufe fällt um eins, das Item bleibt. Das Wiki listet genau vier Gegenstände, die das leisten.

GegenstandWirkungEinschränkung
SegensschriftrolleKein Zerstörungsrisiko, Stufe fällt bei Fehlschlag um 1Kein Bonus auf die Erfolgschance
Schriftrolle des DrachenWie Segensschriftrolle, zusätzlich +10 % ErfolgswahrscheinlichkeitNicht von Monstern dropbar
Schmiede-HandbuchKein Zerstörungsrisiko, „höhere Erfolgsrate“; laut Wiki höher als die DrachenrolleGenauer Wert nicht veröffentlicht
Schriftrolle des Krieges100 % Erfolg, kein Fehlschlag möglichNur von +0 bis +3 anwendbar

Die Segensschriftrolle wirkt oft stärker, als sie ist: Sie schützt nur, sie verbessert die Chance nicht. Und die Schriftrolle des Krieges garantiert zwar den Erfolg, aber ausgerechnet in dem Bereich, in dem ohnehin nur Yang fällig ist. Der eigentliche Arbeitspferd-Gegenstand für die kritischen Stufen ab +5 ist deshalb die Schriftrolle des Drachen — oder, wenn du drankommst, das Schmiede-Handbuch.

Zwei Fallen: Die B-Varianten (Segensschriftrolle B, Schriftrolle des Drachen B) haben zwar dieselbe Wirkung, sind aber nicht handelbar, nicht lagerbar — und die Segensschriftrolle B lässt sich ausdrücklich nicht zum Herstellen der stärkeren Rollen verwenden. Und beim Dämonenturm-Schmied sind Segensschriftrolle, Schriftrolle des Drachen und Schriftrolle des Krieges ausdrücklich nicht erlaubt.

Woher du die Schriftrollen bekommst — und wo der Item-Shop ins Spiel kommt

Die Segensschriftrolle ist der Einstieg und die einzige der vier, die voll handelbar ist. Sie fällt ab Level 50 als Alternativdrop von jedem Gegner, dazu aus 15 Metinsteinen, 18 Monstern, über hundert Truhen und mehreren Quests. Du kannst sie also farmen — oder von Mitspielern kaufen.

Die drei stärkeren Schutzgegenstände stellst du daraus beim Schmied selbst her:

  • Schriftrolle des Drachen = Segensschriftrolle + Magisches Eisenerz
  • Schmiede-Handbuch = Segensschriftrolle + Stein des Schmieds
  • Schriftrolle des Krieges = Segensschriftrolle + Magisches Kupfererz + 200.000 Yang

Der Haken sitzt bei den Zutaten. Magisches Eisenerz und Magisches Kupfererz führt das Wiki als Item-Shop-Ware. Beim Stein des Schmieds widersprechen sich zwei offizielle Seiten: Die Schmied-Seite behauptet, man könne ihn „nur im Item-Shop kaufen“, während die Item-Seite selbst auch den Monster-Drop vom Mächtigen Kappa, mehrere Truhen, den Gayahandel (1.721 Gaya), Quest-Belohnungen und die Tombola nennt. Wir lösen den Widerspruch nicht auf, sondern kennzeichnen ihn: Der Ingame-Weg existiert, ist aber deutlich länger.

Zu den Preisen eine klare Ansage: Gameforge weist für keinen dieser Gegenstände einen Euro-Preis aus. Der Shop rechnet in Drachenmünzen (DR) und Drachenmarken (DM). Die Wiki-Preisliste — zuletzt am 12.01.2024 bearbeitet, also mit Vorsicht zu lesen — nennt den Stein des Schmieds mit 79 DR und Magisches Eisenerz mit 59 DR; Segensschriftrollen tauchen dort als Markenitem ab 350 DM auf. Drachenmünzen selbst gibt es in Paketen ab 4,99 Euro für 60 DR. Eine Umrechnung auf den einzelnen Gegenstand wäre unsere Rechnung, nicht Gameforges Preis.

Welcher Schmied? Die Unterschiede sind handfest

Der Dorfschmied in Map 1 und Map 2 ist der Standard. Der Gildenschmied tritt in drei Spezialisierungen auf: Waffenschmied, Rüstungsschmied und Juwelier. Der Waffenschmied „ist darauf spezialisiert Waffen mit einer höheren Erfolgsrate aufzuwerten (ca 10%)“ — was das Wiki im selben Atemzug relativiert: „Was das genau heißt weiß man aber nicht.“ Dafür kostet die Aufwertung bei ihm das Fünffache, und Charaktere aus einem fremden Reich zahlen zusätzlich das Dreifache.

Der Dämonenturm-Schmied auf Ebene 5 ist der Sonderfall: Er erscheint, nachdem der Stolze Dämonenkönig besiegt wurde, verlangt nur Yang statt Materialien — und jeder Charakter hat dort genau einen Versuch. Wichtig: Wer ohne ausreichend Yang klickt, hat seinen Versuch trotzdem verbraucht. Die drei Schriftrollen sind hier nicht erlaubt, Schlangen- und Mondschein-Waffen ebenfalls nicht.

Was sich 2026 tatsächlich geändert hat

Am Aufwertungssystem selbst: nichts. In keinem Changelog der Updates 25.0 bis 26.1 taucht eine Änderung an Schriftrollen oder an den Erfolgschancen des Schmieds auf. Wer irgendwo liest, die Chancen seien „generft“ worden, hat dafür keinen offiziellen Beleg.

Was es aber gibt, ist ein neuer indirekter Hebel. Update 26.0 vom 08.04.2026 hat die Gildenländer ausgebaut; im Changelog steht für Verbesserungsgebäude ausdrücklich „höhere Erfolgsraten beim Verbessern auf höhere Stufen“, dazu kam der NPC Stanley, der Handschuhe und Gürtel verbessert. Wer ernsthaft aufwerten will, ist in einer aktiven Gilde also im Vorteil — wie groß der ausfällt, veröffentlicht Gameforge nicht. Aktuellster Stand ist Update 26.1 vom 21.07.2026 (Balathors Gruppen-Herausforderung); ein Update 26.2 war am 29.08.2026 nicht angekündigt.

Die Reihenfolge, die wir empfehlen

Aus den belegten Regeln lässt sich eine nüchterne Strategie ableiten. Bis +4 brauchst du nichts außer Yang — Schutzrollen dort auszugeben, lohnt bei ersetzbarer Ausrüstung selten — auch wenn die Zerstörung, wie oben belegt, schon auf +1 möglich ist. Die Schriftrolle des Krieges ist genau deshalb ein Item für Gegenstände, die du wirklich nicht ersetzen kannst, nicht für Alltagsausrüstung.

Ab +5 gilt das Umgekehrte: Ohne Schutzitem wertest du dort nur Wegwerf-Equipment auf. Für alles, was du behalten willst, ist die Schriftrolle des Drachen das Minimum, weil sie als einzige ohne Item-Shop-Zutat erreichbare Option zusätzlich die Chance hebt — über Truhen und die Quest „Feuer und Eis“. Ab +7 lohnt sich das Sparen auf Schmiede-Handbuch und Gildenschmied — und die Erwartung, dass es mehrere Anläufe braucht. Die Erfahrungsberichte im offiziellen Forum — Spielerangaben, keine Herstellerdaten — reichen von „Das ein oder andere 105er Item habe ich auch schon ohne Fail geuppt“ bis zu „Einige hab ich nach 90 Schmiedebüchern frustiert +5 ins Lager gelegt“. Genau deshalb ist der wichtigste Satz dieses Guides: Rechne mit Verlust, nicht mit einer Quote — eine veröffentlichte Quote gibt es nicht.

Wenn du gerade erst anfängst, kläre zuerst Klasse und Levelweg — der Metin2 Anfänger-Guide und der Vergleich der besten Klasse zeigen, in welche Ausrüstung sich das Aufwerten überhaupt lohnt.

Häufige Fragen

Wie hoch kann man in Metin2 aufwerten?

Klassische Waffen und Rüstungen gehen bis +9. Neuere Reihen – die Schlangenwaffen ab Level 120 und die mit Update 25.2 eingeführten Mondschein-Waffen – lassen sich laut Gameforge-Wiki bis +15 verbessern, allerdings nicht beim Dämonenturm-Schmied.

Wie hoch ist die Erfolgsrate beim Aufwerten?

Gameforge veröffentlicht keine Erfolgsraten. Das offizielle Wiki schreibt selbst: „Die genauen Werte kennt man nicht.“ Die kursierenden 40 Prozent stammen aus einem Rechenbeispiel derselben Seite und sind kein Spielwert. Offiziell dokumentiert sind nur die +10 % der Schriftrolle des Drachen und die 100 % der Schriftrolle des Krieges von +0 bis +3.

Was passiert, wenn das Aufwerten fehlschlägt?

Ohne Schutzgegenstand wird das Item zerstört – und zwar theoretisch schon beim Versuch auf +1. Mit Segensschriftrolle, Schriftrolle des Drachen oder Schmiede-Handbuch bleibt der Gegenstand erhalten und fällt nur eine Stufe zurück; bei +0 bleibt er auf +0. Die Schriftrolle des Krieges kann gar nicht fehlschlagen.

Ab wann braucht man Materialien zum Aufwerten?

Bis +4 verlangt der Schmied nur Yang. Ab der Verbesserung auf +5 kommen bei den meisten Gegenständen Aufwertungsmaterialien dazu, die sich je nach Gegenstand unterscheiden. Der Dämonenturm-Schmied ist die Ausnahme: Er nimmt auch auf hohen Stufen ausschließlich Yang, erlaubt dafür aber nur einen Versuch pro Charakter und keine Schutzrollen.

Kann man Segensschriftrollen kostenlos bekommen?

Ja. Die Segensschriftrolle fällt ab Level 50 als Alternativdrop von jedem Gegner, zusätzlich aus 15 Metinsteinen, 18 Monstern, über hundert Truhen und fünf Quests. Sie ist außerdem die einzige der vier Schutzrollen, die voll handelbar ist – du kannst sie also auch von Mitspielern kaufen. Die stärkeren Rollen entstehen daraus beim Schmied, brauchen aber Item-Shop-Zutaten wie Magisches Eisenerz.

Lohnt sich der Gildenschmied?

Der Waffenschmied der Gilde soll laut Wiki Waffen mit rund 10 % höherer Erfolgsrate aufwerten – wobei dort ausdrücklich steht, dass unklar ist, wie sich das berechnet. Dafür kostet die Aufwertung bei ihm das Fünffache, in einem fremden Reich zusätzlich das Dreifache. Für teure Items ab +7 ist er trotzdem die bessere Wahl. Davon zu trennen sind die Verbesserungsgebäude der Gildenländer: Update 26.0 hat ihnen höhere Erfolgsraten gegeben – das ist ein eigener Weg, keine Änderung am Gildenschmied.

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